77 beschlagnahmte Immobilien, die Clan-Mitgliedern gehören sollen, wurden zum Teil sehr billig bei Zwangsversteigerungen gekauft. So wurden auf diesem Weg allein 17 Eigentumswohnungen für insgesamt 348.250 Euro erworben. Der Durchschnittspreis pro Wohnung liegt damit bei nur knapp 20.500 Euro. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Tom Schreiber hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Außerdem wurden in Zwangsversteigerungen zwei Häuser in Berlin und ein Haus in Mahlow südlich von Berlin für insgesamt 1.975.000 Euro gekauft. Weitere Angaben zu diesen Käufen und den anderen Immobilien wollte der Senat nicht machen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden, „da nicht auszuschließen ist, dass durch diese Angaben Zeugen beeinflusst werden oder die öffentliche Benennung der Objekte die Motivation zur Verdunkelung bietet.“

dpa