• Friedrichshain: Autofahrer fährt in Tramhaltestelle
  • Mann zeigt Hitlergruß und ruft Nazi-Parolen
  • Durchsuchungen bei Drogenbande in Berlin
  • Reinickendorf: 21-Jähriger fährt Porsche mit handgemalten Kennzeichen
  • Gesundbrunnen: Radfahrerin von Auto angefahren – Krankenhaus
  • Mitte: Russe schlägt Ukrainer Lippe blutig
  • Schöneberg: Schuss in der Nacht – 19-Jähriger „erheblich verletzt“
  • Charlottenburg: Zivilstreife verfolgt und schnappt Raser auf Stadtautobahn

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 5. März 2025: Mann zeigt Hitlergruß und ruft Nazi-Parolen

17.08 Uhr: In Charlottenburg soll ein Mann am Mittwochmittag einen Hitlergruß gezeigt und volksverhetzende Äußerungen gegenüber Teilnehmenden einer pro-palästinensischen Versammlung gerufen haben. Nach Angaben von Zeuginnen war der 77-jährige Mann gegen 13.20 Uhr auf der Tauentzienstraße unterwegs und zeigte auf Höhe einer Demonstration den sogenannten Hitlergruß und rief mehrmals nationalsozialistische Parolen. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den Täter fest. Nach der Identitätsfeststellung durfte der Festgenommene wieder gehen. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin.

Razzia bei Drogenbande in Berlin

16.34 Uhr: Einsatzkräfte der Polizei Berlin haben am Mittwochmorgen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin an insgesamt neun Orten in Berlin, Dresden und Heidenau Wohn- und Geschäftsräume sowie Autos wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Handels mit Heroin durchsucht. Ein 37-jähriger Beschuldigter wurde festgenommen, fünf weitere Beschuldigte wurden zunächst vorläufig festgenommen.

Die Durchsuchungen bei den Tatverdächtigen erfolgten an drei Wohnanschriften in Neukölln und einer in Oberschöneweide sowie an zwei Wohnanschriften von Zeugen in Gesundbrunnen und Neukölln. Durchsucht wurde außerdem ein Café als mutmaßlicher Treffpunkt der Gruppierung in Neukölln sowie bei einem Zeugen in Dresden und dem von ihm in Heidenau betriebenen Geschäftsbetrieb. Die Durchsuchungen führten – in der oben genannten Bunkerwohnung – tatsächlich auch zum Auffinden von circa 900 Gramm Heroin und mindestens 7.200 Euro.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Der verhaftete 37-Jährige wird einem Ermittlungsrichter zur Verkündung des Haftbefehls vorgeführt. Die Beantragung von Haftbefehlen im Laufe des morgigen Tages gegen den 24-jährigen Bruder des bereits Verhafteten sowie den 27-jährigen Inhaber der Bunkerwohnung wird derzeit geprüft. Die drei anderen Festgenommenen wurden entlassen.

Autofahrer fährt auf Landsberger Allee in Tramhaltstelle

15.50 Uhr: Wie durch ein Wunder ist bei einem Unfall am Mittwochnachmittag auf der Landsberger Allee in Friedrichshain offenbar niemand verletzt worden. Wie die BZ schreibt, hatte ein Autofahrer in Richtung Mitte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war nach einer Kollision mit einem Laster auf der linken Spur in eine Tramhaltestelle gekracht. Der Wagen durchbrach das Geländer des Bahnsteiges und fuhr schließlich in die Haltestellenanzeige, die abknickte und auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Der Tramverkehr auf den Linien M5, M6, M8 und 18 war unterbrochen.

Taschendiebe auf frischer Tat ertappt und festgenommen

13.44 Uhr: Zivilfahnder haben am Dienstag drei Taschendiebe festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, hatten die Einsatzkräfte beobachtet, wie eine 56 Jahre alte Frau, einem 80-Jährigen das Portemonnaie klaute, bevor er am Walther-Schreiber-Platz in den Bus einstieg. Ein 35-jähriger Mann und eine 20-jährige Frau standen Schmiere. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung Ecke Schloßstraße/Bundesallee und stieg in einen anderen Bus. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf.

Die Diebe stiegen am Innsbrucker Platz aus. An der Wexstraße in Schöneberg gingen sie in eine Bank. Die 20-Jährige hob mit der entwendeten Karte des 80-Jährigen einen vierstelligen Betrag ab. Mit Unterstützung der zwischenzeitlich hinzu alarmierten Polizisten wurden die drei Personen festgenommen. Bei der Durchsuchung des 35-Jährigen wurde eine weitere Brieftasche entdeckt, die in Berlin entwendet und in Hamburg als gestohlen gemeldet worden war. Nach der Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurden die Festgenommenen für das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes für Taschendiebstahl eingeliefert. Alle drei werden heute dem Bereitschaftsgericht zwecks Erlass eines Haftbefehls vorgeführt.

Bundespolizei stoppt S-Bahn-Surfer in Marzahn

13.36 Uhr: Polizisten haben am Dienstag am S-Bahnhof Marzahn zwei Jugendliche daran gehindert, auf eine S-Bahn zu klettern. Wie die Bundespolizei mitteilte, handelte es sich um einen 14-Jährigen und 15-Jährigen. Der Jüngere sei der Polizei bereits bekannt. Die Einsatzkräfte übergaben die Jugendlichen an ihre Eltern.

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Reinickendorf: 21-Jähriger fährt Porsche mit handgemalten Kennzeichen

11.22 Uhr: Die Polizei stellte gestern gegen 21.10 Uhr am Wilhelmsruher Damm in Reinickendorf einen Porsche mit handgemalten Kennzeichentafeln fest. Das Kennzeichen war jedoch für ein anderes Fahrzeug ausgegeben worden.

Der 21-jährige Fahrer des Wagens war zudem nicht im Besitz eines Führerscheins. Er wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen am Ort entlassen, muss sich nun aber wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs, des Fahrens ohne Führerschein und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Der Porsche wurde durch die Einsatzkräfte sichergestellt.

Märkisches Viertel: 20-jähriger Autofahrer ohne Führerschein und Versicherungsschutz

11.15 Uhr: Am Dienstag überprüften Einsatzkräfte gegen 23.45 Uhr im Ortsteil Märkisches Viertel (Reinickendorf) den Fahrer eines Wagens, der durch seine verdächtige Fahrweise und einen schnellen Fahrerwechsel aufgefallen war. Im Zuge des Anhaltens stieß der Wagen im Zerpenschleuser Ring leicht mit einem Polizeiauto zusammen. Dabei entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen, diese blieben jedoch fahrbereit.

Außerdem stellte sich heraus, dass der 20 Jahre alte Fahrer nicht im Besitz eines Führerscheins war und den Wagen ohne ausreichenden Versicherungsschutz fuhr.

Gesundbrunnen: Radfahrerin von Auto angefahren – Krankenhaus

11.10 Uhr: Gestern Nachmittag kam es in Gesundbrunnen (Mitte) zu einem Unfall, bei dem eine Radfahrerin verletzt wurde. Wie die Polizei mitteilte, war ein 46 Jahre alter Autofahrer gegen 15.25 Uhr auf der linken Spur der Prinzenallee in Richtung Pankstraße unterwegs. Eine 35-jährige Frau war zur selben Zeit mit ihrem Fahrrad auf der Osloer Straße in Richtung Bornholmer Straße unterwegs.

Im Bereich der Radwegefurt der Kreuzung Osloer Straße Ecke Prinzenallee fuhr der 46-Jährige die Frau mit seinem Wagen an. Rettungskräfte brachten die am Kopf und Oberkörper verletzte Radfahrerin zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Mitte: Russe schlägt Ukrainer Lippe blutig

10.32 Uhr: Gestern Abend kam es in Mitte zu einer Körperverletzung mit politischem Hintergrund. Ein 20-jähriger Mann war gegen 20.40 Uhr zusammen mit zwei Bekannten auf der Friedrichstraße unterwegs. Dort wurde das Trio von einem Mann angesprochen, der von einem weiteren Mann begleitet wurde.

Die Männer sprachen Russisch. Als der unbekannte Mann angab, aus Russland zu stammen und das Trio nach deren Herkunft fragte, gab der 20-Jährige an, aus der Ukraine zu kommen. Daraufhin habe der Unbekannte ihn mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen, bevor er mit seiner Begleitung in Richtung U-Bahnhof Friedrichstraße flüchtete. Der 20-Jährige erlitt eine Platzwunde an der Lippe, bedurfte jedoch keiner ärztlichen Behandlung. Die weiteren Ermittlungen hat der Staatsschutz übernommen.

Schöneberg: Schuss in der Nacht – 19-Jähriger „erheblich verletzt“

9.53 Uhr: In der Nacht zu Mittwoch ist in Schöneberg ein Schuss aus einer Waffe gefallen. Ein Mann wurde dadurch „erheblich verletzt“, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr soll nicht mehr bestehen. Das bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber der Berliner Morgenpost.

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Charlottenburg – Zivilstreife verfolgt und schnappt Raser auf Stadtautobahn

9.10 Uhr: Der Fahrer eines Mercedes zog in der vergangenen Nacht die Aufmerksamkeit von Zivilkräften in Charlottenburg auf sich, weil er über die Stadtautobahn raste. Kurz nach zwei Uhr waren die Polizisten in Richtung Neukölln unterwegs, als sie auf Höhe der Anschlussstelle Spandauer Damm von dem Raser überholt wurden.

Entschlossen, den Fahrer und dessen Mietfahrzeug zu überprüfen, folgten sie ihm. Etwa 15 Kilometer weiter gelang es, den Mercedes einzuholen und den Mann zum Stoppen zu bewegen. An der Ausfahrt zum Britzer Damm wurde der 22-Jährige schließlich identifiziert und kontrolliert. Der Mietwagen wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Einfamilienhaus in der Prignitz gerät in Brand

8.28 Uhr: Ein Einfamilienhaus im Landkreis Prignitz ist in der Nacht vollständig in Flammen geraten. Verletzt wurde niemand, denn die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Feuers nicht zu Hause, wie die Polizei mitteilte. Eine Nachbarin habe bemerkt, wie Flammen aus dem Haus in Hülsebeck (Ortsteil der Gemeinde Pirow) gekommen seien. Sie habe die Feuerwehr alarmiert. Als diese eintraf, sei das Feuer bereits auf den Großteil des Hauses übergegangen. Den Angaben nach ist es nun nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden liege bei etwa 75.000 Euro, teilte die Polizei mit. Die Brandursache sei bislang unklar.

BM/dpa