Erneut sind Schüsse auf ein Lokal in Berlin-Neukölln abgegeben worden. Am frühen Donnerstagmorgen wurden gezielt Schüsse auf ein Lokal an der Hermannstraße in Neukölln abgegeben. Das bestätigte die Polizei, auf Anfrage der Berliner Morgenpost.

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Wie ein Sprecher mitteilte, hörten Zeugen gegen 4.40 Uhr mehrere Schüsse und alarmierten die Polizei. Die Besatzung eines Streifenwagen habe dann auch Einschusslöcher in der Scheibe des Lokals entdeckt, das noch geöffnet hatte. Nach Angaben der Polizei hätten sich zu diesem Zeitpunkt bis zu sechs Personen in dem Lokal aufgehalten.
Nach bisherigen Erkenntnissen sollen zwei maskierte Männer in der Hermannstraße auf die Frontscheibe des Lokals geschossen haben. Verletzt wurde niemand, die Suche nach den möglichen Tätern blieb bislang erfolglos. Die BAO Ferrum übernimmt die Ermittlungen wegen des Verdachtes der versuchten gefährlichen Körperverletzung.
Es ist bereits der dritte Vorfall mit Schüssen in Berlin in dieser Woche. Erst in der Nacht zuvor waren bei einem Streit in einer Shisha-Bar Schüsse gefallen, wobei ein 26-Jähriger Verletzungen am Arm erlitt. Am Dienstag hatte die Polizei ebenfalls in Neukölln Einschusslöcher an einem Lokal festgestellt.
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Polizei hat organisierte Kriminalität im Blick
Fast täglich kommt es mittlerweile zu Schießereien in Berlin, vor allem in Neukölln mehren sich die Polizeimeldungen, wonach auf Läden geschossen wird. Während sich bei der Berliner Polizei die Sondereinheit „Ferrum“ bereits seit November explizit um die Aufklärung von Schießereien kümmert, zog die Staatsanwaltschaft Ende Februar mit der Ermittlungsgruppe „Telum“ nach.
Die Berliner Polizei vermutet hinter den Schießereien Macht- und Revierkämpfe im Bereich der organisierten Kriminalität, vor allem türkisch-kurdische Banden sollen involviert sein.






