Insgesamt knapp über acht Millionen Euro wurden im Jahr 2024 an die sogenannte Alternative für Deutschland gespendet. Das geht aus dem Rechenschaftsbericht der Partei hervor, den der Bundestag vor Kurzem veröffentlicht hat. Ein Teil davon, konkret 18.000 Euro, kommt von der CMC Center Management GmbH – und damit indirekt vom Berliner Möbel-Milliardär Kurt Krieger.

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Er dürfte die Summe nicht vermissen, schließlich schätzt das Forbes-Magazin sein Vermögen aktuell auf rund 1,1 Milliarden Euro. Reich wurde Krieger durch das von ihm in Gesundbrunnen gegründete Möbelhaus Höffner, aus dem inzwischen eine der größten Möbelhausketten Deutschlands geworden ist. Rund 6000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen.

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Die CMC Center Management GmbH mit Sitz in Schönefeld betreut die Immobilien der Kette. Im Portfolio befinden sich dazu noch zwei Einkaufszentren: der Elbepark in Dresden und das Chemnitz Center. Geführt wird das Unternehmen inzwischen von Kriegers Tochter Stephanie.

Milliardär über Rechtsaußen-Partei: „Es ist nicht alles falsch, was die AfD sagt“

Im Gespräch mit der „B.Z.“ äußert sich dennoch der Milliardär zu der Spende. Die habe mit seiner politischen Einstellung nichts zu tun – von möglichen Unterstellungen, er stehe der Rechtsaußen-Partei nah, will er nichts wissen. „Ich war als Junge bei den Falken und wollte später Pfarrer werden. Mir eine nationalsozialistische Gesinnung zu unterstellen, ist völlig fehlplatziert“, so Krieger.

Zu weiteren Details will er sich nicht äußern. Aber: „Es ist nicht alles falsch, was die Linke sagt, und auch nicht alles, was die AfD sagt“, erklärt der Milliardär. „In Deutschland sind Parteispenden negativ belegt. Jedem wird gleich versuchte Einflussnahme unterstellt.“

nfz