Es ist nicht weniger als eine Herkulesaufgabe, vor der Stefan Evers steht: Gerade einmal etwas mehr als zwei Monate bleiben dem designierten CDU-Spitzenkandidaten nach dem Rückzug von Kai Wegner, um die Christdemokraten für die Berlin-Wahl am 20. September in Berlin aufzustellen. Gelingt es Evers, die Wählerinnen und Wähler von der CDU zu überzeugen? Klaus Wowereit sieht zwei große Hürden.

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Gegenüber der „Bild“ erklärte der einstige Regierende Bürgermeister Berlins: „Er muss versuchen, verloren gegangene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.“ Der Schaden, den Wegner hinterlassen habe, sei „nachhaltig“. Zweitens müsse Evers „erklären, warum er nicht früher interveniert hat“. Der designierte CDU-Spitzenkandidat stehe nun vor der Herausforderung, aus einer fachpolitischen Kompetenz als Finanzsenator eine allgemeinpolitische zu machen.

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Wowereit hat selbst Erfahrung darin, in kürzester Zeit einen Wahlkampf zu managen. Nach dem Bruch der Großen Koalition wurde er im Juni 2001 Regierender Bürgermeister in Berlin und führte die SPD in nur rund vier Monaten zur stärksten Kraft (29,7 Prozent) bei der Wahl im Oktober 2001. Ob Evers das in der Hälfte der Zeit und unter deutlich schwierigeren Voraussetzungen mit der CDU auch gelingt, bleibt abzuwarten.

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rk