„So, das muss jetzt auch einmal gesagt werden“ – Der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf für seinen Bürgerservice gelobt. In einem Beitrag auf Instagram schilderte der CSU-Politiker einen Behördentermin in Berlin positiv.

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Nach eigenen Angaben hatte Scheuer seinen Termin vorab online gebucht und sei im Bezirksamt anschließend ohne Verzögerung drangekommen. Die Abläufe seien klar gewesen, die Beschäftigten freundlich und die Beratung hilfreich. Sein Anliegen sei schnell erledigt worden.
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„Guter Service“: Ehemaliger Verkehrsminister bedankt sich bei Mitarbeitern
„Genau so sollte Verwaltung funktionieren“, schrieb Scheuer auf Instagram. Häufig werde vor allem über Probleme wie lange Wartezeiten, komplizierte Prozesse oder unverständliche Formulare gesprochen. „Diese Kritik ist oft berechtigt“, erklärte der ehemalige Minister weiter. Gleichzeitig müsse aber auch anerkannt werden, dass viele Beschäftigte in den Behörden täglich gute Arbeit leisteten.
Besonders die Digitalisierung dürfe aus seiner Sicht „kein Selbstzweck“ sein, sondern müsse den Alltag sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für die Mitarbeiter erleichtern. Im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf habe das aus seiner Sicht funktioniert. Zum Abschluss bedankte sich Scheuer ausdrücklich beim Team des Bezirksamts für den „guten Service“. So wünsche man sich Verwaltung, lobte er weiter.
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„…und das in Berlin?“: Nutzer reagieren auf Scheuers Behörden-Post
In den Kommentaren löste der Beitrag zahlreiche Reaktionen aus. Der bayerische Digitalminister Fabian Mehring schrieb: „Wenn wir nicht auf Dauer die Lauten mit den Vielen verwechseln wollen, müssen wir auch mal wieder zeigen, was funktioniert.“ Auch der Berliner CDU-Landesverband reagierte auf den Beitrag und kommentierte: „#Berlinwird – außer in unseren Bürgerämtern: Da waren alle Mitarbeiter schon immer nett. Dank der Verwaltungsreform passen die Strukturen jetzt auch zu den Mitarbeitern.“
Andere Nutzer zeigten sich überrascht über das positive Erlebnis. „…und das in Berlin?“, schrieb ein Nutzer. Wieder andere berichteten von gegenteiligen Erfahrungen mit Berliner Behörden und kritisierten weiterhin lange Bearbeitungszeiten und organisatorische Probleme.






