Berlin erwägt, die ehemalige Abhörstation der Alliierten auf dem Teufelsberg zurückzukaufen. „Es gibt politische Sympathien, das Areal öffentlich zugänglich zu machen“, sagte die Sprecherin von Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD), Daniela Augenstein, am Mittwoch.

Gesucht werde ein Weg, der für das Land finanzierbar sei, sagte Augenstein. Auf dem Teufelsberg laste eine hohe Grundschuld von rund 35 Millionen Euro.

Der knapp 115 Meter hohe Teufelsberg war nach dem Zweiten Weltkrieg aus Häusertrümmern aufgeschüttet worden. Amerikanische und britische Geheimdienste belauschten dort den militärischen Funkverkehr in Staaten des Warschauer Paktes.

Später kaufte eine Investorengemeinschaft das Areal. Ihr Luxuswohnungsprojekt mussten sie wegen der Proteste von Anwohnern und Naturschutzverbänden einstellen.

dpa/mim