• Vermisste Seniorin tot im Wald gefunden
  • Biesdorf: Rollstuhlfahrer vermisst
  • Marzahn: Betrunkener zeigt Hitlergruß und ruft selbst Polizei
  • Marzahn: Polizei nimmt mutmaßlichen Juwelendieb fest
  • Labor durchsucht – 15 Kilogramm Amphetamin beschlagnahmt
  • Schöneberg: Mann bedroht Bauarbeiter mit Pistole
  • Auffahrunfall auf der A10 – Autofahrer schwer verletzt

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 29. November 2024: Vermisste Seniorin tot im Wald gefunden

18.08 Uhr: Angehörige haben die seit Montag vermisste 71-Jährige aus Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) leblos in einem Waldstück gefunden. Ein hinzugerufener Arzt habe nur noch den Tod der Frau feststellen können, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Seniorin war am Montag von ihrer Wohnung aus mit dem Fahrrad losgefahren und nicht zurückgekehrt. Laut Polizei gibt es bislang keine Hinweise auf eine Gewalttat. Die Beamten gehen davon aus, dass sich die Frau verirrt hat.

Rollstuhlfahrer vermisst

16.03 Uhr: Der 38-jährige Pflegeheimbewohner Robert Smolarek aus Biesdorf (Marzahn-Hellersdorf) wird vermisst. Er ist hilflos und auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Polizei bittet um Hinweise. Weitere Details lesen Sie unserer Meldung.

Vermisster Robert Smolarek
Der Pflegeheimbewohner Robert Smolarek wird vermisst© Polizei Berlin | Polizei Berlin

Marzahn: Betrunkener zeigt Hitlergruß und ruft selbst Polizei

15.14 Uhr: Gestern früh gegen 6.45 Uhr zeigte ein betrunkener Mann an der Tram-Station Max-Hermann-Straße in Marzahn in Anwesenheit mehrerer Menschen den verbotenen Hitlergruß. Der 22-Jährige rief anschließend selbst die Polizei und zeigte auch den Beamten gegenüber mehrmals den Hitlergruß und gab an, Nationalsozialist zu sein. Eine Atemalkoholprüfung ergab einen Wert von rund 2,6 Promille. Zur Durchführung einer Blutentnahme brachten ihn die Polizisten in einen Polizeigewahrsam, aus dem er später wieder entlassen wurde. Gegen ihn ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen.

Marzahn: Polizei nimmt mutmaßlichen Juwelendieb fest

14.47 Uhr: Am 9. Juli soll ein 40-Jähriger in einen Juwelierladen in der Berliner Allee in Weißensee (Pankow) eingebrochen sein und dort Schmuck im Wert von rund 7.300 Euro geklaut haben. Nun durchsuchte die Polizei nach vorangegangenen Ermittlungen seine Wohnung in der Hohenwalder Straße in Marzahn. Der 40-Jährige befand sich zunächst nicht in seiner Wohnung, erschien aber während der Durchsuchung vor dem Haus und konnte von den Einsatzkräften festgenommen werden. Bei der Festnahme trug er eine scharfe Schusswaffe im Hosenbund und hatte Bargeld in vierstelliger Höhe bei sich. Bei der Durchsuchung der Wohnung und des Autos wurden Werkzeuge sowie Maskierung aufgefunden. Diese wurden nebst der Schusswaffe und des Bargelds beschlagnahmt. Der Beschuldigte wurde in Untersuchungshaft genommen.

Labor durchsucht – 15 Kilogramm Amphetamin beschlagnahmt

14.59 Uhr: Bei einer Razzia haben Polizisten rund 15 Kilogramm Amphetamin und vier Kilogramm Cannabis sichergestellt. Zwei Männer im Alter von 23 und 44 Jahren stehen laut Staatsanwaltschaft im Verdacht, damit gehandelt zu haben. Beide wurden festgenommen und befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft, wie die Behörde mitteilte. Der Ältere wurde demnach in dem Labor gefasst, wo die Amphetamine hergestellt worden sein sollen. 

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Gegen das Duo wird wegen gemeinschaftlichen Handels mit Rauschgift mit Waffen seit Mai 2024 ermittelt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Zuvor hatten sie entsprechende Informationen durch die Auswertung von Nachrichten im eigentlich verschlüsselten Kommunikationssystem Encrochat gewonnen. 

Am Mittwochabend schlug sie zu: Rund 45 Polizistinnen und Polizisten durchsuchten bis in die Nacht drei Wohnungen in Charlottenburg-Wilmersdorf. Dabei wurden nach den Angaben auch Waffen und Munition, eine schusssichere Weste und 15.000 Euro Bargeld beschlagnahmt.

Bei dem 23-Jährigen gehen die Ermittler davon aus, dass er mit mindestens 130 Kilogramm Amphetamin und fünf Kilogramm Methamphetamin sowie 1.700 Gramm Kokain und 61 Kilogramm Haschisch gehandelt hat. Das Amphetamin soll er selbst hergestellt haben. Mit den Geschäften soll der Mann rund 399.430 Euro verdient haben.

Mann bedroht Bauarbeiter mit Pistole

12.59 Uhr: Gestern Morgen gegen 8 Uhr war ein 40-jähriger Bewohner eines Hauses in der Starnberger Straße in Schöneberg über die Lautstärke von Bauarbeiten genervt. Über ein gekipptes Fenster des Mehrfamilienhauses kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf der Mann den 42-jährigen Bauarbeiter beleidigte, der sich auf einem Baugerüst befand und sich mit seinem Kollegen unterhielt. Plötzlich soll der 40-Jährige eine Pistole gezückt und dem Bauarbeiter gesagt haben, dass er nun leise sein solle, da er sonst schieße.

Der 42-Jährige alarmierte daraufhin die Polizei. Auf richterliche Anordnung stürmten daraufhin Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos des die Wohnung des Tatverdächtigen und nahmen ihn fest. Dieser erlitt dabei eine Verletzung, welche von Rettungskräften vor Ort versorgt wurde. Die Tatwaffe, Munition und vier weitere Waffen sowie Betäubungsmittel wurden bei der Durchsuchung der Wohnung gefunden. Der Festgenommene wurde zur Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam gebracht und anschließend von dort entlassen. Die Polizei ermittelt.

Polizei räumt Bahnhof Lichtenberg

12.56 Uhr: Der Bahnhof Lichtenberg ist am Freitag geräumt worden. Das teilte die Bundespolizei auf X mit. Mehr über den Polizeieinsatz lesen Sie hier.

Mann in Lankwitz angeschossen – Verdächtiger flüchtet

10.44 Uhr: Ein Mann ist in der vergangenen Nacht an der Wedellstraße in Lankwitz (Steglitz-Zehlendorf) durch Schüsse verletzt worden. Den Polizei-Angaben zufolge hatte eine unbekannt gebliebene Person dem 30-Jährigen gegen 1.45 Uhr in den Rücken geschossen. Anschließend flüchtete der oder die Tatverdächtige. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, in dem er operiert wurde. Die weiteren Ermittlungen wurden von einer Mordkommission des Landeskriminalamts übernommen.

Auch interessant

Kreuzberg: Frau versucht mit Kind in Wohnung einzubrechen

10.11 Uhr: Die Polizei hat am Donnerstag an der Ohlauer Straße in Kreuzberg eine Frau festgenommen. Zuvor hatte ein 19 Jahre alter Zeuge gegen 14.30 Uhr Geräusche an seiner Tür gehört. Daraufhin rief er die Polizei. Die Einsatzkräfte stellten eine 27-Jährige sowie ein 13 Jahre altes Mädchen im Flur fest. Bei der Frau entdeckten sie Einbruchswerkzeug sowie Teile des Türschlosses. Sie wurde einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) überstellt, das die weiteren Ermittlungen führt. Das Kind wurde dem Kindernotdienst übergeben. 

Auto erfasst zwei Fußgänger in Spandau – Senior verletzt

10.01 Uhr: Ein Senior ist am Donnerstag bei einem Unfall in Spandau verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 70-Jährige zusammen mit seinem 20 Jahre alten Sohn gegen 16 Uhr auf die Kreuzung Schönwalder Straße/Kleine Mittelstraße gelaufen. Dort wurden sie von einem 78 Jahre alten Autofahrer erfasst. Der Senior erlitt Verletzungen am Rumpf. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Sohn lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Lkw fährt auf A10 auf Auto – Pkw-Fahrer schwer verletzt

8.31 Uhr: Ein Autofahrer ist bei einem Auffahrunfall zwischen einem Lkw und einem Auto auf der A10 bei Birkenwerder (Landkreis Oberhavel) schwer verletzt worden. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. 

Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Mann am Morgen mit dem Auto auf der rechten Spur zwischen den Anschlussstellen Birkenwerder und Mühlenbeck gestanden haben. Ein Lkw sei dann auf das Auto aufgefahren. Die Autobahn Richtung Prenzlau wurde nach dem Unfall voll gesperrt. Laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) bildete sich dort ein Stau. Autofahrer mussten mit rund 45 Minuten Verzögerung rechnen. Ein Unfallgutachter wurde hinzugezogen. Warum der Mann mit seinem Auto auf der rechten Spur stand, ist noch unklar.

Alba gegen Maccabi: Nur kleine Zwischenfälle

8.19 Uhr: Die befürchteten antiisraelischen Ausschreitungen beim Euroleague-Spiel Alba Berlin gegen Maccabi Tel Aviv (85:103) sind ausgeblieben. „Wir haben das als einen großen Einsatz angelegt, aber es hat auch genauso funktioniert, wie wir es vorgehabt haben. Es ist zu keinen nennenswerten Vorkommnissen gekommen. Ein großartiges Ergebnis“, sagte Polizeisprecher Florian Naht.

Rund 1500 Einsatzkräfte der Polizei waren im Einsatz. Mögliche Störer wurden nach Polizeiangaben bereits vor den Absperrungen abgefangen. „Es gab diverse Personen, die wir vorher schon beobachtet hatten, wie sie versucht haben, sich hier anzunähern an die Arena. Und deshalb haben wir sie sofort gestoppt und kontrolliert“, sagte der Polizeisprecher. Es gab bis zum Abend keine Festnahmen.

In der Halle blieb es auch weitestgehend ruhig. Es gab nur drei kleine Zwischenfälle, ohne dass die Polizei eingreifen musste. Zweimal hielten jeweils zwei Personen ihre Palästinensertücher hoch, einmal riefen zwei Personen kurz „Free Palestine“. „Die sind hier gezielt von der Arena-Sicherheit angesprochen und entweder herausgeleitet oder gebeten worden, mit den Provokationen insbesondere gegenüber den Maccabi-Fans aufzuhören“, sagte Nass.

fmg/dpa