Liebe Leserin, lieber Leser,
was wird heute wichtig? Zuerst ein Blick auf die Termine des Tages:
- Vorstellung eines neuen Berliner Schülerausweises mit kostenlosem Nahverkehrsticket mit Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) und mit Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU).
- Baubeginn von zwei Wohnungsbauprojekten in Holz-Hybridbauweise der WBM-Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH.
- Die Ausstellung „Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960“ im Gropius Bau wird eröffnet.
Neues aus Berlin
Bei dieser Abgeordnetenhauswahl ist die Altersgrenze gesenkt: Zum ersten Mal dürfen Jugendliche ab 16 Jahren mit über die Macht entscheiden. Und damit die Frage beantworten: Wer soll einziehen ins Rote Rathaus? Einer der Kandidaten ist Werner Graf. Die Grünen rechnen sich Chancen in einer besonderen Konstellation aus. Wenn sie hinter der Linkspartei, aber vor der CDU auf Platz 2 einlaufen, könnten sie am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen. Dann nämlich, wenn sie es schaffen, eine Koalition mit CDU und SPD zu bilden.
Was eigentlich politisch weit weg erscheint, weil die Berliner Grünen politisch eher links verortet sind, wird dann zu einer echten Alternative, wenn die Partei durch eine bürgerliche Koalition das Amt des Regierenden Bürgermeisters besetzen könnte. Wie attraktiv der Spitzenjob ist, konnte kürzlich erst Werner Graf leibhaftig erleben, als Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, ihn im Wahlkampf unterstützte. Hans Hartmann hat den Auftritt beobachtet.
Weil junge Erstwähler möglicherweise andere Fragen an die Spitzenkandidaten haben, hat ein Team der Berliner Morgenpost Jugendliche besucht und die Fragen von den Spitzenpolitikern der Parteien beantworten lassen. Helena wollte von Graf wissen, was er denn gegen eine weitere Gentrifizierung tun wolle. Isabelle interessiert sich für ein Konzept, Sportflächen endlich zu sanieren. Und Fine wollte wissen, was Graf denn tut, um die bedrohte Clubszene zu erhalten. Seine Antworten finden Sie hier.

Auch der Spitzenkandidat der SPD, Steffen Krach, hat sich schon den Fragen der Jugendlichen gestellt. Seinen Erstwähler-Check finden Sie hier.
Wer sich über Inhalte informieren will, dem empfehle ich unsere digitale Zeitschrift, die Sie hier kostenlos herunterladen können. Wenn Sie direkte Fragen haben, können wir Ihnen vielleicht auch mit einem KI-Chat digital weiterhelfen. Unser Tool, in das die Parteiprogramme und Aussagen der Kandidatinnen und Kandidaten eingeflossen sind, finden Sie hier. Für Abonnenten der Berliner Morgenpost ist das Tool kostenlos.
Und gern verweisen wir auch auf die TV-Debatte der Kollegen vom RBB. Wer sich also informieren möchte, für den gibt es wahrlich ein großes Angebot.
Zur Wahlarena beim RBB ist mittlerweile auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) eingeladen. Das BSW hat offenbar Chancen auf ein Comeback. Lange Zeit für politisch tot gehalten, ist das BSW seit Sachsen-Anhalt ein ernstzunehmender Faktor. Wie sich die Lage in Berlin darstellt, beschreibt Chefreporter Joachim Fahrun.
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Außerdem wichtig
Morgenpost exklusiv: Das Renaissance-Theater ist in Gefahr. Es gibt erheblichen Sanierungsbedarf – und, wen wundert es in Berlin, nicht genug Geld.
Wie geht es beim insolventen Autohaus König weiter? Was müssen Kunden jetzt wissen? Johannes Vetter informiert.
Der Wahl-Brunch der Morgenpost
Am 20. September wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus und neue Bezirksverordnetenversammlungen. Welche Themen bewegen die Berlinerinnen und Berliner – von den Mieten über Sauberkeit bis hin zu Bildung und Sicherheit? Dazu will die Berliner Morgenpost mit ihren Leserinnen und Lesern ins Gespräch kommen, in entspannter Atmosphäre beim gemeinsamen Frühstück.
Dafür kommt die Redaktion zu Ihnen und lädt zum „Wahl-Brunch“ ein:
am Samstag, 12. September, ins Tomasa Lichterfelde
Um daran teilzunehmen, benötigen Sie ein Ticket. Diese sind online für 7,50 Euro zzgl. Servicegebühr unter morgenpost.de/mittendrin-tickets erhältlich. Im Preis enthalten sind die Teilnahme am Morgenpost-Wahl-Brunch, Speisen im Rahmen eines kleinen Frühstücks sowie ein alkoholfreies Getränk pro Person. Tickets gibt es, solange die Plätze reichen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Mittwoch.
Ihr Gilbert Schomaker,
stellvertretender Chefredakteur.
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