- Brand in Seniorenhaus in Spandau – vier Verletzte
- Kreuzberg: Fußgänger von Auto überrollt – mutmaßlicher Unfallfahrer stellt sich
- Neukölln: Taschendieb bewirft Zeugen mit Stein
- Feuerwehr löscht Brand in Ladengeschäft in Moabit
- Unfall in Pankow: Radfahrer fährt trotz Rot und wird von Auto erfasst
- Lokal-Kontrollen in Neukölln – Polizei stellt viele Verstöße fest
- Reinickendorf: Feuerwehr rettet Person aus brennender Wohnung
- Mutmaßlicher Raser überschlägt sich in Kreuzberg – Trümmerfeld auf 100 Metern
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 14. Dezember 2024: Kreuzberg: Fußgänger von Auto überrollt – mutmaßlicher Unfallfahrer stellt sich
18.05 Uhr: Am frühen Samstagmorgen ist ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg schwer verletzt worden. Laut Polizei lag gegen 4.15 Uhr der 52-jährige Fußgänger auf der Fahrbahn des Mehringdamms. Kurz vor der Yorckstraße war der Fußgänger von einem Auto überrollt worden. Der Fahrer flüchtete vom Unfallort. Der 52-Jährige erlitt Knochenbrüche sowie innere Verletzungen und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Kurze Zeit später erschien ein 31 Jahre alter Mann am Unfallort, der als Fahrer des unfallbeteiligten Fahrzeuges wiedererkannt wurde. Das Fahrzeug parkte in der Nähe des Unfallorts. Eine freiwillige Alkoholmessung ergab einen Wert von rund 1,3 Promille. Der Mann wurde für eine Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und anschließend entlassen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Taschendieb bewirft Zeugen mit Stein
17.40 Uhr: Ein Taschendieb hat nach Polizeiangaben am Freitagmittag einen Zeugen mit einem Stein angegriffen. Demnach stahlen gegen 13.20 Uhr zwei Männer am Bahnsteig des U-Bahnhofs Schönleinstraße in Neukölln ein Portemonnaie aus dem Rucksack einer 59-Jährigen. Die beiden Zeugen im Alter von 24 und 47 Jahren sollen die Tat beim Einstieg in eine U-Bahn gesehen haben. Der 47-jährige Zeuge forderte das Duo auf, die entwendete Geldbörse wieder herauszugeben. Da sich die beiden Tatverdächtigen weigerten, dieser Aufforderung nachzukommen, sei es noch auf dem Bahnsteig zu einem Handgemenge gekommen. Kurz darauf sei einer der Tatverdächtigen ins Gleisbett gesprungen, um von dort aus den 47-Jährigen mit einem Stein zu bewerfen und traf ihn an der Schulter. Als der Steinwerfer wieder aus dem Gleisbett stieg, versuchten der Angegriffene und der 24-jährige Zeuge das Duo an der Flucht zu hindern. Den mutmaßlichen Taschendieben gelang die Flucht. Bei dem Steinwurf erlitt der 47-Jährige Schulterschmerzen. Eine medizinische Behandlung lehnte er ab. Ein Raubkommissariat ermittelt.
Feuerwehr löscht Brand in Ladengeschäft

16.13 Uhr: Die Feuerwehr hat am Samstagmittag einen Brand in einem Ladengeschäft in Moabit gelöscht. Demnach hatten Einrichtungsgegenstände in dem als Kanzlei genutzten Geschäfts gebrannt. Trotz der geringen Brandfläche gab es laut Feuerwehr eine umfangreiche Rauchentwicklung. Über eine innenliegende und nicht dichtschließende Altbautür kam es zu einer Rauchausbreitung in den Treppenraum und einer obergeschossigen Wohnung. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen im Einsatz.
Nach Balkonsturz von Frau in Tegel – Ermittlungen gegen den Sohn

15.43 Uhr: Nach dem Sturz einer 58 Jahre alten Frau aus dem ersten Stock eines Mehrfamilienhauses in Tegel (Reinickendorf) richten sich die Ermittlungen gegen ihren 40-jährigen Sohn. Der Mann stehe im Verdacht, seine Mutter infolge eines Streits mit einem Messer attackiert und schließlich vom Balkon geworfen zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Zu der Tat in der Wickeder Straße war es am Freitagnachmittag gekommen.

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Alarmierte Rettungskräfte brachten die lebensgefährlich verletzte Frau ins Krankenhaus. Nach einer Notoperation galt ihr Zustand als stabil. Der Verdächtige wurde festgenommen und befragt. Es gebe Anzeichen einer psychischen Erkrankung, teilten die Behörden weiter mit. Er soll nun einem Gericht zum Erlass eines Unterbringungsbefehls vorgeführt werden.
Unbekannte sprengen Geldautomaten in Charlottenburg-Nord, aber machen keine Beute
15.42 Uhr: Unbekannte haben am Samstag einen Geldautomaten am Heckerdamm in Charlottenburg-Nord gesprengt. Zuvor hatte eine Frau um kurz nach drei Uhr zwei Männerstimmen gehört und eine Flucht beobachtet. „Nach der Geldautomatensprengung in einem Durchgang, der an einen Supermarkt grenzt, soll nach Angaben der Zeugin ein Mann herausgelaufen, in ein Auto gestiegen und mit dem mutmaßlichen Fluchtfahrzeug in Richtung Autobahn weggefahren sein“, erklärte die Polizei. Die Täter hätten keine Beute gemacht. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamts übernahm die weiteren Ermittlungen.
Wilhelmstadt: Autofahrer hat Kreislaufprobleme und fährt gegen Laterne
14.36 Uhr: Zwei Autofahrer sind am Freitag bei einem Unfall in Wilhelmstadt (Spandau) verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 84 Jahre alte Autofahrer gegen 19 Uhr auf der Heerstraße unterwegs, als ihm plötzlich schwarz vor Augen wurde. Er kam von der Straße ab und prallte gegen eine Laterne. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sein Wagen zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Eine 60 Jahre alte Autofahrerin fuhr auf das Fahrzeug auf.
Der Senior erlitt Verletzungen am Kopf. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin verletzte sich an der Hand und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).
Polizei nimmt Taschendiebe in Neukölln und Kreuzberg fest
14.20 Uhr: Die Polizei hat am Freitag zwei Taschendiebe in Neukölln und Kreuzberg festgenommen. Sie wurden in Polizeigewahrsame gebracht, aus denen sie dem weiterermittelnden Fachkommissariat des Landeskriminalamts überstellt wurden.
Zunächst hatte gegen 18.45 Uhr ein 30-Jähriger am Bahnsteig des U-Bahnhofs Hermannplatz einer 38-Jährigen das Handy aus der Jackentasche gezogen. Polizisten, die wegen eines anderen Einsatzes vor Ort waren, nahmen den Verdächtigen fest. Sie gaben der Frau ihr Handy zurück. Weitere Ermittlungen ergaben zudem, dass sich der Mann unerlaubt in Deutschland aufhält.
Zu einem weiteren Diebstahl kam es im U-Bahnhof Kottbusser Tor gegen 23.15 Uhr. Ein Unbekannter mit Krücke hatte einen 19-Jährigen, der auf einer Bank saß, angesprochen und sich dann zwei Plätze neben ihn gesetzt. Kurze Zeit später kam ein 26-Jähriger dazu, um den 19-Jährigen in ein Gespräch zu verwickeln. Als dieser versucht haben soll, ihm die Hand zu reichen, habe der 19-Jährige den Handschlag verweigert. Schließlich habe sich der 26-Jährige um ein Bein des jungen Mannes gestellt und begonnen, Tanzbewegungen zu machen.
Nachdem der 26-Jährige und der Mann mit Krücke den Bahnhof in Richtung Reichenberger Straße verlassen hatten, bemerkte der 19-Jährige das Fehlen seines Portemonnaies. Daraufhin ging er zur Polizei. Die Einsatzkräfte konnten den 26-Jährigen an der Reichenberger Straße festnehmen. Bei der Durchsuchung konnte die entwendete Geldbörse jedoch nicht aufgefunden werden. Dafür aber ein anderes offenbar aus einem Diebstahl stammendes Handy.
Unfall in Pankow: Radfahrer fährt trotz Rot und wird von Auto erfasst
12.34 Uhr: Ein Radfahrer ist am Freitag bei einem Unfall in Pankow verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 45-Jährige gegen 15.20 Uhr trotz roter Ampel auf die Kreuzung Thaerstaße / Hermann-Blankenstein-Straße gefahren und mit einem entgegenkommenden 27 Jahre alten Autofahrer kollidiert, der nach links abbiegen wollte.
Durch den Zusammenstoß erlitt der Radfahrer Verletzungen am Kopf. Er war nicht ansprechbar und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.
Feuerwehr rettet Person aus brennender Wohnung in Reinickendorf
12.01 Uhr: Die Feuerwehr hat am Samstag eine Person aus einer brennenden Wohnung an der Pankower Allee in Reinickendorf gerettet. Ein Anwohner, der auf das Feuer im vierten Stock des fünfgeschossigen Hauses aufmerksam geworden war, hatte die Feuerwehr verständigt. Der Mieter teilte auch mit, dass noch eine Person in der Wohnung sei.
Ein Trupp der Feuerwehr konnte den vermissten Mann schnell in der Brandwohnung entdecken. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde der Mann in eine Berliner Spezialklinik mit einer Druckkammer gebracht. Weitere Verletzte gab es nicht.
Während der Rettungsmaßnahmen kontrollierten weitere Einsatzkräfte das Haus. Sie begannen auch mit der Belüftung und mit dem Löschen. Wie die Feuerwehr mitteilte, hatten Möbel in einem Zimmer gebrannt.
Mutmaßlicher Raser überschlägt sich in Kreuzberg – Trümmerfeld auf 100 Metern

11.19 Uhr: Ein mutmaßlicher Raser hat sich in der vergangenen Nacht auf der Yorckstraße in Kreuzberg überschlagen und ein circa 100 Meter langes Trümmerfeld hinterlassen. Den Angaben der Berliner Feuerwehr zufolge hatte der Autofahrer mehrere geparkte Fahrzeuge sowie eine Leitplanke teilweise stark beschädigt. Außerdem brachte er einen Baum zu Fall, ein zweiter wurde in Mitleidenschaft gezogen. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.
Brand in Seniorenwohnhaus in Spandau – vier Verletzte

8.53 Uhr: Bei einem Brand in einem Seniorenwohnhaus an der Stichstraße in Spandau sind vier Menschen verletzt worden. Am Abend brach in einer Wohnung im dritten Geschoss des Hochhauses Feuer aus, das auf das vierte Geschoss überzugreifen drohte, so die Feuerwehr. Drei Menschen wurden bei dem Brand leicht verletzt und ein Mensch mittelschwer. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Die mittelschwer verletzte Person kam anschließend mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.
Die Bewohner der betroffenen Bereiche des Hauses brachten sich größtenteils eigenständig sowie teilweise mit Hilfe der Feuerwehr und anderer Bewohner in Sicherheit. Für die zweistündige Dauer des Einsatzes stellten die Berliner Verkehrsbetriebe einen Linienbus für sie bereit. Bis auf die betroffene Wohnung sind alle Wohnungen weiter bewohnbar. Die Feuerwehr war mit 58 Kräften im Einsatz.
Lokal-Kontrollen in Neukölln – Polizei stellt viele Verstöße fest

8.49 Uhr: Die Polizei hat in den vergangenen Tagen in Zusammenarbeit mit dem Zoll, Ordnungsamt und Finanzamt mehrere Lokale in Neukölln kontrolliert. Informationen von vor Ort zufolge stellten die Einsatzkräfte am Donnerstag mehr als 24 Verstöße gegen verschiedene Verordnungen fest – u.a. gegen den Glücksspielstaatsvertrag, gegen das Nichtraucherschutzgesetz, gegen die Gewerbeordnung und gegen das Deutsche Pfandsystem. Ein Glücksspielautomat sei versiegelt worden, weil die Zulassung abgelaufen war. Zudem sei mindestens eine Person festgestellt worden, die illegal im Land war. Die Person wurde festgenommen.
Am Freitag wurden die Kontrollen fortgesetzt. Einsatzkräfte stellten erneut zahlreiche Verstöße fest, u.a. gegen die Spielverordnung oder gegen gewerberechtliche Vorschriften. So mussten sich Spieler in einem Wettbüro nicht mit ihrem Personalausweis ausweisen. Es droht nun eine Strafe von bis zu 25.000 Euro. Außerdem sei eine Frau illegal beschäftigt worden. Neben den Lokal-Überprüfungen fand auf der Hermannstraße in Höhe des Hermannplatz eine Verkehrskontrolle statt. Polizisten stellten viele technische Probleme an Autos fest.
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fmg/dpa




