Der Neuköllner Jugendstadtrat Falko Liecke (CDU) hat sich beim „Bundesfachausschuss Innere Sicherheit“ der CDU durchgesetzt. Sein Neuköllner Clan-Plan wurde dort in wesentlichen Teilen angenommen. Das Gremium unter Leitung des Hessischen Innenministers Peter Beuth (CDU) tagte kürzlich im Konrad-Adenauer-Haus.

Zum Plan gehören unter anderem die Erstellung eines bundeseinheitlichen Lagebildes Clankriminalität, konzentrierte und behördenübergreifende Einsätze und länderübergreifende Ermittlungen. Außerdem wird die Europäische Kommission aufgefordert, einen neuen Anlauf zur Vorratsdatenspeicherung zu unternehmen.

Außerdem soll geprüft werden, ob Personen, die die doppelte Staatsbürgerschaft besitzen und an Organisierter Kriminalität beteiligt waren, die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen werden kann. Mit seiner Forderung, dass Kinder einfacher aus kriminellen Familien herausgenommen werden können, konnte Liecke sich ebenfalls durchsetzen.

Mehr zum Thema: