• Mehrere Autos bei Brand in Schöneberg beschädigt
  • Mann drückt Zigarette im Gesicht einer Frau aus – Zeugen gesucht
  • Pankow: Dank Zeugenhinweis – Polizei nimmt zwei mutmaßliche Einbrecherinnen fest
  • Unfall auf Marienforder Damm: Motorradfahrer schwer verletzt
  • 44-Jähriger beleidigt Frau rassistisch in Wedding – Staatsschutz ermittelt
  • Neukölln: Frau transfeindlich beleidigt

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Nachrichten vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 21. Mai: Mann drückt Zigarette im Gesicht einer Frau aus – Zeugen gesucht

13.22 Uhr: Ein Mann hat am frühen Dienstagnachmittag eine bislang unbekannte Frau in Steglitz-Zehlendorf angegriffen. Nun sucht die Bundespolizei nach Zeugen. Laut übereinstimmenden Zeugenaussagen war es zuvor zwischen der Frau und dem Mann auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofes Wannsee zu einem Streit gekommen. Eingreifende Zeugen verhinderten zunächst eine Eskalation. Als sich Situation scheinbar entspannte, ging der Mann weg und zündete sich eine Zigarette an. Danach lief er zu der Frau zurück und drückte die Zigarette auf ihrer Wange aus. Die Frau verließ danach den Bahnsteig. Ein Zeuge hielt den Mann bis zum Eintreffen der Bundespolizei auf dem Bahnhofsvorplatz fest. Die Einsatzkräfte nahmen den 34-Jährigen dann vorläufig fest und leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den polizeibekannten Mann ein.

Hinweise zu diesem Vorfall nimmt die Bundespolizei unter 030 297779-0 sowie unter der kostenfreien Hotline 0800 6888000 rund um die Uhr entgegen.

Autobrände in Schöneberg – Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

11.04 Uhr: In der Nacht zu Mittwoch sind in Schöneberg ein Container sowie mehrere Fahrzeuge in Flammen aufgegangen. Wie die Polizei mitteilte, brannte gegen 2.45 Uhr ein Container mit Kfz-Teilen auf dem Gelände eines Autohändlers in der Ella-Barowsky-Straße. Das Feuer griff auf sieben geparkte Fahrzeuge über. Die Feuerwehr löschte den Brand, verletzt wurde niemand. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Straße zwischen Sachsendamm und Gotenstraße gesperrt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Razzia wegen Schleuserkriminalität auch in Berlin

10.47 Uhr: Die Bundespolizei hat im Zusammenhang mit Schleuserkriminalität 40 Objekte in mehreren Bundesländern durchsucht. Betroffen sind Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin, Hamburg, Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen, wie die zuständige Staatsanwaltschaft Flensburg und die Bundespolizei mitteilten. Drei Menschen wurden demnach festgenommen. 

Montag bis Samstag

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Die Maßnahmen richten sich den Angaben nach gegen eine Schleusergruppierung aus Schleswig-Holstein. Diese soll über einen längeren Zeitraum hinweg eine Vielzahl von chinesischen Staatsangehörigen gegen Bezahlung zur Einreise und zum dauerhaften Aufenthalt in Deutschland verholfen und sich hierdurch eine nicht nur vorübergehende Einnahmequelle verschafft haben. Über weitere Ergebnisse wollen die Behörden nach Abschluss der Maßnahmen informieren. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Hintergrund der umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock ist demnach ein seit Oktober 2023 geführtes Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Flensburg wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern.

Polizeieinsatz gegen mutmaßliche rechte Terrorzelle in Brandenburg

10.38 Uhr: Bei einer Polizeiaktion gegen eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle in mehreren Bundesländern geht der Generalbundesanwalt in Karlsruhe auch gegen zwei Jugendliche aus Südbrandenburg vor. Es gab nach dpa-Informationen Durchsuchungen in Altdöbern und Großräschen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Zwei mutmaßliche Einbrecherinnen in Prenzlauer Berg festgenommen

10.28 Uhr: Die Polizei hat am Dienstag zwei mutmaßliche Einbrecherinnen in Prenzlauer Berg gestellt. Ein Zeuge hatte gegen 13.20 Uhr beobachtet, wie zwei Frauen im Alter von 25 und 27 Jahren versuchten, eine Wohnungstür in der Chodowieckistraße aufzuhebeln. Als er sie ansprach, flüchteten sie – wurden jedoch wenig später im Innenhof von Einsatzkräften festgenommen. Bei den Frauen fanden die Polizisten mutmaßliches Einbruchswerkzeug. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

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Motorradfahrer bei Unfall in Tempelhof-Schöneberg lebensgefährlich verletzt

10.14 Uhr: Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall auf dem Mariendorfer Damm schwer verletzt worden und schwebt derzeit in Lebensgefahr. Der Mann war am Dienstagabend auf der Straße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg unterwegs, als er an der Ecke zur Richterstraße mit einem Auto zusammenprallte, wie die Polizei mitteilte.

Zum Alter des Motorradfahrers sowie zum genaueren Geschehen konnte die Polizei bislang keine Angaben machen. Auch zum Zustand des Autofahrers gab die Polizei bisher keine Auskunft.

Radfahrerin in Wedding rassistisch beleidigt – Zeugen greifen ein

10.13 Uhr: Gestern Mittag ist es in Wedding (Mitte) zu einer rassistischen Beleidigung gekommen. Gegen 12.20 Uhr soll ein 44-jähriger Mann eine 35 Jahre alte Radfahrerin an der Kreuzung Kongostraße/Müllerstraße erst beleidigt und bespuckt, dann am Arm festgehalten haben. Dabei äußerte er sich laut Zeugen rassistisch. Eine Passantin griff ein und trennte die beiden. Auch gegenüber der Polizei zeigte sich der Mann uneinsichtig. Er wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Frau in Neukölln mutmaßlich transfeindlich beleidigt – Staatsschutz ermittelt

9.55 Uhr: Am Dienstagabend ist es in Neukölln zu einer mutmaßlich trans- und homofeindlich motivierten Tat gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde gegen 18.15 Uhr eine 26-jährige Person, die sich als Frau identifiziert und mutmaßlich der LGBTIQ-Community zugehörig ist, auf dem Gehweg der Karl-Marx-Straße von zwei bislang unbekannten Männern beleidigt. Die Äußerungen sollen trans- und homophoben Inhalts gewesen sein.

Als sich die Frau aus der Situation entfernen wollte, drohten ihr die beiden Männer laut Aussage der Betroffenen mit körperlicher Gewalt. Die 26-Jährige flüchtete daraufhin in eine nahegelegene Bar. Die beiden Tatverdächtigen sollen versucht haben, in das Lokal einzudringen, wurden jedoch offenbar von anwesenden Personen daran gehindert. Anschließend entfernten sie sich vom Tatort in unbekannte Richtung.

Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die weiteren Ermittlungen wegen Hasskriminalität übernommen.

dpa