Morgenpost-Aktion

Corona-Krise: Wir helfen Helfern

Die Berliner Morgenpost startet die Aktion „Wir helfen Helfern“ um gemeinnützige Vereine und Einrichtungen in Berlin zu unterstützen.

Berlin. Die Corona-Krise stellt nicht nur die Wirtschaft, sondern uns alle vor gewaltige Herausforderungen. Und besonders diejenigen, die sich für andere engagieren, in gemeinnützigen Vereinen, sozialen Initiativen und Stadtteilzentren sind nun in einer doppelt schwierigen Situation. Einerseits werden sie gerade jetzt besonders gebraucht, um den Schwächeren in der Gesellschaft beizustehen, andererseits wissen sie selbst oft nicht, wie es weitergeht mit ihrer Arbeit.

Keine staatlichen Corona-Hilfen für gemeinnützige Vereine

Denn für gemeinnützige eingetragene Vereine sind keine staatlichen Hilfen vorgesehen und wegen des wirtschaftlichen Rückgangs ist auch ein Rückgang beim Spendenaufkommen zu erwarten. Dazu kommt, dass geplante Charity-Veranstaltungen nicht stattfinden.

Alle Nachrichten zum Coronavirus in Berlin, Deutschland und der Welt: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus in Berlin haben wir hier für Sie zusammengetragen. In unserem Newsblog berichten wir über die aktuellen Corona-Entwicklungen in Berlin und Brandenburg. Die deutschlandweiten und internationalen Coronavirus-News können Sie hier lesen. Zudem zeigen wir in einer interaktiven Karte, wie sich das Coronavirus in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt ausbreitet. Alle weiteren wichtigen Informationen zum Coronavirus bekommen Sie hier. Die aktuelle Auslastung der Intensivstationen in Deutschland finden Sie in unserem Klinik-Monitor.

100.000 Euro für die Aktion „Wir helfen Helfern“

Die Berliner Morgenpost startete am 4. April die Aktion „Wir helfen Helfern“ . Gemeinnützige Vereine, Initiative, Einrichtungen die sich um Kinder und Jugendliche, Senioren, Kranke und Behinderte kümmern, aber auch Kiez- und Jugendtreffs können sich um eine Spende bewerben, um die Corona-Krise zu überstehen. Damit sie während und auch nach der Krise weiter für sozial benachteiligte Kinder, Behinderte, alte und kranke Menschen da sein können.

Der Verein Berliner helfen e. V. stellt dafür insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung.

„Wir wollen den Helfern helfen, die für den Zusammenhalt der Gesellschaft sorgen. Als Regionalzeitung ist unser Anspruch, nicht nur zu berichten, sondern den Berlinerinnen und Berlinern bei der Bewältigung dieser Ausnahmesituation beizustehen“, sagt Christine Richter, Chefredakteurin der Berliner Morgenpost und Vorsitzende von Berliner helfen e.V. Dazu werden die Leser aufgerufen, sich mit Spenden an der Aktion zu beteiligen.

„Es ist eine solch großartige Unterstützung gerade in dieser Zeit, in der die Ressourcen von so vielen Menschen verschwinden oder abrupt abbrechen“, sagt Angelika Bier, Gründerin vom Haus Jona in Staaken. Die in privater Initiative aufgebaute Kinderbetreuungseinrichtung in einem sozialen Brennpunktgebiet von Spandau gehört mit dem Kinder- und Jugendhaus Bolle in Marzahn zu den ersten Spendenempfängern der Aktion.

Bis zu 100 Kinder kommen täglich nach der Schule und vor allem auch in den Ferien in das umgebaute alte Schulhaus Jona. Doch nun ist es geschlossen, sämtliche Freizeit- und Nachhilfeprogramme können nur noch in anderer Form online vermittelt werden. Bastelmaterial, Buntstifte und Kleber, aber auch Lebensmittel für einige Familien werden zu festen Terminen unter Einhaltung der Abstandsregelungen ausgegeben. „Ihre großzügige Soforthilfe ist ein wirklicher Segen dabei“, sagt Angelika Bier.

Berliner helfen e.V. wurde vor 20 Jahren von der Berliner Morgenpost gegründet

Berliner helfen e. V. wurde im Jahr 2000 auf Initiative der Berliner Morgenpost als Förderverein gegründet und erhält Spenden von Lesern, Berliner Unternehmen und testamentarische Zuwendungen. Der Verein unterstützt Einrichtungen und Initiativen der Jugend- und Altenhilfe, der öffentlichen Gesundheitsfürsorge und die Kältehilfe der Stadt. Finanzielle Hilfe wird nach sorgfältiger Prüfung auch Menschen gewährt, die durch Krankheit, ein Verbrechen oder einen Unfall unverschuldet in Not geraten sind, wenn staatliche Hilfen nicht ausreichen.

Über die Arbeit des Vereins und die Aktion „Hilfe für Helfer“ wird einmal wöchentlich auf einer Extra-Seite in der Berliner Morgenpost berichtet.

Berliner helfen ist vom Finanzamt als mildtätiger und gemeinnütziger Verein anerkannt und trägt das DZI-Spendensiegel. Personal- und Werbekosten des Vereins trägt die Berliner Morgenpost. Der Verein hat aktuell 13 Mitglieder, darunter zwei ehemalige Chefredakteure der Berliner Morgenpost und den langjährigen Intendanten des ZDF Prof. Dieter Stolte. Alle Mitglieder und der Vorstand unter Vorsitz von Chefredakteurin Christine Richter arbeiten ehrenamtlich.

Der Verein im Internet: www.berliner-helfen.de und auf Facebook/Berlinerhelfen.

„Wir helfen Helfern“ So können sich Vereine um eine Spende bewerben

Gemeinnützige Vereine und Einrichtungen in Berlin, die im Bereich der Jugend- und Altenhilfe, der Wohlfahrtspflege sowie der Gesundheitsfürsorge tätig sind, und die aufgrund der Corona-Krise ihre Kosten nicht mehr decken können oder denen aufgrund von abgesagten Charity-Veranstaltungen oder des Rückzugs von Sponsoren Mittel für ihre Arbeit fehlen, können sich bei Berliner helfen e.V. um eine Spende bewerben. Voraussetzung ist, dass sie vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sind und keine öffentliche Förderung erhalten. Als Nachweis dient der aktuelle Freistellungsbescheid.

Anträge können formlos mit kurzer Beschreibung der Vereinsarbeit - gern mit Fotos - und Begründung, wofür die Spende gebraucht wird, per E-Mail oder Post gestellt werden an:

Berliner helfen e. V.

E-Mail: kontakt@berliner-helfen.de,

Post-Anschrift:

Berliner helfen e.V./Berliner Morgenpost
Kurfürstendamm 21, 10719 Berlin,
Tel. 030-8872 77844

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann unter dem Stichwort „Wir helfen Helfern“ spenden an:

Berliner helfen e.V. IBAN DE69 1002 0500 0003 3071 00
BIC BFSWDE33BER

Für eine Spendenbestätigung bei der Überweisung bitte die Anschrift angeben.

Coronavirus in Berlin - Das müssen Berliner wissen: