Während sich das Bezirksamt Pankow mit der Planung von offiziellen „Kiezblocks“ viele Monate und Jahre Zeit lässt, geht es hier ganz schnell: Mit dem Bau einer einfachen Sackgasse im Ortsteil Heinersdorf will man einen Schleichweg schließen – und Nachbarn zu Ruhe verhelfen, die für ein Ende von Lärm und Gestank kämpfen. Noch in diesem Herbst wird der Wischbergeweg geschlossen, so dass Autos bei der Suche nach einer Abkürzung die Kiezstraße meiden müssen.

Donnerstag

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Geplant ist die Umgestaltung der Einmündung zur Malchower Straße, um den Kfz-Durchgangsverkehr zu unterbinden, wie die Abteilung von Verkehrsstadträtin Manuela Anders-Granitzki (CDU) jetzt berichtet. Es sei vorgesehen, den Wischbergeweg von der Malchower Straße abzubinden. Als Lösung dient dabei eine einfache Aufpflasterung mit Sperrpfosten wie an der Kopenhagener Straße in Prenzlauer Berg.

Neue Sackgasse stoppt Autos in Pankow – Bezirk ruft zur Versammlung

Eine Sackgasse an der Kopenhagener Straße in Prenzlauer Berg dient als Vorlage für ein neues Projekt zur Verkehrsberuhigung im Ortsteil Heinersdorf.
Eine Sackgasse an der Kopenhagener Straße in Prenzlauer Berg dient als Vorlage für ein neues Projekt zur Verkehrsberuhigung im Ortsteil Heinersdorf.© Berliner Morgenpost | Thomas Schubert

Zukünftig soll die Zufahrt für Autos nur noch von der Romain-Rolland-Straße beziehungsweise der Rennbahnstraße möglich sein. An der Malchower Straße wird der Wischbergeweg als Sackgasse enden, bleibt jedoch für Fuß- und Radverkehr durchlässig. Hintergründe der Entscheidung. Die Entscheidung für den Umbau basiert auf zwei wesentlichen Faktoren: Zum einen gab es zahlreiche Beschwerden aus der Anwohnerschaft, zum anderen einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Pankow (BVV).

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Im Rahmen einer Informationsveranstaltung will Stadträtin Manuela Anders-Granitzki nun die Details des Projekts erklären. Am Mittwoch, 11. September, ab 19 Uhr, können Teilnehmer im Straßen- und Grünflächenamt, Darßer Straße 203, 13088 Berlin, Raum 224, Fragen stellen und auch Bedenken äußern.
„Vor der Umsetzung der Maßnahme möchte ich allen Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit geben, Hinweise oder Bedenken zu äußern und mit mir ins Gespräch zu kommen“, erklärt Anders-Granitzki.

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Teilnehmer der Versammlung sind aufgerufen, sich bis zum 5. September per E-Mail anzumelden unter sga.allgemein@ba-pankow.berlin.de.