Liebe Leserin, lieber Leser,

was wird heute wichtig? Hier sind die Termine des Tages:

• Im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses geht es um Pläne des Senats zur KI-gestützten Videoüberwachung in Berlin, um besseren Umgang mit Desinformation und hybriden Bedrohungen sowie um den Schutz von Berliner Schülerinnen vor Zwangsverheiratung und Kinderehen.

• Beim Deutschen Fundraising-Kongress, dem nach eigenen Angaben größten Branchentreffen im deutschsprachigen Raum, versammeln sich jährlich Fundraiserinnen und Fundraiser von Non-Profit-Organisationen zum Fachdialog, darunter Marina Weisband und Kevin Kühnert.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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• First Lady Elke Büdenbender, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe werden erwartet, wenn das Hygienecenter am Zoo sein 10-jähriges Bestehen feiert. Das Hygienecenter der Berliner Stadtmission wird von obdachlosen Menschen genutzt, die rund um den Bahnhof Zoo ihren Lebensmittelpunkt haben.

Neues aus Berlin
Neues aus Berlin

Die Zukunft des Tempelhofer Feldes wird neu diskutiert, seit eine Initiative um Architekt Hans Kollhoff vor zwei Wochen den Plan für eine Randbebauung vorgestellt hat. Das merken wir an den zahlreichen Zuschriften, die uns erreichen. Viele davon weisen zurecht darauf hin, dass es da ein juristisches Problem gibt: Denn das Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes aus dem Jahr 2014, zustandegekommen durch einen erfolgreichen Volksentscheid, verbietet die Bebauung des Areals und schreibt fest, dass das Feld in seiner Gesamtheit als Erholungs- und Freifläche erhalten bleiben muss.

Konzept „Zuhause am Tempelhofer Feld“. Bild: Kollhoff/Nöfer/Astigmatic 
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Konzept „Zuhause am Tempelhofer Feld“. Bild: Kollhoff/Nöfer/Astigmatic 
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Konzept „Zuhause am Tempelhofer Feld“. Bild: Kollhoff/Nöfer/Astigmatic
Das Konzept für die Randbebauung. © Kollhoff/Nöfer/Astigmatic | Kollhoff/Nöfer/Astigmatic

Aber darüber nachdenken kann man ja trotzdem. Unter den Zuschriften finden sich auch viele praktische Bedenken. Dabei steht die Frage im Fokus, wie der Verkehr geregelt werden soll, wenn 50.000 Menschen zusätzlich in den neu geschaffenen Quartieren wohnen. Schließlich ist der Tempelhofer Damm eine der am stärksten befahrenen Verkehrsadern Berlins und muss zudem saniert werden. Auch die U-Bahn-Linie 6 ist überlastet. Wie soll das funktionieren?

Dieser Frage ist meine Kollegin Isabell Jürgens nachgegangen. Die Initiatoren haben sich einige Antworten auf die drängendsten Fragen überlegt: So soll die Baustelle am T-Damm von Süden erschlossen werden. Am T-Damm und am Columbiadamm sollen die Quartiersstraßen an das Hauptstraßennetz angebunden werden. Zudem wird über eine neue S-Bahn-Station auf dem langen Streckenabschnitt zwischen den S-Bahnhöfen Tempelhof und Hermannstraße nachgedacht. Und was die U-Bahn angeht, gibt die BVG Entwarnung.

Überzeugt Sie das? Machen Sie sich selbst ein Bild. Den vollständigen Artikel finden Sie hier. Und schreiben Sie uns gern an leserbriefe@morgenpost.de.

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Außerdem wichtig
Außerdem wichtig

Der Plan der AfD Berlin. Beim Landesparteitag der AfD ist am Wochenende Kristin Brinker zur Spitzenkandidatin gekürt worden. Die Rechtsaußenpartei strotzt angesichts der Umfrageergebnisse vor Selbstbewusstsein und attackiert vor allem die CDU. Alexander Rothe berichtet.

Burkhard Kieker / visitBerlin
Tourismus-Experte Burkhard Kieker.© FUNKE Foto Services | Reto Klar

Bilanz des Tourismus-Chefs. 17 Jahre lang führte Burkhard Kieker die Geschäfte von Visit Berlin. Nun ist Schluss. Im Abschiedsinterview mit Hans Cord Hartmann sagt er, welche Vorurteile über die Stadt er nicht mehr hören kann, und er ordnet die stagnierenden Besucherzahlen ein.

Eisbar schon wieder dicht. Erst am vergangenen Donnerstag hatte die aus DDR-Zeiten bekannte Mokka-Milch-Eisbar unter dem Namen „mokka*milch“ wiedereröffnet. Der Andrang war riesig. Nun musste sie wieder schließen, schreibt Laura Wagener.

Tickets zu gewinnen!

In Kerstin Spechts Komödie „Na also. Geht doch.“ im Renaissance Theater geht es um eine Souffleuse, die plötzlich selbst die Dinge in die Hand nehmen muss, weil die Bühnendiva überraschend verstorben ist. Ein großer Auftritt für die 89-jährige Schauspielerin Nicole Heesters, den Sie nicht verpassen sollten! Für die Vorstellung am 9. Juni (19.30 Uhr) verlosen wir 5x2 Tickets. Dazu einfach unter morgenpost.de/verlosung das Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 4. Juni. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir drücken die Daumen!

Starten Sie gut in die neue Woche!

Ihr Felix Müller

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