Der Herbst ist offenbar die ideale Jahreszeit, um möglichst viele Straßenbauarbeiten durchzuführen. An zahlreichen Stellen in Treptow-Köpenick wird derzeit gebaut. Nun kündigt das Bezirksamt das nächste Projekt an. So wird ab dem kommenden Montag, 19. Oktober, der Radstreifen auf der Köpenicker Landstraße stadtauswärts bis zur Trojanstraße verlängert.
Hintergrund: Vor gut einem Jahr hat das Straßen- und Grünflächenamt einen 400 Meter langen Radstreifen auf der Köpenicker Landstraße (B96a) zwischen der Einmündung in die Ludwig-Richter-Straße und dem S-Bahnhof Plänterwald markiert. Jetzt wird dieser um gut anderthalb Kilometer erweitert. In dem betroffenen Abschnitt ist der vorhandene Radweg in einem schlechten Zustand. Wer hier Rad fährt, muss wegen Erhebungen durch Wurzeln immer wieder abbremsen, um nicht zu stürzen.
Köpenicker Landstraße: Radstreifen wird nach Fertigstellung fast zwei Kilometer lang sein
Diese Mängel hat der Bezirk schon seit Langem erkannt. Ausgebessert werden diese allerdings nicht, denn der bestehende Radweg wird entsiegelt, und anschließend wird dort Rasen gepflanzt. Stattdessen markiert das Straßen- und Grünflächenamt den Radstreifen auf der Fahrbahn, wodurch dem Autoverkehr eine Spur genommen wird. Seit dem 12. Oktober laufen dafür die ersten Vorbereitungen. Die am Montag startenden Arbeiten werden dann voraussichtlich bis zum 16. November abgeschlossen. „Da Markierungsarbeiten stark witterungsabhängig sind, kann sich der Ausführungszeitraum unter Umständen verschieben“, heißt es aus dem Bezirksamt.

„Ausgenommen von diesem Bauabschnitt sind zunächst die Bereiche an Bushaltestellen. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich im Jahr 2027/2028, angepasst“, informiert die Behörde. Weil die Planung für die Haltestellen noch nicht final abgestimmt ist, werden Radfahrer im Bereich der zukünftigen Bushaltestellenkaps zwischenzeitlich vom neu markierten Radstreifen wieder auf den bestehenden Radweg daneben geführt.
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Während der Bauzeit wird die Fahrbahn laut dem Bezirksamt abschnittsweise auf eine Fahrspur verengt. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Autoverkehr in Zukunft auf zwei Fahrspuren stattfinden. Voraussichtlich Anfang 2027 werden dann die sogenannten Querungsflächen auf dem neuen Radstreifen, zum Beispiel auf der Höhe von Ein- oder Ausfahrten, rot unterlegt. An diesen sensiblen und potenziell gefährlichen Stellen soll sich somit die Sichtbarkeit des Radstreifens für Autofahrer verbessern.
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„Wer sich für das Fahrrad entscheidet, muss sicher ans Ziel kommen können. Dafür braucht es durchgängige und gut nutzbare Radverkehrsanlagen. Mit der Verlängerung des Radfahrstreifens bis zur Trojanstraße führen wir den bestehenden Abschnitt konsequent fort und verbessern die Bedingungen für Radfahrende im Alltag“, teilt Treptow-Köpenicks Verkehrsstadträtin Claudia Leistner mit. „Das ist ein weiterer konkreter Schritt hin zu mehr Verkehrssicherheit und einer klimafreundlichen Mobilität in unserem Bezirk“, so die Grünen-Politikerin.




