Junge Union Neukölln

Offener Brief an Randalierer: "Niemand will euch“

Zu den Anschlägen auf Autos tauchte ein Bekennerschreiben auf. Die JU Neukölln antwortet mit harten Sätzen in einem Offenen Brief.

Mutmaßlich von Linksextremen zerstörte Autos in der Flottwellstraße werden abtransportiert

Mutmaßlich von Linksextremen zerstörte Autos in der Flottwellstraße werden abtransportiert

Foto: Steffen Pletl

Nach den linksextremistischen Randalen der vergangenen Tage hat sich die Junge Union in einem Offenen Brief an die mutmaßlichen Täter gewandt.

In den vergangenen Tagen war es in Berlin mehrfach zu linksextremistischen Ausschreitungen gekommen. In der Flottwellstraße am Gleisdreieck zündeten mutmaßlich autonome Täter Autos an. Am Wochenende gab es dann Randale im Reuterkiez. Ein Funkwagen wurde angegriffen, das Quartiersmanagement im Kiez mit Steinen beworfen.

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Am Montag tauchte auf einer linksextremen Internetplattform ein Bekennerschreiben auf, in dem ein „Kommando Klaus Jürgen Rattay“ Verantwortung für die Taten in der Flottwellstraße übernahm.

Die Junge Union Neukölln antwortet auf das Schreiben mit einem „offenen Brief an Kommando Klaus Jürgen Rattay und alle anderen linken Spinner da draußen“. Die Wortwahl des CDU-Nachwuchses ist drastisch, bisweilen martialisch. „Ihr seid das, was diese Stadt nicht will, nicht braucht. Niemand will euch, niemand mag euch“, heißt es. Und weiter: „Es wird der Tag kommen, an dem sich auch der letzte Eurer klammheimlichen Claqueure angewidert von euch abwenden wird.“

Im letzten Absatz des Briefes stellen sich die Neuköllner Jungkonservativen hinter Parteifreund Innensenator Frank Henkel, der am 13. Januar eine großangelegte Polizeiaktion in der Rigaer Straße angeordnet und in Statements mehrfach betont hatte, keine rechtsfreien Räume und keinen „Straßenterror“ zu dulden. „Wir stehen hinter unserer Polizei und feiern jede Durchsuchung in euren Löchern hart. Und mit jedem Auto das Ihr anzündet, mit jedem Stein, den Ihr werft und mit jeder Scheibe, die Ihr einschlagt, kommt Ihr Eurem Untergang einen Schritt näher“, orakelt die JU in ihrem Brief.