Bei zwei Verkehrsunfällen kurz hintereinander auf der Autobahn A12 sind in der Nacht zum Sonnabend drei Menschen ums Leben gekommen. Zunächst war gegen 22 Uhr nahe Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) ein mit sechs Insassen besetzter Kleinbus aus der Ukraine auf einen vor ihm fahrenden polnischen Lkw aufgefahren. Durch den Aufprall, der sich zwischen den Anschlussstellen Fürstenwalde-Ost und Briesen ereignete, wurden fünf Bus-Insassen zum Teil schwer verletzt. Rettungskräfte brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Der Fahrer des Unfallwagens verstarb noch am Unfallort.

Infolge des Unfalls und der Bergungsarbeiten staute sich der Verkehr in kürzester Zeit auf. Ein Ehepaar, es soll nach ersten Erkenntnissen aus Weißrussland stammen, war gegen 23.40 Uhr mit einem Kleintransporter und einem Anhänger unterwegs. Sie hatten zwei Pkws geladen und fuhren in Richtung Frankfurt (O.). Offenbar übersahen sie den am Stauende stehenden Lkw und fuhren auf den in Litauen zugelassenen Truck auf. Für die Insassen des Kleintransporters kam jede Rettung zu spät, sie starben noch am Unfallort. Die Fahrer der beiden am Unfall beteiligten Lkws blieben unversetzt. Sie erlitten jedoch einen Schock und mussten von Rettungskräften behandelt werden.

Laut einem Polizeisprecher dauern die Untersuchungen zum Unfallhergang noch an. Auch zur Identität der Opfer konnte die Polizei bis Redaktionsschluss keine genauen Angaben machen.

plet