• Weißensee: Motorradfahrer prallt gegen Hauswand und stirbt
  • Mehrere Autos in Friedrichshain brannten
  • Frauen in Regionalzug belästigt – Polizei sucht Opfer und Zeugen
  • Motorradfahrer überschlägt sich mehrmals in Grünau
  • 68-Jähriger beleidigt und schlägt Mann in Schöneberg
  • Polizei stoppt Autorennen in Schöneberg
  • Lkw-Fahrer fährt beim Rechtsabbiegen Radfahrerin in Britz an

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag finden sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 12. März: Anschlag mit Kugelbombe in Neukölln – Mann verhaftet

17.04 Uhr: Wegen eines Anschlags mit einer sogenannten Kugelbombe in Neukölln und eines Einbruchs ist ein 36-jähriger Mann verhaftet worden. Aus vermeintlicher Ehrverletzung soll der Mann am 15. Februar vor einem Modegeschäft in der Karl-Marx-Straße eine Kugelbombe mit 1.000 Gramm Sprengstoff gezündet haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Mann wurde am Dienstag verhaftet. 

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Türen und Schreiben wurden zerstört. Die Schadenssumme wird derzeit auf 30.000 Euro geschätzt, so die Staatsanwaltschaft. Der Mann soll die Tat verübt haben, weil er vermutet habe, seine Frau habe sich wegen einer Affäre mit dem Inhaber des Geschäfts von ihm getrennt.

Die Polizei ermittelt noch, ob der Mann auch einen weiteren Anschlag mit einer Kugelbombe eine Woche später auf ein anderes Geschäft desselben Inhabers in der Karl-Marx-Straße verübte. 

Außerdem soll der Mann zusammen mit einem Komplizen am 1. Oktober 2024 versucht haben, in eine Wohnung in Spandau einzubrechen. Die beiden wurden bemerkt und flohen.

51-Jähriger randaliert in Reinickendorf mit Eisenstange und verletzt Mann

15.21 Uhr: Ein Randalierer ist am Dienstag in Reinickendorf festgenommen worden. Zunächst hatte er gegen 12 Uhr einen Bauzaun am Romanshorner Weg umgeworfen. Dabei wurde ein Auto beschädigt. Danach ging er mit einer Eisenstange zu einem weiteren geparkten Auto. Er schlug mehrfach gegen die Beifahrertür. Im Fahrzeug saß ein 35-Jähriger, der ebenfalls vom 51-Jährigen attackiert wurde. Er erlitt eine Verletzung am Arm.

Danach ergriff der Angreifer die Flucht. Polizisten konnten ihn noch im Nahbereich stellen. „Wegen seines fremdgefährdenden Verhaltens verbleibt er nun zur weiteren Behandlung in einem Krankenhaus“, teilte die Polizei mit. Der verletzte 35-Jährige wurde noch am Einsatzort von Rettungskräften behandelt. Ein Spezialkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) führt die weiteren Ermittlungen.

Märkisches Viertel: Autofahrer fährt von Grundstück und erfasst Motorrollerfahrer

15.17 Uhr: Ein Motorrollerfahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall im Märkischen Viertel (Reinickendorf) verletzt worden. Den Angaben der Polizei zufolge war ein 27 Jahre alter Autofahrer gegen 5.30 Uhr von einem Grundstück auf den Dannenwalder Weg gefahren und hatte den 66-Jährigen erfasst.

Der Motorrollerfahrer erlitt Verletzungen am rechten Arm und Bein. Zwei Polizeischüler, die auf dem Weg zur Polizeiakademie waren, übernahmen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte die Erste Hilfe. Der 66-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 27 Jahre alte Autofahrer klagte über Unwohlsein, musste jedoch zunächst nicht behandelt werden. Das Verkehrsunfallkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) übernimmt die weiteren Ermittlungen.

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Senior in Charlottenburg in Gespräch verwickelt und bestohlen

15.14 Uhr: Zwei Männer sind am Dienstag in Charlottenburg nach einem Taschendiebstahl festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, waren der 43-Jährige und 39-Jährige gegen 14.45 Uhr mit einem Auto auf der Uhlandstraße unterwegs und auf einen 85-Jährigen aufmerksam geworden. Der 43-Jährige stieg aus und verwickelte den Senior in ein Gespräch. Nachdem sich der 85-Jährige aus der Situation lösen konnte, stellte er fest, dass Geld in seinem Portemonnaie fehlte.

Der Dieb stieg zu seinem Komplizen in das Auto und sie fuhren über die Uhlandstraße in Richtung Kurfürstendamm. In der Meierottostraße nahmen die Beamten das Duo schließlich fest. Die Männer wurden einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt und sollen im Laufe des Tages einem Richter zum Erlass eines Haftbefehles vorgeführt werden.

Gruppe attackiert Mann in Alt-Treptow mit Machete und Schlagstock

15.11 Uhr: Ein Mann ist am Dienstag in Alt-Treptow angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten fünf Personen gegen 17.45 Uhr mit einer Machete und einem Schlagstock auf einen Mann vor einem Kiosk an der Puschkinallee eingeschlagen.

Ein Zeuge verfolgte einen der Täter, der erst seine Flucht abbrach, als Einsatzkräfte der Bundespolizei ihre Schusswaffen aus der Sicherungshaltung nahmen. Die Beamten nahmen ihn fest. Der 27-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und nach Feststellung seiner Personalien sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen.

Wer das Opfer ist, ist bislang unklar. Der Mann hatte sich nach dem Angriff vom Tatort entfernt. Die Ermittlungen übernimmt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost).

Amokalarm an Schule in Lichtenberg – kein Hinweis auf Gefahr

13.43 Uhr: An einer Schule in Lichtenberg ist ein Amokalarm ausgelöst worden – für eine konkrete Gefahrenlage hat es aber zunächst keine Hinweise gegeben. Das sagte eine Polizeisprecherin der dpa. Möglicherweise habe es sich um einen Fehlalarm gehandelt, der vielleicht durch eine Baustelle ausgelöst worden sei. Polizisten hätten vor Ort nichts gefunden. Zuvor hatte der Sender RBB berichtet.

Autos für rund 21 Millionen nach Russland exportiert? Razzia auch in Berlin

12.56 Uhr: Weil sie wirtschaftliche Sanktionsmaßnahmen gegen Russland missachtet haben soll, ist eine 46-Jährige bei Durchsuchungen in Bayern und Berlin festgenommen worden. Es wurden zudem fünf Fahrzeuge sichergestellt, wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte. Gemeinsam mit dem Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg ermittelt sie gegen die Frau aus Weißrussland und zwei mutmaßliche Komplizen. Nach den bisherigen Ermittlungen geht es um 192 Autos im Wert von insgesamt rund 21,4 Millionen Euro. 

Laut Staatsanwaltschaft soll das Trio seit dem 5. April 2022 zahlreiche Autos nach Russland exportiert haben. Dies ist nach einer EU-Verordnung seit dem 15. März 2022 als Reaktion auf den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine bei Luxusgütern wie Autos ab einem Wert von 50.000 Euro untersagt, seit dem 24. Juni 2023 unabhängig vom Wert der Fahrzeuge.

Um diese Regelung zu umgehen, soll die Autohändlerin den Anschein erweckt haben, der Export der Fahrzeuge erfolge nach Weißrussland, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan. Tatsächlich erfolgte die Zulassung der Autos aber nach den Ermittlungen unmittelbar in Russland. 186 Fahrzeuge sollen so entgegen den Sanktionen dort gelandet sein. 

Bei den Durchsuchungen in Spandau und im bayrischen Landkreis Landshut waren laut Staatsanwaltschaft etwa 85 Beamte im Einsatz. Gegen die beschuldigte 46-Jährige lag den Angaben nach ein Haftbefehl vor, der demnach vollstreckt wurde. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft besteht Fluchtgefahr. Die Frau soll in Kürze einem Haftrichter vorgeführt werden. Dieser muss entscheiden, ob sie in Untersuchungshaft kommt.

Mehrere brennende Autos in Friedrichshain

12.49 Uhr: In der vergangenen Nacht ist die Polizei wegen brennender Autos nach Friedrichshain alarmiert worden. Demnach hörten Anwohner gegen 1.15 Uhr ein Knallgeräusch und bemerkten einen brennenden Wagen an der Kreuzung Rigaer Straße und Schleidenplatz. Der Pkw brannte vollständig aus, zwei danebenstehende Autos wurden durch die Hitze ebenfalls stark beschädigt.

Der Schleidenplatz war für die Dauer der Löscharbeiten vollständig gesperrt. Da eine politische Motivation nicht ausgeschlossen werden kann, werden die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung durch den Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt geführt.

Frauen in Regionalzug belästigt – Polizei sucht Opfer und Zeugen

11.43 Uhr: Die Bundespolizei bittet um Hilfe bei der Aufklärung einer Tat, die sich am 15. Februar gegen 14 Uhr in einem Regionalexpress der Linie 5 ereignet hat. Am Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen sollen zwei Frauen von einem polizeibekannten 48 Jahre alten Mann belästigt und mit Flaschen beworfen worden sein. Die Bundespolizei sucht Zeugen sowie die beiden Opfer, die bisher nicht namhaft gemacht werden konnten. Hinweise nimmt die Bundespolizei unter 030 2062293-0 sowie unter der kostenfreien Hotline 0800 6888000 rund um die Uhr entgegen.

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Mann in Neukölln aus Wagen gezerrt, verprügelt und mit Messer verletzt

11.08 Uhr: Ein Mann ist am Dienstag bei einer Schlägerei in Neukölln verletzt worden. Zuvor hatte ein zufällig vorbeifahrender Feuerwehrmann gegen 17 Uhr auf der Sonnenallee beobachtet, wie mehrere Männer die Scheiben eines Autos einschlugen, einen Mann aus dem Wagen zerrten, ihn zu Boden prügelten und mit Fußtritten traktierten. Außerdem wurde der 31-Jährige durch einen Messerstich am Rücken verletzt.

Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht dem Vernehmen nach nicht, hieß es von der Polizei. Die Verdächtigen konnten unerkannt fliehen. Die Ermittlungen zur Tat und den Hintergründen führt ein Fachkommissariat der Direktion 5 (City).

Lkw-Fahrer fährt beim Rechtsabbiegen Radfahrerin in Britz an

11.04 Uhr: Eine Radfahrerin ist am Dienstag bei einem Unfall in Britz (Neukölln) verletzt worden. Den Polizei-Angaben zufolge war ein Lkw-Fahrer gegen 7.50 Uhr von der Buschkrugallee nach rechts auf die Straße Grüner Weg abgebogen und hatte die 30-Jährige übersehen. Die Frau stürzte und erlitt eine Verletzung am Bein. Das Fahrrad geriet unter den vorderen Reifen und wurde nahezu vollständig zerstört.

Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus. Für die Unfallaufnahme war die Straße Grüner Weg von der Rudower Straße bis zum Grünlingweg in der Zeit von 8 Uhr bis 12 Uhr gesperrt. Auch die Buschkrugallee war in dieser Zeit zwischen der Parchimer Allee und der Straße Grüner Weg gesperrt. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernommen.

Polizei stoppt illegales Autorennen in Schöneberg

9.31 Uhr: Zwei Autofahrer haben sich in der vergangenen Nacht in Tempelhof-Schöneberg eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Zuvor waren Zivilkräfte auf der A100 auf die beiden Raser aufmerksam geworden. Als die Autofahrer die Autobahn an der Anschlussstelle Innsbrucker Platz verließen, folgten ihnen die Beamten. Zunächst hielten die Autofahrer sich ans Tempo-Limit und bogen von der Hauptstraße auf die Martin-Luther-Straße ab. Nachdem die Ampel an der Belziger Straße auf Grün sprang, beschleunigten beide auf über 90 km/h.

Im weiteren Verlauf missachteten beide Autofahrer rote Ampeln, wechselten mehrfach die Spuren und fuhren auf der Busspur. Dann bogen sie auf die Winterfeldstraße ab. Hier wurden sie angehalten und kontrolliert. Die Führerscheine der 19-Jährigen wurden beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Motorradfahrer überschlägt sich mehrmals in Grünau

9.23 Uhr: Ein Motorradfahrer ist am Dienstag bei einem Unfall in Grünau (Treptow-Köpenick) schwer verletzt worden. Den Polizei-Angaben zufolge war der 20-Jährige gegen 16.30 Uhr auf der Straße Adlergestell in einer Rechtskurve nach links abgekommen. Er prallte erst gegen den Bordstein und dann gegen die Leitplanke. In der Folge überschlug sich das Motorrad mehrmals. Der Mann wurde vom Fahrzeug geschleudert.

Rettungskräfte brachten den 20-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er notoperiert wurde. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme blieb die Unfallstelle gesperrt, der Verkehr wurde in Richtung Grünau abgeleitet. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die noch andauernden Ermittlungen übernommen.

68-Jähriger beleidigt und schlägt Mann mit Palästina-Schal in Schöneberg

9.17 Uhr: In Schöneberg hat es am Dienstag eine Auseinandersetzung gegeben. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 68-Jähriger gegen 17.10 Uhr auf dem Nollendorfplatz einen 34-Jährigen beleidigt, der einen Schal mit Palästina-Flagge trug. Dieser zückte daraufhin sein Handy und filmte den Mann, der seine Beleidigung wiederholte und dem Filmenden mit der Faust ins Gesicht schlug. Gegenüber der Polizei gab der 68-Jährige an, er habe sich durch den 34-Jährigen bedroht gefühlt. Die weiteren Ermittlungen führt nun der Staatsschutz.

Motorradfahrer stirbt bei Unfall in Weißensee

Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Berliner Allee in Weißensee.
Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Berliner Allee in Weißensee.© Peise | Peise

7.32 Uhr: Ein Mann ist am Dienstag in Weißensee (Pankow) tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, war der Motorradfahrer gegen 15.30 Uhr nach rechts von der Berliner Allee abgekommen und gegen eine Hauswand geprallt. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 49-Jährige noch an der Unfallstelle. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) übernahm die Ermittlungen.

dpa/BM