Rund sechseinhalb Monate vor der Berlin-Wahl 2026 hat die Unzufriedenheit mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner in der Bevölkerung einen neuen Höchststand erreicht. Das geht aus einer Umfrage des Unternehmens Civey im Auftrag des „Tagesspiegel“ hervor. Demnach sind 54 Prozent „gar nicht zufrieden“ und 20 Prozent „weniger zufrieden“. Das bedeutet: Im Vergleich zur Umfrage im Januar ist die Unzufriedenheit mit dem Regierenden Bürgermeister damit abermals um sieben Prozentpunkte gestiegen.

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Nur noch zwei Prozent der Befragten sind mit Wegners Arbeit „sehr zufrieden“ sowie acht Prozent „eher zufrieden“. Auch das sind nochmals sechs Prozentpunkte weniger als bei der bislang letzten Umfrage. 16 Prozent der Befragten, die Wegners Arbeit beurteilten, gaben an, „unentschieden“ zu sein.
Laut dem Medienbericht sei selbst unter den CDU-Anhängern nur rund jeder Dritte mit Wegner zufrieden. 36 Prozent dagegen hätten sich kritisch über den Regierungschef geäußert.
News zur Berlin-Wahl 2026
Berlin-Wahl 2026: Unzufriedenheit mit der schwarz-roten Koalition
Die Arbeit der Koalition aus CDU und SPD bewerten die Befragten mit 79 Prozent noch negativer. Demnach sind 54 Prozent „sehr unzufrieden“ und 25 Prozent „eher unzufrieden“. Drei Prozent sind „sehr zufrieden“ und 15 Prozent „eher zufrieden“. Weitere drei Prozent gaben „weiß nicht“ an.
Auch unter Wählern von CDU und SPD überwiege laut „Tagesspiegel“ deutlich die Kritik. Etwa 55 Prozent der CDU-Anhänger und etwa 58 Prozent der SPD-Wähler seien unzufrieden mit der Arbeit der schwarz-roten Koalition.
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Berlin-Wahl 2026: Enges Rennen zwischen vier Parteien
Und wie sieht der aktuelle Wahltrend aus? Wenn am kommenden Sonntag Abgeordnetenhauswahl wäre, würden 23 Prozent der Befragten die CDU wählen. Die Partei bliebe damit die mit Abstand stärkste Kraft.
Dahinter gibt es ein spannendes Parteien-Rennen. Auf Platz zwei liegt die Linke mit 17 Prozent, dicht gefolgt von der SPD und AfD mit 16 Prozent. Dahinter kommen die Grünen auf 15 Prozent.
FDP und BSW kämen derzeit nur auf drei Prozent. Damit würden sie den Einzug ins Parlament verpassen.








