Der 33-jährige Deutsch-Chilene Aleph Christian von Fellenberg Palma wird seit dem Ostersonntag, 20. April, in Berlin vermisst. Von ihm fehlt weiterhin jede Spur. Wie die Berliner Polizei auf Nachfrage angibt, sind bereits rund 30 Hinweise wegen des Verschwindens des Geschäftsmanns bei den Sicherheitsbehörden eingegangen.

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Klar ist, dass Informationen dieser Redaktion zufolge die Wasserschutzpolizei nicht im Einsatz ist, um von Fellenberg Palma in Spree, Havel und Dahme ausfindig zu machen. Bei einer am Sonnabend an der Mühlendammbrücke gefundenen Leiche handele es sich definitiv nicht um den Vermissten, heißt es zudem. Vor vier Tagen fanden Spürhunde die Smartwatch des 33-Jährigen nahe der Siegessäule. Sie funktionierte noch. Ob sich daraus etwas Interessantes für die Ermittler ergeben hat, ist nicht bekannt.
Stand der Ermittlungen zum Vermissten
Laut Polizei und Angaben seiner Mutter war Aleph Christian von Fellenberg Palma seit dem 15. April auf Geschäftsreise in Berlin. Am Ostersonntag soll er am frühen Abend im Club Soho House an der Torstraße in Mitte einen Freund getroffen haben. Anschließend soll er in seinem Hotel am Gendarmenmarkt gewesen sein und dort im Fitnessraum trainiert haben. Gegen 22 Uhr soll er das Hotel dann wieder verlassen haben, vermuten die Ermittler. Im Anschluss verliert sich seine Spur. Weitere Termine oder Treffen soll er zumindest offiziell nicht geplant oder gehabt haben.

Aleph Christian von Fellenberg Palma soll keine Drogen konsumiert haben
Warum er das Hotel noch einmal verlassen haben könnte, ist daher unklar. Seine Mutter Marisol Palma Behnke sagte dieser Redaktion: „Mein Sohn war nie in Diskotheken oder Clubs. Auch Drogen haben ihn überhaupt nicht interessiert. Er hat höchstens mal eine Zigarette geraucht.“ Die 54-Jährige vermutet, dass ihr Sohn an Amnesie leiden könnte, weswegen der Fokus der Ermittlungen ihrer Meinung nach auf Notaufnahmen gerichtet werden sollte.
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In Berlin werden jährlich zahlreiche Personen als vermisst gemeldet – aktuell betrifft dies 446 Menschen in Berlin. Die Zahl ist laut Polizei sehr dynamisch und kann sich stündlich ändern. Laut Bundeskriminalamt sind mehr als zwei Drittel aller Vermissten männlich. Erfahrungsgemäß erledigen sich etwa 50 Prozent der Vermissten-Fälle innerhalb der ersten Woche von selbst. Binnen Monatsfrist liegt die „Erledigungs-Quote“ bereits bei über 80 Prozent.





