Aus Unterholz des Rosengarten ziehen Mitarbeiter des Gartenamtes totes Gestrüpp hervor und setzen die Motorsägen an.

Nach nur einer Stunde hat der Besucher am Eingang des Görlitzer Parks an der Görlitzer Straße Ecke Falckensteinstraße eine freien Blick hinein in das Parkgelände.

„Ziel der heute begonnen Arbeiten ist es, die Zugänge zum Park übersichtlicher und vor allem sicherer zu gestalten“, sagte Bausstadtrat Hans Panhoff (Grüne) am Montagvormittag.

In den nächsten Tagen solle auch der von der Wiener Straße aus zum Park führende Hohlweg beseitigt werden, fügte er hin zu. Ein Vorhaben, das die Bezirkskasse mit mehreren tausend Euro belasten werde. In Aussicht stellt der Stadtrat auch, das es Gespräche mit den Anwohnern geben werde, um mit ihnen gemeinsam die weitere Gestaltung des Parks zu diskutieren.

Der Rosengarten war bislang ein beliebter Sammelpunkt für die im Park agierenden Dealer. Denn in dem schwer einsehbaren Bereich hatten sie im Dickicht der Sträucher ihre „Drogenbunker“. Erst am Freitag hatten dort Spürhunde der Polizei mehrere Päckchen entdeckt.