Der zweitägige Warnstreik im Berliner Nahverkehr ist zu Ende. Zugleich beginnt am (heutigen) Freitag die Schlichtung in dem festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben und der Gewerkschaft Verdi.

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Planmäßig sollten die BVG-Bediensteten ihre Arbeit mit Beginn der Frühschicht gegen 3 Uhr wieder aufnehmen. Nach Angaben des kommunalen Unternehmens kann der Verkehr dann noch einige Stunden unregelmäßig sein.
BVG gegen Verdi: Ramelow und Platzeck sollen den Konflikt schlichten
Verdi hatte die Tarifverhandlungen mit dem kommunalen Verkehrsunternehmen für rund 16.000 Beschäftigte vor einer Woche nach der sechsten Runde für gescheitert erklärt und zum nächsten Warnstreik am Mittwoch und Donnerstag (26. und 27. März) dieser Woche aufgerufen. Es war bereits der fünfte Ausstand in der laufenden Tarifrunde.
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Am Donnerstag verständigten sich beide Seiten auf eine Schlichtung. Die Gespräche sind bis zum 10. April angesetzt – in dieser Zeit sind Streiks ausgeschlossen. Für die BVG geht Brandenburgs früherer Ministerpräsident Matthias Platzeck (71) als Schlichter in die Gespräche. Für Verdi schlichtet Thüringens ehemaliger Regierungschef Bodo Ramelow (69).
Dennoch hat Verdi am Mittwoch unter den eigenen Mitgliedern eine Urabstimmung über unbefristete Streiks eingeleitet. Daran hält die Gewerkschaft fest
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Nächste Herausforderung: S-Bahn unter A100-Brücke gesperrt
Der Streik ist beendet, aber mit der Unterbrechung des S-Bahn-Verkehrs unter der gesperrten A100-Brücke stehen viele Berliner gleich vor der nächsten Herausforderung. Die Autobahn GmbH hatte am Donnerstagabend kurzfristig mitgeteilt, dass unter der Brücke aus Sicherheitsgründen kein S-Bahn-Verkehr mehr hindurchfahren dürfe.
#S41, #S42, #S46: Auf Grund einer Streckensperrung (beschädigte Autobahnbrücke A100 im Bereich Messe Nord und Westend) ist der Zugverkehr zw. #Halensee <> #Westend unterbrochen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Aufgrund verkehrsbedingter Einflüsse, kann der Takt…
— S-Bahn Berlin (@SBahnBerlin) 28. März 2025
„Wegen einer Streckensperrung (beschädigte Autobahnbrücke A100 im Bereich Westend) wird der Zugverkehr der Linien S41, S42 und S46 ab ca. 22.00 Uhr zwischen Halensee und Westend unterbrochen“, teilte die S-Bahn mit.
Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) erklärte mit, die Sperrung sei notwendig, um die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner zu gewährleisten. Die S-Bahn fahre mit einem Ersatzkonzept. „Ich bedaure die dadurch entstehenden Belastungen sehr, doch die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner hat natürlich oberste Priorität“, sagte die Senatorin laut Mitteilung.
dpa/BMO






