Die Fertigstellung des neuen Einkaufscenters „Mall of Berlin“ am Leipziger Platz verzögert sich weiter. Der Investor, die High Gain House Investments GmbH des Unternehmers Harald G. Huth, informierte die 270 Mieter jetzt darüber, dass „eine Eröffnung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vor dem 30.07.2014 möglich erscheint“.
Das exakte Datum werde innerhalb der nächsten 14 Tage eruiert. Die Mieter sollten ihrerseits mit Informationen zum Ausbaustand ihres Ladenlokals zur schnellen Fertigstellung beitragen. Es geht dabei beispielsweise um Elektroinstallationen und Brandschutzeinbauten. „Erst nach Vorlage und Eingang aller Unterlagen, sowie deren Sichtung durch den Brandschutzprüfer und die Bauaufsicht, kann eine Abnahme des gesamten Bauvorhabens vorgenommen werden“, heißt es in dem Informationsschreiben an die Mieter. Eigentlich sollte das neue Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Wertheim-Grundstück Ende Mai öffnen. Der Termin war aber noch nicht in der Öffentlichkeit kommuniziert worden.
Die Eröffnung verzögert sich hauptsächlich, weil beim Innenausbau noch nicht alle Leistungen erbracht sind. Das betrifft in dem großen Komplex sowohl die Leistungen der Mieter, die ihre Läden selbst ausbauen, als auch die Leistungen des Investors. Harald Huth, der in die Errichtung des neuen Stadtquartiers 800 Millionen Euro investiert, wollte sich am Dienstagabend zur Verzögerung nicht weiter äußern.
Nur soviel: „Keiner muss sich irgendwelche Sorgen machen. Wir werden in Kürze eröffnen.“ Mit der „Mall of Berlin“ entstehen 76.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Damit gehört das Einkaufscenter zwischen Leipziger Platz, Leipziger Straße, Voßstraße und Wilhelmstraße zu den größten Berlins. Im neuen Stadtviertel wird es auch ein Hotel, Büros und 270 Wohnungen geben.
bsm





