Die landeseigene Berliner Immobilien Management GmbH (BIM) und Baufirmen sind in Korruptionsverdacht geraten. Wegen der Vergabe der Asbestsanierung am Steglitzer Kreisel ermittele die Berliner Staatsanwaltschaft, sagte deren Sprecher Martin Steltner. Er bestätigte einen Bericht des RBB. Wettbewerbsbeschränkende Preisabsprachen, Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr sowie uneidliche Falschaussage lauteten die Vorwürfe. Ermittelt werde gegen einen Vergabereferenten der BIM.
Hintergrund seien möglicherweise rechtswidrige Absprachen bei der Vergabe der Asbestsanierung am Steglitzer Kreisel an ein Bieterkonsortium im Jahr 2013, sagte Steltner. Der Auftragswert werde von der BIM selbst auf gut 18 Millionen Euro beziffert, berichtet der RBB. Die BIM wollte sich zu den laufenden Ermittlungen nicht detailliert äußern. dpa




