Seit Ende 2025 ist die Bouchéstraße in Alt-Treptow zwischen der Karl-Kunger-Straße und der Heidelberger Straße eine Fahrradstraße. Es ist nach einem kleinen Abschnitt der Bulgarischen Straße in Plänterwald erst die zweite ihrer Art in Treptow-Köpenick. Nun baut der Bezirk diese weiter aus und bringt ihr Projekt damit zum Abschluss.
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Wie die Behörde ankündigt, beginnen am Montag, 12. Oktober, die Markierungsarbeiten für die Verlängerung der Fahrradstraße zwischen den Einmündungen zur Karl-Kunger-Straße und zur Kiefholzstraße. Bereits am 1. und 2. Oktober wurden dafür nach Bezirksangaben vorbereitende Asphaltarbeiten an der Fahrbahn vorgenommen. Diese dienten zum einen dazu, dass die Markierungen nachhaltig aufgetragen werden können, und zum anderen dazu, dass ein möglichst ebener Bodenbelag für den Radverkehr geschaffen wird.
Alt-Treptow: Halteverbote für Markierung der Fahrradstraße
Bereits ab Ende dieser Woche müssen für die Markierung der Fahrradstraße Halteverbote eingerichtet werden. Der Auto- und Radverkehr bleibt während der Bauzeit eingeschränkt möglich. Für Fußgänger ergeben sich keine Beeinträchtigungen. „Da Markierungsarbeiten stark witterungsabhängig sind, kann sich der Ausführungszeitraum unter Umständen noch verschieben“, erklärt das Straßen- und Grünflächenamt.
Teil der Bauarbeiten ist auch eine sogenannte Diagonalsperre. Damit sind meistens Poller gemeint. Diese Diagonalsperre soll laut dem Bezirksamt im letzten Schritt in der Kiefholzstraße an der Ecke Bouchéstraße eingebaut werden. Dies ist jedoch erst nach Fertigstellung der Fahrradstraße vorgesehen. Der Markt in der Jordanstraße am 11. Oktober wird von den Bauarbeiten demnach nicht beeinträchtigt und kann wie geplant stattfinden.
Warum der Bezirk Treptow-Köpenick diese Maßnahmen durchführt
„Mit der Verlängerung der Fahrradstraße in der Bouchéstraße setzen wir einen weiteren wichtigen Baustein des Verkehrskonzepts für den Kungerkiez um, das gemeinsam mit den Anwohnenden entwickelt wurde“, teilt Treptow-Köpenicks Verkehrsstadträtin Claudia Leistner mit. „Die Maßnahmen schaffen bessere Bedingungen für den Radverkehr, erhöhen die Verkehrssicherheit und tragen insbesondere dazu bei, die Schulwegsicherheit im Umfeld der Bouché-Grundschule zu verbessern“, so die Grünen-Politikern.
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Eine weitere Maßnahme zur Umsetzung des sogenannten Kungerkiezblocks läuft bereits seit dem 5. Oktober in der Lohmühlenstraße. Dort wird der nördliche Gehweg umgebaut. Zugleich werden dort die Parkbuchten neu angeordnet, sodass Autos in Zukunft längs statt quer zur Fahrbahn parken. Die Bauarbeiten dort dauern bis zum 30. November.




