Polizeitaucher untersuchen zur Stunde die Spree in Berlin-Mitte. Die Maßnahmen würden im Auftrag der Bundesanwaltschaft erfolgen, wie ein Sprecher der Behörde bestätigte. Teile der Spree sind dafür seit 8.30 Uhr am Morgen gesperrt. „Die Wasserschutzpolizei überprüft dort die technischen Anlagen“, hatte es am Vormittag zunächst noch von der Polizei geheißen. Das war offensichtlich nicht wahr. Aktuell ist der Bereich zwischen der Weidendammer Brücke (Friedrichstraße) und der Friedrichsbrücke gesperrt.

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Es seien Durchsuchungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) gewesen, bestätigte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft schließlich der Berliner Morgenpost. „Es geht um mögliche Gegenstände, die der Beschuldigte in die Spree geworfen haben könnte.“ Welche Gegenstände das sein könnten, dazu könne er sich nicht äußern. „Wenn es Anhaltspunkte gibt, gehen wir dem nach.“
Sucht die Polizei nach der verschwundenen Machete?
Spekulationen, dass es sich um die vermisste Machete des erschossenen CSD-Attentäters Abdul B. handelt, konnten zunächst nicht bestätigt werden. Es handele sich lediglich „um Wegwerfgegenstände“. Von der Waffe fehlt nach wie vor jede Spur. B. hatte mit der Machete wahllos auf Menschen eingestochen, nachdem er am 25. Juli mit einem weißen Citroën-Transporter in eine Menschenmenge gerast war. Eine Frau starb, 31 Personen wurden teils schwer verletzt. Zunächst konnte der Täter flüchten - ersten Erkenntnissen zufolge mutmaßlich in Richtung Bahnhof Friedrichstraße, wo jetzt in der Spree gesucht wird.
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In dem Fahrzeug fanden die Ermittler nach der Tat nur die leere Scheide der Mordwaffe – zusammen mit einem Handy des 21-Jährigen, auf dem ein Video vom Tattag war, in dem er sich zum Islamischen Staat (IS) bekennt. Seither wurde intensiv nach der Machete gesucht. Mit Stangen stocherten Polizisten etwa am 28. Juli durch dichtes Gestrüpp und schwer einsehbare Stellen im Tiergarten. Polizeitaucher halfen bei der Suche.
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Auch in der Kleingartenanlage in Spandau, in der sich der Terrorist nach der Tat versteckte und in der er am 26. Juli von Einsatzkräften der Polizei in Notwehr erschossen wurde, wurde nichts entdeckt. Zwar ging B. damals mit einer Stichwaffe auf die Polizisten los. Doch bei der Klinge handelte es sich nicht um die gesuchte Machete.
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Rettungshubschrauber landet nach Krampfanfall einer Kita-Erzieherin

Auf der Monbijoubrücke landete außerdem um 9.12 Uhr ein Rettungshubschrauber der Deutschen Luftrettung (DLR). Mit der Überprüfung habe das jedoch nichts zu tun, hieß es. Eine Erzieherin in einer Kita an der Friedrichstraße soll einen Krampfanfall erlitten haben. Der Hubschrauber wurde angefordert, kam aber nicht zum Einsatz.









