Komiker Wigald Boning (59) ist Ende März nur mit Schwimmhöschen und Badekappe bekleidet in die Berliner Spree gestiegen – direkt vor dem Reichstag im Regierungsviertel. Diese Aktion rief laut dem Entertainer dann auch die Polizei auf den Plan.

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Wie Boning in einem Instagram-Video schildert, handelte es sich dabei um seinen mittlerweile 1364. Badetag in Folge. Diesen wollten er und seine Schwimmpartnerin Petra anlässlich des 40. Jahrestags des Schengener Abkommens an genau dieser Stelle begehen.

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Boning: „Wir bekommen Post“

„Heute feiern wir den Jahrestag des Schengener Abkommens“, erklärte Boning im Video. „Freies Reisen durch ganz Europa sind so die Gedanken, die Petra und mir hier im Wasser mit Blick auf den Reichstag durch den Kopf gehen.“

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Dann kam es allerdings anders als erwartet: „Keine Schiffe, kaum Passanten, doch zwei Polizisten, die dann unsere Personalien aufnehmen. Wir bekommen Post. Bin mal gespannt, was drinsteht“, schloss Boning den Beitrag.

Badeverbot: Bußgeld bis zu 5.000 Euro

Wie die Polizei in einer Antwort an diese Redaktion mitteilte, wurden zum „Sachverhalt durch die Polizei Berlin zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren (Zuwiderhandlung Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung) eingeleitet“. Weitere Auskünfte könnten demnach aus Gründen des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte nicht mitgeteilt werden.

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Das Badeverbot für die Spree in der Berliner Innenstadt besteht seit 1925. Dies gilt bis heute, auch wenn der Bezirk Mitte kürzlich Planungen für den Sommer 2026 für eine sogenannte Pilotbadestelle an der Spree bekannt gegeben hat. Die Missachtung des Badeverbots kann laut Bußgeldkatalog bis zu 5.000 Euro kosten.

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