Nach jahrelanger Planung wird es nun ernst. Entlang der Bundesstraße B96, Am Treptower Park und Köpenicker Landstraße errichtet das Straßen- und Grünflächenamt Treptow-Köpenick noch in diesem Jahr einen neuen Radfahrstreifen. Das teilte die Behörde am Dienstag mit. In einem ersten Schritt geht es um einen etwa 400 Meter langen Abschnitt. 2026 wird dieser dann jedoch deutlich verlängert.
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Wie das Bezirksamt mitteilte, wird der Radstreifen zunächst auf der Fahrbahn zwischen der Einmündung in die Ludwig-Richter-Straße und dem S-Bahnhof Plänterwald auf Höhe der Straße Am Plänterwald angelegt. Die Arbeiten dafür sollen von diesem Mittwoch, 29. Oktober, bis zum 8. Dezember dauern.
Für Radstreifen entfällt eine Spur für den Autoverkehr
Nach Sanierung der Asphaltfahrbahn wird der Radstreifen markiert. Flächen, an denen die Straße überquert werden kann, sowie Stellen, an denen Ein- und Ausfahrten liegen, erhalten dabei eine rote Farbe. Der bisher bestehende Radweg wird für den neuen Radstreifen entsiegelt. Anschließend wird das Grünflächenamt dort Rasen anlegen. Während der Bauzeit wird die Fahrbahn abschnittsweise auf eine Spur verengt. Nach Abschluss der Arbeiten stehen dem Autoverkehr dort in Zukunft zwei Fahrspuren zur Verfügung. Bisher sind es drei.
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2026 soll dann der Radstreifen bis zur Einmündung Trojanstraße fortgeführt werden. Er hätte dann eine Länge von rund zwei Kilometern. Dazu laufen derzeit aber noch Abstimmungen zwischen dem Bezirksamt und der Senatsverkehrsverwaltung.
Deutliche Radwegschäden entlang der Köpenicker Landstraße
Vor allem entlang der Köpenicker Landstraße ist der aktuelle Radweg in einem schlechten Zustand. Dort gibt es zahlreiche aufgebrochene Stellen und Bodenwellen. Schilder weisen dort schon lange auf die Radwegschäden hin. Auf diese Situation hatten in der Vergangenheit Initiativen wie der ADFC wiederholt hingewiesen und für eine schnellere Umsetzung eines neuen Radwegs demonstriert. Dieser sollte stadteinwärts ursprünglich bereits 2023 realisiert werden. Wann die Umsetzung erfolgt, ist aktuell weiter unklar.
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Nun wird aber zumindest schon einmal der Radstreifen stadtauswärts umgesetzt. Dafür müssen auch die Bushaltestellen entlang der Strecke umgestaltet werden. „Mit dem neuen Radfahrstreifen wird die Infrastruktur für den Radverkehr weiter ausgebaut und die Verkehrssicherheit in diesem Bereich für alle Verkehrsteilnehmende nachhaltig erhöht“, sagt Verkehrsstadträtin Claudia Leistner (Grüne). „Gerade entlang der stark befahrenen Bundesstraße ist es entscheidend, allen Verkehrsteilnehmenden mehr Sicherheit und Übersicht zu bieten.“





