Es ist nicht die erste Aktion der Aktivistengruppe „Neue Generation“ in dieser Woche – und wieder trifft es das Medienhaus Axel Springer. Am späten Mittwochabend haben die Aktivisten versucht, die Zufahrten und Ausfahrten der Druckerei des Verlags in Berlin-Spandau zu blockieren.

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Dafür hätten sie drei Fahrzeuge vor dem Gebäude abgestellt und sich auf den Dächern festgeklebt, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten vor Ort hätten den Protest zunächst als Versammlung eingestuft und später dann beendet.
Wir waren heute Nacht mit ca. 40 Einsatzkräften der 21. #EHu zur Beendigung einer illegalen Blockadeaktion in #Spandau. Mit Hilfe der @Berliner_Fw konnten wir fünf Personen von Fahrzeugdächern lösen und sicher auf den Boden zurückbringen. #b0406
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) June 5, 2025
^tsm pic.twitter.com/cegMCjG0IJ
Dabei wurden nach Polizeiangaben sechs Personen festgenommen; die Blockade wurde beendet. Zuvor hatten Feuerwehrleute die festgeklebten Aktivisten von den Dächern gelöst. Eine Person musste einem Polizeisprecher zufolge mit einem Trennschleifer aus dem Fahrzeugdach geschnitten werden, da sich der Kleber nicht löste.
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Neue Generation will Verteilung der „Bild“ verhindern
Die aus der Klimaschutzgruppe „Letzte Generation“ hervorgegangene „Neue Generation“ teilte über soziale Medien mit, sie wolle mit der Blockade die Auslieferung von Zeitungen des Springer-Verlags wie „Bild“ und „Welt“ verhindern.
Die Gruppe wirft insbesondere der „Bild“ vor, mit ihrer Berichterstattung zur gesellschaftlichen Spaltung und sinkendem Vertrauen der Menschen in demokratische Institutionen beizutragen. Zudem verharmlose das Blatt die Klimakrise. Der Verlag war für eine Reaktion zunächst nicht zu erreichen.
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Es ist nicht die erste Aktion der Aktivisten. Am Dienstag legten Mitglieder gefakte „Bild“-Zeitungen in Berliner Supermärkten aus und versteckten die echten. Nach Polizeiangaben hatte sich die Gruppe damit nicht strafbar gemacht. Zuvor waren fast 40 Menschen bei dem Versuch festgenommen worden, das erwähnte Druckhaus in Berlin-Spandau zu blockieren.
dpa/jle






