- Schüsse auf Supermarkt in Spandau und Wilmersdorf
- Lichtenberg: Seniorin stirbt an Folgen von Unfall
- Schöneberg: Rassistische Beleidigung im Bus
- Grunewald: Autofahrer kracht beim Wenden in Motorrad
- Marzahn: Seniorin bei Unfall verletzt
- Britz: Angriff auf Schulhof
- Greenpeace zeigt am Reichstag Schriftzug für Klimaschutz
- Zwei Männer nach Streit an U-Bahnhof mit Messer verletzt
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 4. März 2025: Junge läuft auf Straße und wird angefahren
15.47 Uhr: Am Montagnachmittag ist in Kreuzberg laut Polizei ein Junge bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Demnach befuhr eine 38-Jährige mit ihrem Auto gegen 16:30 Uhr die Wrangelstraße vom Mariannenplatz kommend in Richtung Audre-Lorde-Straße. Als sie an einem auf der Gegenfahrbahn in zweiter Reihe stehenden Lieferwagen vorbeifuhr, trat unvermittelt ein sechsjähriger Junge hinter diesem hervor. Die Fahrerin des Pkw konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr das Kind an, das am Bein verletzt wurde. Rettungskräfte brachten den Jungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen übernimmt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.
Auto kollidiert beim Wenden mit Motorrad
12.56 Uhr: Am Montagabend hat sich in Grunewald (Charlottenburg-Wilmersdorf) ein Verkehrsunfall ereignet. Wie die Polizei mitteilt, sei gegen 20:40 Uhr ein 47-Jähriger mit seinem Auto auf der Hubertusallee aus Richtung Rathenauplatz kommend in Richtung Bismarckplatz unterwegs gewesen. Als er sein Fahrzeug wenden wollte, habe er einen 33-jährigen Motorradfahrer übersehen, der ebenfalls auf der Hubertusallee in Richtung Bismarckplatz unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß, der Motorradfahrer fiel von seinem Gefährt und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer trug keine Verletzungen davon. Sowohl das Auto als auch das Motorrad konnten nicht mehr fahren. Während dem 47-Jährigen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung bevorstehen, läuft gegen den 33-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren: Denn das Motorrad war laut Polizeimitteilung abgemeldet und noch nicht wieder zugelassen.
Rassistische Beleidigung im Bus
12.30 Uhr: Am Montagnachmittag brachte ein 24-jähriger Mann eine rassistische Beleidigung in Schöneberg zur Anzeige. Wie die Polizei mitteilt, sei der Mann gegen 15:20 Uhr in einem Bus der Linie 246 in Richtung U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz (Friedenau) unterwegs gewesen. Auf der Fahrt habe er Musik gehört. An der Haltestelle Domnauer Straße sei ein Mann zugestiegen, der sich am 24-Jährigen vorbeidrängelte – weil er die Musik auf den Ohren hatte, habe er das zunächst nicht wahrgenommen. Im weiteren Verlauf habe der 24-Jährige seine Kopfhörer doch abgenommen und dann gehört, dass er von dem Unbekannten rassistisch beleidigt wird. An der Haltestelle S-Bahnhof Priesterweg stiegen beide aus, der 24-Jährige wollte sich erklären und entschuldigen, wurde aber nur weiterhin mit Beleidigungen überzogen, bevor der Unbekannte verschwand. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
Verkehrsunfall in Marzahn – Eine Frau verletzt
11.22 Uhr: Am Montagmittag ereignete sich in Marzahn ein Unfall. Dabei wurde eine Frau verletzt. Wie die Polizei mitteilt, sei gegen 13.10 Uhr ein 57-Jähriger mit einem Lieferwagen in der Pekrunstraße rückwärts gefahren. Dabei habe er eine 82-jährige Fußgängerin übersehen. Die Seniorin stürzte zu Boden und erlitt eine Kopfplatzwunde sowie einen Armbruch. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus
Angriff auf Schulhof in Britz – Jugendliche prügeln auf zwei Brüderpaare ein
10.57 Uhr: In Britz (Neukölln) haben am Montagmittag mehrere Jugendliche auf dem Schulhof eines Oberstufenzentrums vier Männer angegriffen. Laut Polizei mussten Einsatzkräfte gegen 13.30 Uhr zu der Schule in der Haarlemer Straße ausrücken. Wie Zeugen berichten, seien neun Personen an der Schule aufgetaucht und hätten dann mit Fäusten auf zwei Brüderpaare im Alter von 18 bis 21 Jahren eingeschlagen. Auch Pfefferspray sei zum Einsatz gekommen, bevor die Täter flüchteten. Der Hintergrund der Attacke: offenbar Streitigkeiten aus der Vergangenheit. Als die Polizei an der Schule eintraf, sei ihnen in der Nähe des Oberstufenzentrums vier Jugendliche aufgefallen, die schließlich davonrannten. Drei davon, alle 16 Jahre alt, konnten die Beamten kurz darauf festnehmen. Bei einem der Tatverdächtigen stellte die Polizei eine Sturmhaube und ein Paar Quarzsandhandschuhe sicher. Die Jugendlichen wurden an ihre Eltern übergeben. Die Attackierten mussten mit Augenreizungen und Kopfschmerzen behandelt werden.
Für Klimaschutz – Greenpeace zeigt am Reichstag Schriftzug
10.45 Uhr: Greenpeace-Aktivisten haben gegenüber vom Reichstag mit einem brennenden Schriftzug demonstriert. Der Klimaschutz dürfe bei den Sondierungen von Union und SPD nicht vergessen werde, hieß es in einer Mitteilung der Organisation. Fünf Menschen, die mit Fahrrad und Anhänger vor Ort waren, wurde ein Platzverweis ausgesprochen, wie die Polizei Berlin mitteilte.

Das fehlende „I“ in dem Schriftzug stehe dabei für fehlende Ideen und Inhalte der Verhandlungspartner, wie die ökologische Modernisierung des Landes sozial gerecht gestaltet werden kann, hieß es von Greenpeace weiter.

Montag bis Samstag
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Die Aktion fand gegenüber vom Reichstag auf der anderen Seite der Spree statt. Politikerinnen und Politiker von Union und SPD verhandeln am dritten Tag der Sondierungen weiter über zwei getrennte Sondervermögen im dreistelligen Milliardenbereich für Verteidigung und Infrastruktur.
80-Jährige an Folgen eines Verkehrsunfalls gestorben
10.24 Uhr: Am Montagnachmittag ist eine 80-jährige Frau an den Folgen eines Verkehrsunfalls gestorben. Laut Mitteilung der Polizei war die Seniorin am 24. Januar in Lichtenberg unterwegs, als sie kurz nach 18 Uhr bei Grün die Rüdigerstraße in Richtung Fanningerstraße überquert habe. Dabei habe sie ein 74-Jähriger mit seinem Auto beim Linksabbiegen von der Atzpodienstraße erfasst. Die Frau erlitt Verletzungen am Kopf, am Rücken und an einem Bein, denen sie jetzt erlag. Der Fahrer des Autos und sein 13-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.
Streit an U-Bahnhof eskaliert – Zwei Männer mit Messer verletzt
9.43 Uhr: Ein Unbekannter hat am Montagnachmittag zwei Männer mit einem Messer verletzt. Wie die Polizei mitteilt, hielten sich gegen 17 Uhr drei Männer am Bahnsteig des U-Bahnhofs Kurt-Schumacher-Platz (Reinickendorf) auf. Die Drei haben zusammen Alkohol getrunken, als ein weiterer Mann hinzukam, der sich offensichtlich gestört fühlte. Ein Zeuge behauptete, dass dieser in einem folgenden Streit ein Messer gezückt und dabei zwei der anderen Männer, 22 und 43 Jahre alt, verletzt habe. Am U-Bahnhof Leopold-Platz (Mitte) sei Sicherheitspersonal der BVG auf die beiden aufmerksam geworden. Polizei und Rettungskräfte kamen hinzu. Der Ältere erlitt eine Schnittverletzung am Oberarm, der Jüngere eine hinter dem Ohr. Der Täter konnte unbekannt flüchten. Beide Opfer mussten medizinisch versorgt werden.
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Spandau – Schüsse auf Supermärkte in Spandau und Wilmersdorf

8.42 Uhr: Ein 23-Jähriger hat am Montagabend Schüsse auf zwei Supermärkte in Spandau und Wilmersdorf abgegeben. Laut Mitteilung der Polizei war zunächst kurz nach 20 Uhr eine Filiale in der Breite Straße in Spandau betroffen. Etwa eine halbe Stunde später dann ein Markt derselben Kette an der Bundesallee in Wilmersdorf. Laut „B.Z.“ handelt es sich in Spandau um eine Filiale der Kette „Eurogida“
In beiden Fällen gebe es Sachschaden, verletzt worden sei aber niemand, wie die Polizei mitteilte. Die weiteren Ermittlungen hätten schließlich zum 23-jährigen Tatverdächtigen geführt, der in Spandau festgenommen werden konnte.
„Eurogida“ führt deutsche und türkische Lebensmittel. In Berlin gibt es davon 14 Filialen.
BM/dpa



