Der Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin und die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen führen über den gesamten Tag zu Verkehrseinschränkungen. Nach Angaben der Polizei sind rund 2400 Polizisten im Einsatz. Selenskyj fällt unter die Sicherheitsstufe 0, ist also besonders durch Attentate und Anschläge bedroht.

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Das bedeutet: verplombte Gullydeckel, Sprengstoffspürhunde, Luftraumüberwachung, Wasserschutzpolizei auf der Spree, Scharfschützen auf Dächern, umfassende Straßensperrungen und Staus vor allem in der Innenstadt und im Regierungsviertel sowie eine Ausdünnung des Takts im öffentlichen Nahverkehr. Auf der S-Bahnstrecke zwischen Bahnhof Zoo und Ostbahnhof könnten die Züge zeitweise seltener fahren. Diese Einschränkungen gelten in der Zeit von 6 bis 22 Uhr.

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Diese Bereiche rund um den Tiergarten sind besonders betroffen

Nördlich:

  • Lennéstraße zwischen Kemperplatz und Ebertstraße, Ebertstraße bis zur Hannah-Ahrendt-Straße

Östlich:

  • Ebertstraße zwischen Hannah-Ahrendt-Straße und Potsdamer Platz,
  • Voßstraße zwischen Hausnummer 21 und Ebertstraße, Zugänge zum S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz nördlich und südlich am Leipziger Platz, Potsdamer Platz südöstliche Gebäudeflucht bis zur Stresemannstraße

Südlich:

  • entlang der südlichen Gehwegseite Potsdamer Straße vom Leipziger Platz bis Potsdamer Platz 1

Westlich:

  • Potsdamer Platz 1 über die Potsdamer Straße hinweg zum Potsdamer Platz 2, Bellevuestraße westliche Gehwegseite bis zum Kemperplatz
Diese Bereiche rund um den Potsdamer Platz sind am Mittwoch abgesperrt.
Diese Bereiche rund um den Potsdamer Platz sind am Mittwoch abgesperrt.© Diese Bereiche rund um den Potsdamer Platz sind am Mittwoch abgesperrt. | Polizei Berlin

Die Polizei weist darauf hin, dass lediglich Anwohner sowie anderweitig berechtigte Personen die abgesperrten Bereiche betreten dürfen. „Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, führen Sie bitte Ihr Personaldokument und Ihren Dienst- oder Betriebsausweis als Legitimation bei sich“, erklärte die Behörde. Außerdem sind in diesen Bereichen keine Demos erlaubt, auch Fahrzeuge oder Fahrräder dürfen dort nicht geparkt werden.

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BVG und S-Bahn in Berlin: Einschränkungen auch im Nahverkehr

„Fahrgäste müssen sich aufgrund des Staatsbesuchs voraussichtlich auf Einschränkungen und Umleitungen im Nahverkehr einstellen“, heißt es auf Nachfrage auch von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). „Die BVG-Leitstelle ist vorbereitet und wird wie immer schnell und umsichtig die nötigen Maßnahmen umsetzen und die Fahrgastinfo anpassen.“

Die konkreten Auswirkungen werden kurzfristig und schnellstmöglich über die bekannten Kanäle veröffentlicht. „Fahrgäste sollten sich während des Besuchs am besten vorab kurz über ihre Linie informieren, zum Beispiel auf BVG.de, und vorsorglich etwas mehr Zeit einplanen“, so ein Sprecher. Auch die Berliner S-Bahn warnt vor Ausfällen und Verspätungen: „Aufgrund des Staatsbesuchs am 28. Mai kann es vonseiten der Sicherheitsbehörden zu kurzfristig angeordneten Streckensperrungen im Netz der S-Bahn kommen.“