Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, sorgte der AfD-Jugendvorstand Luca Maurice „Helmut“ Strauf mit seinen Fantasien von einem Großdeutschland für Empörung. Wie die „taz“ berichtete, veröffentlichte Strauf auf X eine revanchistische Karte, auf der er Teile der Nachbarländer Deutschlands als deutsch markierte.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Dazu schrieb der AfD-Politiker: „Deutsche Einheit bedeutet ein Deutschland, das das gesamte deutsche Volk in einem Staat vereint. Heute gedenken wir einem Etappen-Sieg auf dem Weg dahin. Laut „taz“ löschte Strauf die Karte wenig später wieder. Der Zeitung sagte er, er habe mit dem Post lediglich auf die „gemeinsame Geschichte“ von Deutschland und Österreich hinweisen wollen. Gelöscht habe er ihn, „weil er keinen Nutzen hatte“. Die Karte verbreitete sich jedoch über andere Accounts.
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Generation Deutschland: Helmut Strauf tritt aus Bundesvorstand zurück
Nun hat die Organisation Generation Deutschland auf X Straufs Rücktritt bekanntgegeben. Er lege sein Amt im Bundesvorstand „aus persönlichen Gründen“ nieder. Den umstrittenen Post erwähnt die Mitteilung nicht. Der Bundesvorsitzende Jean Pascal Hohm bedankt sich ausführlich: „Helmut hat im ersten Jahr unserer Organisation wichtige Aufbauarbeit geleistet. Dafür danke ich ihm im Namen des gesamten Bundesvorstands der Generation Deutschland.“
📝 PRESSEMITTEILUNG
— Generation Deutschland (@generation_afd) 10. Oktober 2026
Rücktritt vom Vorstandsamt - Generation Deutschland dankt Helmut Strauf
Helmut Strauf legt sein Amt im Bundesvorstand der Generation Deutschland aus persönlichen Gründen nieder. Der Bundesvorstand respektiert seine Entscheidung und dankt ihm für seine… pic.twitter.com/hHHyVZc6Ro
Bundesvorstand kritisiert Straufs Social-Media-Post
Der Bundesvorstand distanzierte sich von Straufs Post. Pressesprecher Wendelin Fessl sagte der „taz“, man habe von dem Beitrag erst durch deren Anfrage erfahren. „Er entspricht weder unserem Anspruch an Geschichtspolitik noch unserem Verständnis von Realpolitik. Patriotismus braucht keine historischen Landkarten-Fantasien“, so Fessl. „Wer politische Verantwortung trägt, muss mehr im Blick haben als den nächsten provokanten Post“.
Die X- und Instagram-Accounts von Helmut Strauf sind mittlerweile nicht mehr erreichbar. Unter seinem Profilnamen erscheint nur noch der Hinweis, dass der Account nicht mehr verfügbar ist.
pau






