- Angeblicher Munitionsfund an Schule in Hellersdorf
- Angriff auf Flüchtlingsheim in Stahnsdorf
- Auto überschlägt sich in Lichtenrade
- Auto brennt in Friedrichsfelde – Polizei vermutet Brandstiftung
- Auch in Berlin: Razzia nach Angriff auf Zug mit Fußballfans
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 11. März: Mann randaliert in Spandau
16.32 Uhr: Gestern Nachmittag wurden Einsatzkräfte wegen eines randalierenden Mannes nach Spandau alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 39-jähriger Tatverdächtiger gegen 15:30 Uhr an der Bushaltestelle Rathaus Spandau mit einem Fuß gegen eine geschlossene Bustür getreten und umstehende Personen angebrüllt haben. Ein 42-jähriger Mann forderte ihn daraufhin auf, dies zu unterlassen. Der Tatverdächtige habe sein Gegenüber in der Folge fremdenfeindlich beleidigt und bedroht. Ferner habe er auch versucht, den 42-Jährigen zu schlagen, traf jedoch nicht. Der Angegriffene habe daraufhin seinerseits nach dem Angreifer geschlagen, wodurch dieser eine Rötung im Gesicht erlitt.
Anschließend soll sich der 39-Jährige einem 58-jährigen Mann zugewendet, diesen beleidigt und ihm ins Gesicht gespuckt haben. Als der Ältere ihn daraufhin ansprach, soll der Tatverdächtige ihm zwei Mal mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Gegenüber den Einsatzkräften habe sich der Mann noch mehrfach homophob geäußert. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von 1,48 Promille. Wegen eines offenen Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Potsdam wurde der Tatverdächtige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Der 58-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 42-Jährige bedurfte keiner ärztlichen Behandlung. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.
Seniorin nach Verkehrsunfall verletzt
15.47 Uhr: Gestern Nachmittag wurden Einsatzkräfte wegen eines Verkehrsunfalls nach Halensee alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen soll eine 82-jährige Fußgängerin gegen 16:40 Uhr die Fahrbahn des Kurfürstendamms betreten haben und an den verkehrsbedingt haltenden Fahrzeugen vorbeigelaufen sein. Auf dem Sonderfahrstreifen soll die Frau gegen die hintere, linke Seite eines dort fahrenden Linienbusses gestoßen und in der Folge gestürzt sein. Sie erlitt Verletzungen im Bereich des Kopfes sowie einen Bruch des Fußgelenks und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.
Fahrertür geöffnet – Fahrradfahrer erleidet Kopfverletzungen
14.45 Uhr: Ein Verkehrsunfall ereignete sich gestern Vormittag in Marienfelde. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass ein 84-jähriger Radfahrer die Hranitzkystraße in Richtung Friedrichrodaer Straße befuhr, als ein 31-Jähriger ein am Fahrbahnrand geparktes Auto verlassen wollte. Als er die Autotür öffnete, fuhr der 84-Jährige dagegen. Der Fahrradfahrer stürzte und erlitt Verletzungen am Kopf. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus. Das Verkehrsunfallkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) ermittelt.
Frau nach Verkehrsunfall verletzt
13.55 Uhr: Gestern Nachmittag kam es in Moabit zu einem Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen soll eine 37-Jährige gegen 13.50 Uhr versucht haben, die Bertha-Benz-Straße zu überqueren. Ein 47-jähriger Autofahrer versuchte zeitgleich auf der Kreuzung Bertha-Benz-Straße und Katharina-Paulus-Straße zu wenden und fuhr der Frau über den Fuß. Die 37-Jährige erlitt einen Mittelfußbruch und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.
Im Porsche durch die City-West
13.40 Uhr: Gestern Nachmittag fuhr ein Mann in Charlottenburg ein verbotenes Rennen mit einem zuvor mutmaßlich gestohlenen Porsche. Polizeikräfte des Polizeiabschnitts 56 wurden gegen 17:35 Uhr in die Schwartzkopffstraße alarmiert. Ein 33-Jähriger gab an, sich dort mit einem 27-Jährigen zur Rückgabe des zuvor vermieteten Porsche getroffen zu haben. Der 27-Jährige habe den Autoschlüssel dann unvermittelt wieder an sich genommen und sei mit dem Wagen losgefahren. Außerdem habe der ebenfalls 27 Jahre alte Begleiter des Mannes den 33-Jährigen bedroht. Der mutmaßliche Dieb flüchtete mit dem Wagen in Richtung Siegessäule. Einsatzkräfte folgten ihm und erreichten den Flüchtenden in der Tiergartenstraße. Dabei stellten sie fest, dass der Fahrer mit einer Geschwindigkeit von über 80 km/h viel zu schnell unterwegs war.
Der Tatverdächtige fuhr weiter in Richtung Zoologischer Garten, bog dabei mit quietschenden Reifen ab, ignorierte mehrere rot abstrahlende Ampeln und fuhr auch über Gehwege, sodass Fußgänger beiseite springen mussten. Aufgrund seiner Überholmanöver mussten andere Verkehrsteilnehmer stark abbremsen. Nachdem die Einsatzkräfte den Flüchtenden kurzzeitig aus den Augen verloren hatten, konnten sie ihn an der Kreuzung Hardenbergstraße/Budapester Straße wieder ausfindig machen und anhalten. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.
Festnahme nach schwerem Raub
13.22 Uhr: Einsatzkräfte der Polizeidirektion 5 (City) nahmen in der vergangenen Nacht vier junge Männer in Kreuzberg fest. Zuvor sollen diese – als Teil einer etwa achtköpfigen Gruppe – gegen 22:15 Uhr zwei Jugendliche sowie einen Heranwachsenden entlang der Fontanepromenade bedroht und unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe ihrer Wertsachen gedrängt haben. Während zwei 16 und 17 Jahre alte Mädchen, die Zeuginnen des Vorfalls wurden, im Beisein von einem der 17-Jährigen flüchten konnten, händigte sein gleichaltriger Bekannter den mit Schlagstock und Reizgas Bewaffneten einen Teil seines Besitzes aus, bevor auch er die Flucht ergreifen konnte.
Seinen ein Jahr älteren, ebenfalls bedrohten Begleiter verlor er dabei aus den Augen. Erst im Verlauf der durch die zum Tatort gerufenen Polizeikräfte wurde bekannt, dass sich der 18-Jährige, nachdem er trotz Aushändigung seiner Wertgegenstände angegriffen worden war, eigenständig in ein Krankenhaus begeben hatte. In diesem wurden seine Gesichtsverletzungen sowie sein gebrochener Finger ambulant behandelt. Im Rahmen der Nahbereichsabsuche, an welcher Einsatzkräfte der Polizeiabschnitte 52 und 53 beteiligt waren, konnten schließlich vier Tatverdächtige im Alter von 17 und 18 Jahren festgenommen werden.
Fußgänger und Radfahrer kollidieren in Kreuzberg
12.28 Uhr: Ein Fußgänger und ein Radfahrer sind am Montag bei einem Unfall in Kreuzberg verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 14-Jährige gegen 16.30 Uhr über eine Mittelinsel an der Kreuzung Gneisenaustraße/Schleiermacherstraße gelaufen und auf der Straße von einem Radfahrer erfasst worden. Der Radfahrer konnte ihn nicht sehen, weil der Fußgänger zwischen Glascontainern hervortrat.
Beide Personen stürzten. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Während der Radfahrer ambulant behandelt wurde, musste der Fußgänger zunächst zur Behandlung stationär aufgenommen werden. Das Verkehrsunfallkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) führt die weiteren Ermittlungen
Junge läuft in Neukölln auf die Straße und wird angefahren
12.21 Uhr: Ein Kind ist am Montag in Neukölln bei einem Unfall verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 13-Jährige während des Spielens mit einer 14-Jährigen gegen 16.30 Uhr plötzlich zwischen geparkte Autos auf die Hannemannstraße gelaufen und von einem 28 Jahre alten Sprinter-Fahrer angefahren worden. Der Junge erlitt Verletzungen an Kopf und Rumpf. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen führt das Verkehrsunfallkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd).
Munitionsfund an Schule in Hellersdorf
10.35 Uhr: Ein vermeintlicher Munitionsfund hat an der Erich-Kästner-Straße in Hellersdorf am Dienstagmorgen für Aufregung gesorgt. Bei Bauarbeiten an einer dortigen Grundschule wurde ein Gegenstand in Größe einer Mine entdeckt, wie ein Sprecher der Polizei Berlin am Vormittag sagte. Der Fundort wurde abgesperrt, die Kriminaltechnik zur Untersuchung angefordert. Nach eingehender Untersuchung stand jedoch fest, dass es sich nicht um einen gefährlichen Gegenstand handelte, wie sie als Überbleibsel des Zweiten Weltkriegs noch tausendfach im Berliner Boden liegen. „Es sah nur erst einmal danach aus“, so der Sprecher weiter. Die Schule, die anfangs evakuiert wurde, hat den Unterrichtsbetrieb wieder aufgenommen.
Auch interessant
Auto überschlägt sich in Lichterfelde – Feuerwehr befreit 75-Jährigen
10.20 Uhr: Am Montag hat es in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) einen schweren Unfall gegeben. Wie die Polizei mitteilte, war ein 75 Jahre alter Autofahrer auf dem Nieritzweg mit zwei geparkten Autos kollidiert und hatte sich überschlagen. Danach rutschte der Pkw auf dem Dach liegend gegen ein weiteres geparktes Fahrzeug auf der anderen Straßenseite. Rettungskräfte befreiten den 75-Jährigen aus seinem Auto und brachten ihn in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen – insbesondere zur Ursache des Unfalls – werden nun von einem Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) geführt.
Flüchtlingsheim in Stahnsdorf angegriffen – Ermittlungen gegen Verdächtige
10.11 Uhr: Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem Gewaltvorfall gegen eine Flüchtlingsunterkunft in Stahnsdorf südlich von Berlin. Es laufe ein Ermittlungsverfahren gegen drei Verdächtige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam, Christian-Alexander Neuling. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine Zeitung“ berichtet, Bewohner aus der Unterkunft seien angegriffen worden.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Die Staatsanwaltschaft Potsdam erklärte, es bestehe der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, betroffen sei ein Übergangswohnheim für Asylsuchende. Ob es sich bei dem Fall in der Nacht zum Samstag um einen gezielten Angriff gehandelt habe und wie er abgelaufen sein soll, sei Gegenstand der Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft hielt sich mit Informationen äußerst bedeckt und machte zur Frage eines möglichen politischen Hintergrunds oder des Tathergangs keinerlei Angaben. Die Ermittlungen richteten sich gegen drei konkrete Verdächtige, die bekannt seien, hieß es nur. Wie viele Verletzte es gab, sagte der Sprecher nicht.
- Organisierte Kriminalität: So viel Geld zieht Berlin wegen kleinerer Vergehen ein
- Überfall auf Juwelier in Berlin: „Sie waren wie die Olsenbande“
- Neues Polizeigesetz: Welche Überwachungs-Software verwendet Berlin?
- Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: „Es war ein reines Machtspiel“
Auch in Berlin: Razzia nach Angriff auf Zug mit Fußballfans

7.17 Uhr: Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung an einem Sonderzug von Fans von Fußball-Drittligist Hansa Rostock und Rot-Weiss Essen hat die Bundespolizei Wohnungen von 31 Verdächtigen durchsucht. Die Razzia begann am frühen Morgen in mehreren Objekten in Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern, wie eine Sprecherin der Bundespolizei sagte. Außerdem durchsuchten Polizisten in Berlin und Brandenburg jeweils ein Objekt.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs in einem besonders schweren Fall, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung und wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Ein voller Zug mit Hunderten Fans aus Essen war am 26. Oktober 2024 zwischen Berlin und Rostock nahe dem Ort Gransee in Brandenburg durch eine Notbremsung gestoppt worden. Vermummte und aggressive Täter griffen daraufhin den stehenden Zug an. Mehrere Scheiben gingen zu Bruch, auch außerhalb der Waggons soll es zu Auseinandersetzungen gekommen sein. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass die Fans aus Rostock und Essen sich gezielt zu dieser Auseinandersetzung verabredet haben, wie die Sprecherin sagte.
Auto brennt in Friedrichsfelde

7.02 Uhr: Ein Auto hat in der vergangenen Nacht vor einem Hochhaus an der Straße Am Tierpark in Friedrichsfelde (Lichtenberg) gebrannt. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf weitere Fahrzeuge übergreifen. Jedoch wurden zwei weitere Pkws durch die Hitze stark beschädigt. Es wurden keine Personen verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Es wird Brandstiftung vermutet.
dpa/BMO





