Infrastruktur und Verkehr

Begegnungszone in der Bergmannstraße erstmal nur testweise

Für die geplante Begegnungszone auf der Kreuzberger Bergmannstraße soll es vorerst eine anderthalbjährige Testphase geben.

Kaffee und Sonne tanken an der Bergmannstraße in Kreuzberg

Kaffee und Sonne tanken an der Bergmannstraße in Kreuzberg

Foto: Steffen Pletl

Bei dem umstrittenen Projekt einer Begegnungszone in der Bergmannstraße in Kreuzberg steht ein erstes Ergebnis fest: Es wird eine Testphase mit temporär installierten Begegnungsmodulen geben.

Wann die etwa eineinhalbjährige Testphase für die sogenannten Begegnungsmodule startet, die mit dem Modell der temporären Parklets (eine Art Gehsteigerweiterung mit z. B. Radständern oder Sitzgelegenheiten) vergleichbar sind, stehe aber noch nicht fest, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wir stehen hier noch am Anfang. Der über Monate andauernde Beteiligungsprozess war geprägt von einem intensiv und zum Teil kontrovers geführten Austausch von Meinungen und Standpunkten zwischen allen Beteiligten. Mit der Entscheidung für diese Testphase berücksichtigt die Verwaltung den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach reversiblen Maßnahmen“, sagt Hans Panhoff, Bezirksstadtrat für Planen, Bauen und Umwelt in Friedrichshain-Kreuzberg.

Planungsentwurf bis zum Frühjahr 2017

Die über 2200 Kommentare und Beiträge auf der Online-Plattform sowie die rund 750 Teilnehmenden an den diversen Veranstaltungen bewiesen, dass von diesem Mitgestaltungsrecht umfangreich Gebrauch gemacht worden sei, hieß es. Die Ergebnisse sollen im Oktober 2016 präsentiert werden

Ziel sei, bis zum Frühjahr 2017 einen Planungsentwurf für den Testbereich unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zu erstellen.