Berlin ist eine der artenreichsten Städte Europas und eine der wald- und seenreichsten Metropolen der Welt. Über 42 Prozent der Landesfläche sind Wälder, Gewässer, Agrarflächen und öffentlichen Grünanlagen. Und mehr als 20.000 Tier und Pflanzenarten sind in der Hauptstadt zu Hause. Mit der Wanderausstellung „natürlich Berlin!“ möchte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die Schönheit der Berliner Stadtnatur in den Mittelpunkt rücken. Seit diesem Mittwoch gastiert die Ausstellung bis zum 7. Oktober im Britzer Garten.

Auf Schautafeln, die direkt vor dem Umweltbildungszentrum auf dem Gelände des Britzer Gartens stehen, werden die Besonderheiten der Stadtnatur erklärt und auch innerstädtische Freiräume gezeigt, die zahlreichen seltenen Pflanzen und Tieren ein Zuhause bieten. Dazu wird parallel mit Fotos der Artenreichtum Berlins gezeigt. Und jede Menge Informationen gibt es obendrauf.

Auf Schautafeln werden die Besonderheiten der Stadtnatur erklärt
Auf Schautafeln werden die Besonderheiten der Stadtnatur erklärt© Nina Kugler

So haben die Kleingartenanlagen in Berlin zum Beispiel auch einen ganz konkreten ökologischen Nutzen – nisten doch hier seltene Vogelarten. Außerdem dienen diese Grünflächen – aber auch große Parkanlagen wie eben der Britzer Garten – in heißen Sommern wie diesem als „Klimaanagen“ der aufgeheizten Stadt.

Ein Hornissennest im Britzer Garten
Ein Hornissennest im Britzer Garten© Nina Kugler

Tatsächlich, so berichtet Marina Goertz, Pressesprecherin des Britzer Gartens, war im Britzer Garten dieses Jahr die Temperaturen rund zwei bis drei Grad niedriger als in der restlichen Stadt. „Nachts wird der Garten unterirdisch gewässert. Das kühlt ab – und hält auch tagsüber an“, erzählt sie. Der Britzer Garten ist rund 90 Hektar groß und lockt jedes Jahr bis zu eine Millionen Besucher an.

Weitere Hinweise zur Ausstellung „natürlich Berlin!“ finden sie unter www.berlin.de/naturerleben/ oder www.britzer-garten.de

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