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Model goes TV – Eva Padberg dreht in der City West

Eva Padberg dreht im Bikini-Haus die dritte Staffel ihres Mode- und Lifestyle Magazins „InStyle – Das TV-Magazin“, das auf dem Pay-TV-Sender TNT Glitz ausgestrahlt wird. Wir trafen das Model am Set.

Foto: KRAUTHOEFER

Der Arbeitstag hat für Eva Padberg an diesem Montag bereits um sieben Uhr früh begonnen. Nicht ihre Zeit, wie die Berlinerin offen zugibt, als sie um sieben Uhr abends in einen Stuhl der „Monkey Bar“ auf dem Dach des „25 Hour Hotels“ an der Budapester Straße sinkt. Die Anstrengung der letzten zwölf Stunden ist ihr nicht anzusehen. Aber das ist schließlich auch ihr Job.

Seit mehr als 15 Jahren gehört Eva Padberg zu den bekanntesten deutschen Models. Seit zehn Jahren ist sie außerdem zusammen mit ihrem Mann Niklas Worgt als Musikduo Dapayk & Padberg unterwegs. Trotz des Erfolges muss sie sich dabei als Model immer ein bisschen mehr beweisen. Dennoch wird die 34-Jährige nicht müde, sich immer wieder mit neuen Projekten zu versuchen – so wie das Moderieren. Seit 2012 hat Eva Padberg beim Pay-TV-Sender TNT Glitz ihre eigene Sendung „InStyle – Das TV-Magazin“.

Für den ersten Drehtag der dritten Staffel ist sie an diesem Tag also sehr früh aufgestanden und hat sich auf den Weg ins Bikini-Haus gemacht. Zwei Folgen sind am Abend fertig. „Das ist ein sportliches Programm, aber mit dem richtigen Team klappt das gut und macht viel Spaß“, sagt die gebürtige Thüringerin nach Drehschluss. Und natürlich hat sie auch selbst ihren Teil dazu beigetragen, dass die letzte Klappe schließlich sogar früher fällt als geplant. „Ich habe mich vorher gut vorbereitet, Moderationen gelernt, damit dann am Set alles läuft“, erklärt sie.

Harmonische Stimmung am Set

Ansonsten ist Eva Padberg vor der Kamera vor allem sie selbst. Ein Moderatoren-Coaching hat sie vor dem Start ihrer eigenen Sendung nicht absolviert. Ein bisschen Sprechtraining und dazu ein paar Erfahrungen bei Events hier und dort mussten reichen. Dass sie deshalb als Moderatorin kein Profi ist, weiß Eva Padberg selbst. Den Ausschlag habe am Ende wohl ihre Qualifikation als Modeexpertin gegeben. Das Konzept gehe trotzdem auf, weil es in der Sendung um Themen gehe, mit denen sie sich auskennt. „Wenn ich einen Text über die Champions League aufsagen müsste, würde das wahrscheinlich nicht so gut funktionieren“, gibt sie zu.

Themen, mit denen sie sich auskennt, sind in diesem Fall Mode, Lifestyle und Prominente. Dazu plaudert Eva Padberg aus dem Nähkästchen, schaut in fremde Kleiderschränke und gibt Tipps für optisch längere Beine oder kuschelige Wintermode. Die Moderationen werden im Vorfeld von der Redaktion geschrieben und dann vor der Kamera von Eva Padberg mit Leben gefüllt. „Ich lege sie mir dann mundgerecht zurecht. Ich muss das Gefühl haben, dass das Worte sind, die ich auch verwenden würde“, sagt sie. „Ich soll ja keine steife Moderationspuppe sein, sondern auch meinen eigenen Stil einbringen.“ Das Gleiche gilt auch für die Themen, die Eva Padberg mit ihrer Produzentin schon mal abends bei einem Glas Wein austüftelt: „Wir sind in dieser Hinsicht sehr auf einer Wellenlänge, da muss nicht gestritten werden.“

Entsprechend harmonisch ist auch die Stimmung am Set. Eva Padbergs Beiträge werden in der dritten Staffel komplett im Bikini-Haus gedreht. Die meisten Takes sind nach zwei bis drei Versuchen im Kasten. „Ich merke auf jeden Fall, dass ich vor der Kamera sicherer geworden bin“, sagt sie im Rückblick auf ihre Anfänge als Moderatorin. Das Anschauen der ersten beiden Staffeln vermeidet sie, so gut es geht. „Davor drücke ich mich“, gesteht sie. „Obwohl ich weiß, dass es hilfreich wäre, um sich weiterzuentwickeln.“

Für diesen Tag hat Eva Padberg Feierabend. Die nächsten Folgen werden erst im November gedreht. Ob sie sich am 20. September das Ergebnis im Fernsehen anschaut, weiß sie aber selbst noch nicht.