Einsatzkräfte des Landeskriminalamts Berlin haben einen 21 Jahre alten Tatverdächtigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes aus Habgier, der besonders schweren räuberischen Erpressung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz festgenommen. Der Mann wurde am Mittwoch in Treptow-Köpenick gefasst. Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl vor.

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Nach Angaben der Polizei soll der 21-Jährige am 2. April gegen 4.30 Uhr mit einer halbautomatischen Schusswaffe auf die Fensterfront eines Cafés an der Hermannstraße in Neukölln geschossen haben. Dabei habe er in Kauf genommen, dass Menschen in dem Café tödlich getroffen werden. Verletzt wurde niemand. Nach bisherigen Ermittlungen sollen die Schüsse im Zusammenhang mit der Forderung nach sogenanntem Schutzgeld stehen.
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Im Zuge der Ermittlungen vollstreckten rund 80 Einsatzkräfte, unterstützt von Spezialkräften, sieben richterliche Durchsuchungsbeschlüsse. Durchsucht wurden Wohn- und Gewerbeanschriften in Neukölln, Treptow-Köpenick und Charlottenburg-Wilmersdorf.
Dabei stellten die Ermittler zwei scharfe Schusswaffen, Munition, mutmaßliches Kokain und Mobiltelefone sicher. Am Ort der Festnahme nahmen sie zudem einen weiteren 21-Jährigen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz fest.
Der Beschuldigte, dem unter anderem versuchter Mord vorgeworfen wird, wurde am Donnerstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der zweite Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
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