Die Wahlbenachrichtigungen für die Berlin-Wahl 2026 werden seit dem 10. August verschickt. Bis zum 30. August sollen alle Wahlberechtigten den wichtigen Brief in ihrer Post haben, verspricht der Landeswahlleiter.

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Sollten die Voraussetzungen für die Wahlberechtigung erst später eintreten, kann es auch zu einem späteren Versand kommen. Auf der Internetseite des Landeswahlleiters findet man ein Muster der Wahlbenachrichtigung.
Wichtig zu wissen: Wahlbenachrichtigungen für einen Haushalt bzw. ein Haus werden teilweise nicht gleichzeitig zugestellt. Was aber ist zu tun, wenn die Wahlbenachrichtigung nicht kommt?
News zur Berlin-Wahl 2026
Wahlbenachrichtigung kommt nicht – oder verloren? So kann man trotzdem wählen
Wahlberechtigte können an der Wahl auch ohne Wahlbenachrichtigung teilnehmen, wenn sie im Wahlverzeichnis stehen. Im Wahllokal muss man sich dann mit einem Personalausweis oder einem Reisepass (oder mit einem anderen amtlichen Ausweises mit Lichtbild) ausweisen. Der Ausweis darf ausnahmsweise auch abgelaufen sein. Das richtige Wahllokal findet man über die Wahllokalsuche des Landeswahlleiters.
Sie haben Zweifel, ob ihre Daten im Wahlverzeichnis korrekt hinterlegt sind? Jede wahlberechtigte Person hatte das Recht, von 31. August bis zum 4. September, die Richtigkeit der zu ihrer Person im Wahlverzeichnis eingetragenen Daten zu überprüfen. Die Einsicht konnte beim Bezirkswahlamt erfolgen. Wer das Wahlverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, konnte beim zuständigen Bezirkswahlamt Einspruch einlegen.
Keine Anschrift im Melderegister? So kann man sich ins Wahlverzeichnis eintragen
Personen ohne Meldeanschrift (z. B. Wohnungslose) werden nicht automatisch in ein Wahlverzeichnis eingetragen. Sie können aber auf Antrag in das Wahlverzeichnis des Bezirks eingetragen werden, indem sie am 35. Tag vor der Wahl übernachtet haben. Voraussetzung: Sie müssen sich in den letzten drei Monaten vor der Wahl überwiegend in Berlin aufgehalten haben. Der Antrag kann bis zum 28. August bei dem zuständigen Bezirkswahlamt gestellt werden – auch schriftlich.
Hintergründe zur Berlin-Wahl 2026
Bei der Wahl am 20. September entscheidet sich, welche Parteien ins Abgeordnetenhaus, dem Berliner Landesparlament, einziehen. Die Abgeordneten wählen in der Folge einen neuen Regierenden Bürgermeister. Fest steht bereits jetzt, dass Amtsinhaber Kai Wegner (CDU) seinen Posten aufgeben muss. Er hatte im Zuge der sogenannten Tennis-Affäre seine Spitzenkandidatur zurückgezogen. An seiner Stelle tritt Stefan Evers für die CDU an. Gewählt werden außerdem die zwölf Bezirksverordnetenversammlungen.
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