• Feuerwehr sichert Schrottboot in Spandau
  • Feuer in verlassener Laubenkolonie in Haselhorst
  • Zwielichtige Gestalten mit Unterschriftenliste dringen in Wohnung ein
  • Maskierte rauben Mann aus und schießen in die Luft
  • Schüsse auf Fensterscheiben von Kneipe abgegeben
  • Zwölfjähriger steigt aus Bus und wird von Auto angefahren
  • „Mall of Berlin“: Einbruch mit Gullydeckel
  • Staaken: Einfamilenhaus brennt
  • Wegen seiner Religion: Unbekannte verletzen Mann in Wedding
  • Reisende im ICE bestohlen – Zeuge stellt Diebin in Spandau
  • Bombenentschärfung in Teltow betrifft auch Berliner

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Nachrichten vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 20. Mai: Feuer in Laubenkolonie, große Rauchwolke über Berliner Westen

17.40 Uhr: Die Berliner Feuerwehr ist am Dienstagnachmittag zu einem Brand in einer verlassenen Laubekolonie in der Straße Am Juliusturm in Haselhorst alarmiert worden. Dort sollen mehrere Lauben brennen. Aufgrund des Feuers kommt es zu einer starken Rauchentwicklung. Eine Rauchwolke ist in weiten Teilen des Berliner Westens zu sehen. Die Feuerwehr ist mit 84 Kräften im Einsatz, hat aber weitere Kräfte nachalarmiert, da die Wasserversorgung in der recht abgelegenen Anlage schwierig sei, wie ein Sprecher der Feuerwehr der Berliner Morgenpost sagte. Am Abend breitet sich das Feuer aus und erfasste ein Lagerhalle. Mehr dazu lesen Sie hier.

Zwielichtige Gestalten mit Unterschriftenliste dringen in Wohnung ein

17.30 Uhr: Am Dienstagvormittag soll es laut Polizei in Lichterfelde zu einem versuchten Trickdiebstahl gekommen sein. Gegen 11:40 Uhr habe ein bislang unbekannter Mann in einem Mehrfamilienhaus am Ortlerweg bei einem 78-Jährigen geklingelt und ihm eine Unterschriftenliste vorgehalten. Der Senior soll die Unterschrift verweigert und die Tür geschlossen haben. Daraufhin sollen der Unbekannte und sein ebenfalls unbekannter Komplize an mehreren Türen des Hauses geklingelt haben. Bei einer 82-Jährigen hielten die beiden ebenfalls die Liste vor, schoben die Frau beiseite und verschafften sich Zutritt zu der Wohnung. Der 78-Jährige habe die Wohnung seiner 82-jährigen Nachbarin aufgesucht, die Tür aufgeschlossen und die beiden mutmaßlichen Täter angetroffen. Die beiden Tatverdächtigen sollen daraufhin geflüchtet sein und auf ihrer Flucht den Senior und die Seniorin zu Boden gestoßen haben. Sie blieben unverletzt. Weitere Ermittlungen führt das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamts.

Schüsse auf Fensterscheiben von Kneipe abgegeben

15.55 Uhr: In der vergangenen Nacht soll laut Polizei aus einer Gruppe von vier Personen heraus mehrfach auf eine Spandauer Kneipe geschossen worden sein. Nach Zeugenangaben wurden die Schüsse gegen 1.15 Uhr von außen auf die Scheiben der Kneipe in der Neumeisterstraße abgegeben, die dadurch beschädigt wurden. Anschließend sollen vier Personen in Richtung Koeltzepark geflüchtet sein. Verletzt wurde niemand. Eine Absuche der näheren Umgebung nach den Personen verlief ohne Erfolg. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat.

Maskierte rauben Mann aus und schießen in die Luft

15.50 Uhr: In der vergangenen Nacht ist laut Polizei in Charlottenburg-Nord ein Mann überfallen und ausgeraubt worden. Der 21-Jährige soll sich gegen 1.20 Uhr in der Habermannzeile aufgehalten haben, als zwei maskierte und mit Schusswaffen bewaffnete Männer auf ihn zukamen. Sie sollen seine Wertgegenstände gefordert und ihm schließlich Geld abgenommen haben. Anschließend sollen sie mit ihrer Beute in Richtung Heckerdamm geflüchtet sein. Bei ihrer Flucht soll einer der beiden mehrfach in die Luft geschossen haben. Der Überfallene blieb unverletzt. Ob es sich bei den Schüssen um Schüsse aus einer Schreckschusswaffe oder einer scharfen Waffe handelte, ist Gegenstand der derzeit noch laufenden Ermittlungen, die die Kriminalpolizei übernommen hat.

Zwölfjähriger steigt aus Bus und wird von Auto angefahren

15.45 Uhr: Montagmittag musste in Spandau ein Kind nach einem Verkehrsunfall in in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Laut Polizei war eine Autofahrerin gegen 13.30 Uhr auf dem Brunsbütteler Damm in Richtung Nauener Straße unterwegs. Auf Höhe der Bushaltestelle Grünhofer Weg fuhr die 54-Jährige einen Jungen an, der kurz zuvor aus einem Bus der BVG-Linie M32 gestiegen war und die Fahrbahn überquerte. Der Zwölfjährige erlitt eine Unterschenkelfraktur und Schürfwunden am Kopf. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Busfahrerin, die das Unfallgeschehen beobachtet hatte, stand unter dem Eindruck des Geschehens. Eine ärztliche Behandlung lehnte die 50-Jährige jedoch ab. Während der Rettungsmaßnahmen und der Sachverhaltsaufnahme blieb der Unfallort bis etwa 15.50 Uhr gesperrt. Von der Sperrung war der Busverkehr der BVG-Linie M32 betroffen.

Einbruch in Einkaufszentrum in Mitte mit Gullydeckel

14.56 Uhr: Mit Vorschlaghämmern und Gullydeckel haben Vermummte am Morgen Glasscheiben in einem Shoppingcenter in Berlin-Mitte zertrümmert und sind in ein Juweliergeschäft eingebrochen. Die mutmaßlich vier unbekannten Täter nahmen Schmuck mit, wie eine Polizeisprecherin sagte. Zur Höhe der Beute seien noch keine Angaben möglich, hieß es. 

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„Menschen sind nicht zu Schaden gekommen“, wie die Polizeisprecherin sagte. Die Polizei wurde demnach gegen 4.30 Uhr vom Sicherheitsdienst der „Mall of Berlin“ informiert, die sich in der Nähe des Potsdamer Platzes befindet. Auf Fotos der „B.Z.“ sind bei dem Schmuckgeschäft zertrümmerte Scheiben zu sehen. In dem Laden sind zahlreiche Vitrinen zerschlagen. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Die Polizei ermittelt wegen Einbruchsdiebstahls.

Feuerwehreinsatz in Staaken – Familienhaus brennt – Eine tote Person

13.59 Uhr: Bei einem Brand in einem Familienhaus in Berlin-Spandau ist eine Person ums Leben gekommen. Das teilte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr mit. Die Feuerwehr war seit etwa 12 Uhr am Finkenkruger Weg in Staaken im Einsatz. Dort brannte ein Einfamilienhaus in voller Ausdehnung. 54 Kräfte waren vor Ort. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, habe anfangs der angebaute Wintergarten der Immobilie gebrannt. Das Feuer griff dann auf das Einfamilienhaus über und zerstörte auch den Dachstuhl.

Gleich nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte am Brandort wurden zwei Personen als vermisst gemeldet. Eine der beiden Personen konnte nur noch tot geborgen werden. Die andere Person traf während der Löscharbeiten an dem in Flammen stehenden Haus ein. Ein Seelsorger betreut die Person. Die Einsatzkräfte sind aktuell mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Wegen seiner Religion: Unbekannte verletzen Mann in Wedding

11.48 Uhr: Passanten haben in der vergangenen Nacht Polizei und Rettungskräfte nach Wedding (Mitte) gerufen. Sie hatten gegen 22.45 Uhr auf der Fahrbahn der Müllerstraße/Seestraße einen Mann bemerkt, der dort zusammengebrochen war. Der 24-Jährige gab später an, von fünf Unbekannten nach seiner Religionszugehörigkeit gefragt worden zu sein. Nachdem er geantwortet hatte, dass er christlich getauft sei, sollen ihm die Unbekannten mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Der 24-Jährige erlitt dadurch eine Gesichtsverletzung, die ambulant im Krankenhaus behandelt wurde. Die Angreifer sollen in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen

Reisende im ICE bestohlen – Zeuge stellt Diebin in Spandau

11.18 Uhr: Die Bundespolizei hat am Montag in Spandau eine Diebin festgenommen. Sie hatte gegen 19.15 Uhr in einem ICE einer Frau das Handy gestohlen. Ein Mann hatte das beobachtet und die Frau beim Aussteigen am Bahnhof gestellt. Er nahm ihr das Handy ab und gab es der bestohlenen Frau zurück.

Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen die Diebin nach kurzer Flucht im Bahnhof vorläufig fest. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls gegen die polizeibekannte 30-Jährige ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten die Frau auf freien Fuß.

Leerstehendes Haus gerät in Brand bei B5

8.42 Uhr: Bei der Bundesstraße 5 ist in der Nacht ein leerstehendes Haus in Brand geraten. Der Brand im Landkreis Prignitz führte zu Sperrungen der B5 zwischen Mitternacht und 5 Uhr, wie die Polizei mitteilte. 

Es sei niemand verletzt worden, hieß es weiter. Allerdings habe das Feuer einen Schaden von etwa 80.000 Euro verursacht. Nach ersten Erkenntnissen sei es im Hinterhof des ehemaligen Wohngebäudes ausgebrochen und habe auf das ganze Haus übergegriffen. Zum genaueren Brandgeschehen sowie zur Brandursache machte die Polizei bislang keine Angaben. Der Brand sei vollständig gelöscht.

Oder-Spree: Seniorin zahlt fünfstelligen Geldbetrag an Trickbetrüger

8.13 Uhr: Eine 85-jährige Frau hat auf einen Anruf hin einen fünfstelligen Geldbetrag sowie Schmuck an einen Trickbetrüger übergeben. Die Frau aus dem Landkreis Oder-Spree habe einen Anruf von einem Mann erhalten, der sich als Polizist ausgegeben habe, teilte die Polizei mit. Am Telefon habe der Mann der Frau erzählt, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe. Demnach drängte er die 85-Jährige dazu, eine angebliche Kaution zu zahlen, damit die Tochter nicht in Haft muss. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs und wegen Amtsanmaßung.

Feuerwehr sichert Schrottboot in Spandau

Die Feuerwehr und Wasserschutzpolizei sind auf der Spree in Spandau im Einsatz.
Die Feuerwehr und Wasserschutzpolizei sind auf der Spree in Spandau im Einsatz.© Berliner Feuerwehr | Berliner Feuerwehr

6.28 Uhr: Die Feuerwehr ist am Montag zu einem Einsatz auf der Spree in Spandau ausgerückt. Ein Boot drohte, zu sinken. Den Angaben der Feuerwehr zufolge hätten sich keine Personen darauf befunden. „Der Zustand des Bootes ließ darauf schließen, dass die Schwimmfähigkeit bereits seit längerer Zeit stark beeinträchtigt war“, hieß es.

In Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizei und Feuerwehr-Tauchern konnte das Boot erst gesichert und anschließend in ein Nebengewässer geschleppt werden. Es sind keine Betriebsstoffe ausgelaufen. 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Bombenentschärfung in Teltow betrifft auch Berliner

6.24 Uhr: Bei Bauarbeiten in Teltow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist am Montag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Bombe soll am Mittwoch zwischen 7 und 16 Uhr entschärft werden, wie die Stadt auf ihrer Website mitteilte. Von der Evakuierung seien neben Anwohnern der brandenburgischen Stadt auch Menschen aus dem Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf betroffen. 

Für die Entschärfung ist den Angaben nach ein Sperrkreis von 600 Metern erforderlich. Die Stadt Teltow sowie das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf bitten die Einwohner, die Gebäude in diesem Kreis um 7 Uhr verlassen zu haben. „Denken Sie daran, eventuell benötigte Ausweise, Geld und Medikamente für den Tag mitzunehmen“, teilte das Bezirksamt weiter mit. 

Als Aufenthaltsorte stünden den Menschen in Teltow das Bürgerhaus in der Ritterstraße und denen in Steglitz-Zehlendorf die Carl-Schuhmann-Sporthalle zur Verfügung.

JP/dpa