• Unbekannte sprengen Geldautomaten in Wittenau
  • Propalästinensische Aktivisten dringen in LKA-Gebäude in Tempelhof ein
  • Frau stirbt bei Wohnungsbrand in Weißensee
  • Trio springt in Mitte aus Auto, verprügelt Mann und bedroht Passanten
  • Brandenburg: Hakenkreuze auf Straße und Werbeschild geschmiert
  • Polizei verwechselt RBB-Tonmann mit RAF-Terroristen

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 15. Dezember 2024: Propalästinensische Aktivisten dringen in LKA-Gebäude in Tempelhof ein

18.12 Uhr: Eine Gruppe aus der propalästinensischen Bewegung ist am Samstagabend in das Gebäude des Landeskriminalamts in Tempelhof eingedrungen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mitte: Trio springt aus Auto, verprügelt Mann und bedroht Passanten

18.10 Uhr: Am Sonntagmorgen haben Unbekannte laut Polizei einen jungen Mann in Mitte angegriffen und Passanten mit einer Schusswaffe bedroht. Gegen 6.30 Uhr sollen derzeitigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen zufolge drei vermummte Personen aus einem Auto in der Mohrenstraße ausgestiegen sein, um einen 19-Jährigen anzugreifen. Nach Schlägen und Tritten soll der Angegriffene zu Boden gefallen sein. Dem Vernehmen nach zog einer der Tatverdächtigen eine Schusswaffe und zielte auf umstehende Passanten. Anschließend soll das Trio wieder in den mit einem Fahrer besetzten Wagen gestiegen und vom Ort geflüchtet sein.

Der junge Mann erlitt eine Platzwunde und Hämatome. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Dort stellte der behandelnde Arzt eine schwere innere Augenverletzung fest. In der Nähe des Tatortes fanden Einsatzkräfte eine am Boden liegende scharfe Schusswaffe samt Magazin und Munition und stellten diese sicher.

Schöneberg: Mann prügelt los, als ihm Zutritt zu Bar verwehrt wird

16.39 Uhr: Ein 37 Jahre alter Mann hat den Mitarbeiter eines Lokals in Schöneberg homophob beleidigt und mit einem Stuhl angegriffen. Der 52-jährige Beschäftigte hatte dem Mann zuvor den Zugang zur Bar verwehrt, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin schlug und trat der Täter zu und warf einen Stuhl auf den Beschäftigten. Der Bar-Mitarbeiter sowie ein Gast wurden dabei im Gesicht und am Kopf verletzt, mussten aber nicht behandelt werden. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den Angreifer fest und brachten ihn auf eine Dienststelle. Nachdem die Personalien aufgenommen wurden, durfte er diese wieder verlassen. Der Staatsschutz ermittelt nun gegen ihn.

Hakenkreuze auf Straße und Werbeschild in Brandenburg geschmiert

16.36 Uhr: Ein 15-jähriger Junge steht im Verdacht, in Peitz in Süd-Brandenburg ein Hakenkreuz auf die Straße gemalt zu haben. Der Jugendliche habe das 1,50 Meter mal 1,50 Meter große Symbol nach ersten Erkenntnissen nach einer Feier mit einer öligen Flüssigkeit dort aufgebracht, berichtete die Polizei. Zeugen hatten die Polizei informiert. Die Beamten hätten den Schüler als Tatverdächtigen ermittelt. Das Hakenkreuz sei inzwischen entfernt. In Mühlenbeck im Landkreis Oberhavel malten zudem bisher unbekannte Täter vier Hakenkreuze auf das Werbeschild eines Zirkus, ein Stoppschild und zwei Hinweisschilder. Der Staatsschutz der Polizei übernahm die Ermittlungen.

Frau stirbt bei Wohnungsbrand in Weißensee

Einsatz in der Rennbahnstraße in Weißensee
Einsatz in der Rennbahnstraße in Weißensee© Feuerwehr Berlin | Feuerwehr Berlin

16.10 Uhr: Eine Frau ist am Sonntag bei einem Wohnungsbrand an der Rennbahnstraße in Weißensee (Pankow) ums Leben gekommen. Zeugen hatten um kurz vor 15 Uhr einen Brand in einer Wohnung in der ersten Etage eines vierstöckigen Wohnhauses gemeldet. Sie vermuteten außerdem, dass noch eine Person in der Wohnung ist. Daraufhin verschafften die Feuerwehrleute sich gewaltsam Zutritt zu den Räumen. Sie entdeckten eine bewusstlose 85 Jahre alte Frau. „Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen konnte ein Notarzt nur den Tod feststellen“, teilte die Feuerwehr mit.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Das Haus sei vollständig evakuiert worden und es habe keine weiteren Verletzten gegeben. Die Löscharbeiten hätten sich schwierig gestaltet, da die Wohnung sehr zugestellt war. Nachdem der Brand gelöscht war, erfolgte die Belüftung des Gebäudes mit einem Drucklüfter. Die an die Brandwohnung angrenzenden Wohnungen wurden kontrolliert. Es waren 26 Feuerwehrleute im Einsatz.

Angriff auf SPD-Mitglieder in Lichterfelde – U-Haftbefehle gegen vier Männer

15.46 Uhr: Nach dem Angriff auf SPD-Parteimitglieder in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) mit mehreren Verletzten hat die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehle gegen vier junge Männer mutmaßlich aus der rechten Szene beantragt. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Mann verletzt zwei Polizisten in Werder

14.10 Uhr: In Werder (Havel) hat ein Mann bei einem Polizeieinsatz zwei Beamte verletzt. Die Polizisten hätten eine Familie am Samstagabend wegen Ruhestörung dazu auffordern wollen, leiser zu sein, hieß es von der Polizei. Dann sei die Lage jedoch eskaliert: Ein 33-jähriger Mann sei gewalttätig geworden und habe zwei Polizisten leicht verletzt. Die Beamten hätten Verstärkung geholt – danach habe sich die Lage wieder beruhigt.

Mann schlägt auf Polizeiauto in Frankfurt (Oder) ein

14.04 Uhr: Ein betrunkener Mann hat in Frankfurt (Oder) randaliert und dabei auch ein Polizeiauto beschädigt. Der 19-Jährige habe am frühen Morgen mit mehreren Gegenständen auf ein Auto gehauen und die Scheiben eines Wohnhauses eingeschlagen, teilte die Polizei mit. 

Als Beamte dorthin gerufen worden seien, habe der Mann mit einem etwa zwei Meter langen Holzstock auf den Polizeiwagen geschlagen. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein, doch ohne Erfolg. Der Mann randalierte laut Polizei zunächst noch weiter. Erst ein Elektroschocker habe ihn gestoppt.

Unbekannte sprengen Geldautomaten in Wittenau

13.14 Uhr: Unbekannte haben in der vergangenen Nacht einen Geldautomaten in Wittenau (Bezirk Reinickendorf) gesprengt. Laut Zeugen-Aussagen waren die Verdächtigen in einen Supermarkt am Eichhorster Weg eingebrochen, in dessen Vorraum der Automat stand. Kurze Zeit später habe es eine Explosion gegeben. Die Täter flüchteten mit der Beute. Es wurden keine Personen verletzt, teilte die Polizei mit. Es sei aber ein erheblicher Sachschaden entstanden. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat des Landeskriminalamts Berlin übernommen.

Auf Demo in Friedrichshain: Polizei verwechselt RBB-Tonmann mit RAF-Terroristen

Gesuchter RAF-Terrorist: Neues Video veröffentlicht

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    12.17 Uhr: Ein Tonmann des RBB ist bei der Berichterstattung über Demonstrationen unverhofft ins Visier der Polizei geraten. Die Beamten hielten den Mitarbeiter des Senders für den gesuchten Ex-RAF-Terroristen Burkhard Garweg und überprüften deshalb seine Identität. Die Polizei bestätigte auf Anfrage den Vorfall bei einem Aufmarsch von Rechtsextremen und Gegendemonstrationen in Berlin-Friedrichshain. Zuerst hatte die „Berliner Zeitung“ berichtet.

    Der Tonmann habe sich mit einem Personalausweis ausgewiesen, die Maßnahme sei nach wenigen Minuten beendet gewesen. Auch der RBB bestätigte den Vorfall. Der betroffene Kollege habe den Vorgang als irritierend empfunden, teilte der Sender mit. 

    fmg/dpa