• Mann bei Streit in Ringbahn verletzt – Zeugen gesucht
  • Spandau: Mann zündet Sitzbank in U-Bahn an – Fahrer verhindert Schlimmeres
  • E-Scooter-Fahrer nach Unfall in Mitte gestorben
  • Zwei Fußgänger in Prenzlauer Berg angefahren und verletzt
  • Ermittler nehmen Rauschgiftbande fest

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 28. November 2024: Unbekannter schlägt und bespuckt Fahrgast in Schöneberg

16.04 Uhr: Ein Mann ist am Mittwoch am Nollendorfplatz in Schöneberg aus einem Bus gestiegen und angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, habe ihn gegen 18 Uhr ein bislang unbekannter Fahrgast fremdenfeindlich beleidigt, angespuckt und auf den Kopf geschlagen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen. 

Im Märkischen Viertel: Auto fährt Kind beim Linksabbiegen an

15.51 Uhr: Ein Kind ist am Mittwoch im Märkischen Viertel (Reinickendorf) bei einem Unfall verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war eine 31 Jahre alte Frau mit ihrem drei Jahre alten Kind bei Grün über die Kreuzung Wilhelmsruher Damm / Finsterwalder Straße gelaufen. Ein Auto, das nach links abbog, hatte das Kind übersehen und erfasst. Das Kind stürzte und erlitt Hautabschürfungen und Verletzungen im Kopfbereich. Rettungskräfte brachten es in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

Mann bei Streit in Ringbahn verletzt – Zeugen gesucht

15.31 Uhr: Ein Mann ist am 24. Oktober 2024 gegen 23 Uhr am Bahnhof Wedding in Mitte von einen ebenfalls bisher unbekannten Fahrgast in einer Ringbahn attackiert worden. Videoaufzeichnungen zufolge war der Reisende zuvor mit seinem Fahrrad in den Zug gestiegen. Der mutmaßliche Tatverdächtige folgte wenig später. Die Bundespolizei vermutet eine körperliche Auseinandersetzung der beiden Männer, bei der der Geschädigte Verletzungen im Gesicht davongetragen haben muss und stark blutete. Der Angreifer flüchtete nach der Auseinandersetzung vom Bahnhof in unbekannte Richtung.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Hinweise nimmt die Bundespolizei unter 030 2062293-60 sowie unter der kostenfreien Hotline 0800 6888000 rund um die Uhr entgegen.

Mehr als eine Tonne Marihuana sichergestellt – Mutmaßliche Bande festgenommen

Mehr als eine Tonne Marihuana wurde sichergestellt.
Mehr als eine Tonne Marihuana wurde sichergestellt.© Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg | Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg

13.15 Uhr: Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin haben Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg und des Landeskriminalamts Berlin gestern Abend in Berlin und Brandenburg acht mutmaßliche Mitglieder einer mutmaßlichen Rauschgiftbande im Alter zwischen 25 und 50 Jahren festnehmen.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Ausgangspunkt der Maßnahmen war eine Zollkontrolle von Seecontainern am Hamburger Hafen, bei der verdächtige Pakete unter einer Holzladung festgestellt wurden. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin wurden daraufhin die auf LKW umgeladenen Container durch Hamburger und Berliner Spezialeinheiten ins Berliner Umland begleitet .Nach der Entladung der Paletten in einem Lagerhaus griffen die Spezialeinheiten zu und nahmen sieben Männer fest.

Bei den anschließenden Durchsuchungen an den Wohnanschriften der Beschuldigten sowie eines Lagerhauses in Berlin und Brandenburg wurden insgesamt 1.100 Kilogramm Marihuana und mehr als 380.000 Euro Bargeld sichergestellt. Der mutmaßliche Kopf der Bande im Alter von 43 Jahren konnte an seinem Wohnort in Berlin festgenommen werden .Alle Tatverdächtigen werden heute dem Haftrichter vorgeführt.

Ermittlungen gegen Cottbus-Fans nach antisemitischen Parolen

11.45 Uhr: Nach rassistischen und antisemitischen Parolen hat die Kölner Polizei gegen Fans von Fußball-Drittligist Energie Cottbus Strafanzeigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung angefertigt. Die Polizei bestätigte auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur Vorfälle auf dem Weg zum Cottbuser Auswärtsspiel am vergangenen Freitag bei Viktoria Köln. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte ein Polizeisprecher. Die „Lausitzer Rundschau“ hatte zuerst darüber berichtet.

„Während der Anreise mit der Straßenbahn der KVB AG von der Kölner Altstadt zum Stadion riefen mehrere Personen, bei denen es sich nach Angaben von Zeugen um Fans des FC Energie Cottbus gehandelt haben soll, ausländerfeindliche und antisemitische Parolen“, sagte ein Polizeisprecher. Daraufhin wurde die Straßenbahn zur „Sachverhaltsklärung“ gestoppt. Für die Weiterfahrt zum Stadion wurden die Fans zudem von der Bereitschaftspolizei begleitet.

Palliativarzt soll mindestens acht Menschen getötet haben

Im Juli löschte die Feuerwehr in Berlin einen Wohnungsbrand. Diesen soll der Palliativarzt gelegt haben, um seine Tat zu vertuschen.
Im Juli löschte die Feuerwehr in Berlin einen Wohnungsbrand. Diesen soll der Palliativarzt gelegt haben, um seine Tat zu vertuschen.© BM | Berliner Feuerwehr

11.06 Uhr: Ein bereits inhaftierter Berliner Palliativmediziner soll deutlich mehr Menschen getötet haben als zunächst angenommen. Die Staatsanwaltschaft Berlin geht nach weiteren Ermittlungen derzeit von mindestens acht Opfern aus und ermittelt wegen Mordes, wie ein Sprecher mitteilte. Mehr darüber lesen Sie hier.

Zwei Fußgänger in Prenzlauer Berg angefahren und verletzt

10.55 Uhr: Eine Frau und ein Mann sind am Mittwoch bei einem Unfall in Prenzlauer Berg (Pankow) verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine 26 Jahre alte Autofahrerin gegen 20 Uhr die 66-Jährige und den 69-Jährigen an der Kreuzung Saarbrücker Straße / Straßburger Straße erfasst. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau Verletzungen am Becken und der Mann Verletzungen am Kopf und an einem Bein. Beide wurden zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen übernimmt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

Spandau: Mann zündet Sitzbank in U-Bahn an – Fahrer verhindert Schlimmeres

9.52 Uhr: Ein Mann hat am Mittwoch eine Sitzbank in einem U-Bahn-Waggon in Spandau angezündet. Wie die Polizei mitteilte, hatte der U-Bahn-Fahrer der Linie 7 gegen 20.30 Uhr den 56 Jahre alten Fahrgast beim Zündeln im leeren Waggon erwischt. Der Fahrer löschte die Flammen mit einem Feuerlöscher. Durch seinen Einsatz wurde nur ein Sitz leicht beschädigt.

Polizisten nahmen den Tatverdächtigen fest und brachten ihn in einen Polizeigewahrsam. Dort wurde er dem ermittlungsführenden Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übergeben. In dem Waggon stellten die Einsatzkräfte unter anderem ein Feuerzeug als Beweismittel sicher. Der Zugverkehr war für eine halbe Stunde unterbrochen. Der betroffene Zug blieb fahrbereit.

E-Scooter-Fahrer im Krankenhaus in Wedding gestorben

9.50 Uhr: Der Fahrer eines E-Scooters, der am Dienstag in Berlin einen schweren Unfall hatte, ist gestorben. Der 25-jährige Mann erlag am Mittwochabend in einem Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Unfall in Wedding (Mitte) in der Nacht zu Dienstag hatte der Scooterfahrer eine rote Ampel ignoriert und war von einem Auto so heftig angefahren worden, dass er mehrere Meter durch die Luft geschleudert wurde. 

Mit diesem Unfall sind im laufenden Jahr bislang 51 Menschen im Straßenverkehr gestorben, wie eine Polizeisprecherin sagte. Das 50. Todesopfer war ein Fußgänger, der vor drei Wochen einen Unfall hatte und am Dienstag starb. Unter den Toten waren 22 Fußgänger, 11 Radfahrer, 7 Motorrad- oder Rollerfahrer, 6 Autofahrer oder Insassen und 5 mit weiteren Verkehrsmitteln unterwegs. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Verkehrstoten mit 33 vergleichsweise niedrig. In den Vorjahren lag sie zwischen 34 und 56.

Pro-palästinensische Demonstranten vor FU-Gebäude

Pro-palästinensische Demonstranten an der FU Berlin
28.11.2024, Berlin: Polizei steht vor einem Gebäude der Freien Universität Berlin, wo sich propalästinensische Demonstranten versammelt haben. Foto: Verena Schmitt-Roschmann/dpa +++ dpa-Bildfunk +++© DPA Images | Verena Schmitt-Roschmann

9.46 Uhr: Etwa 30 pro-palästinensische Demonstranten haben sich nach Polizeiangaben vor einem Gebäude der Freien Universität in Berlin-Dahlem versammelt. Die Menschen haben Transparente dabei, einige rufen nach den Worten eines Polizeisprechers „Free Palestine“ (Freies Palästina). Polizeikräfte seien vor Ort, sagte er. Momentan gebe es keine Hinweise darauf, dass Personen aus der Gruppe in das Uni-Gebäude in der Ihnestraße gelangt seien. Mehr über den Protest lesen Sie hier.

fmg/dpa