Die Geschichte beginnt wie ein Märchen. „Deep in the Grunewald Forest“, 110 Meilen in Inneren des damaligen Warschauer Paktes, liege einer der einzigartigsten Orte Berlins. Das berichtet die „New York Times“ in einem Video über den Teufelsberg.

Dieser Ort, den hier jeder kennt. Aber durch die Augen der US-Kunststudenten, die gedreht haben, sieht alles noch magischer aus, als wir es erleben. Das Foto zeigt US-Studenten vor Ort. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Nachrichtendienstes NSA erzählt, wie er von der Anlage hier in „Alle Richtungen“ abgehört habe.

Spionage interressiere wieder viele Amerikaner, seit öffentlich wurde, dass der NSA das Handy von Angela Merkel abgehört hat, so einer der Kunststudenten. Aber es geht um mehr. Ein amerikanischer Grafitti-Künstler, er darf hier sprühen, erklärt: In den USA gebe es kaum Orte, an denen er seine Kunst so präsentieren könne. Das einstige Spionage-Zentrum ist zum Symbol der Freiheit geworden. Trotz allem.

pvs