Der Luxushotelbetreiber Axel Hilpert bleibt weiter in Untersuchungshaft. Eine Haftbeschwerde sei zurückgewiesen worden, sagte ein Sprecher des Potsdamer Landgerichts am Montag. Es gehe weiter vom dringenden Tatverdacht des Betruges und des Haftgrundes der Fluchtgefahr aus, sagte er. Die Anklageerhebung steht demnach kurz bevor. Hilpert sitzt seit Mitte Juni in Untersuchungshaft.
Die Ermittler werfen dem Betreiber des „Resort Schwielowsee“ vor, bei der Errichtung des Hotelkomplexes in Werder/Havel die Landesinvestitionsbank getäuscht zu haben. Unrechtmäßig soll er eine zu hohe Förderung kassiert haben. Sie vermuten ein betrügerisches Geflecht um den früheren Stasi-Mitarbeiter, der zudem Kunst- und Antiquitätenhändler beim DDR-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski war.
Für das Hotel-Projekt waren Hilpert 9,2 Millionen Euro Förderung bewilligt worden. Er war am 9. Juni verhaftet worden.


