• Am Samstag findet der Berliner CSD 2025 statt
  • Bei der Pride-Parade werden Hunderttausende erwartet
  • Hier finden Sie die wichtigsten Infos – zum Programm, der Route, Sperrungen und mehr

Der Christopher Street Day (CSD) in Berlin findet in diesem Jahr am 26. Juli statt. Auch 2025 wird mit Hunderttausenden Besucherinnen und Besuchern gerechnet. Das Motto lautet „Nie wieder still“. Die Veranstalter schreiben:  „In einer Zeit, in der die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte infrage gestellt werden und die Angriffe auf die queere Community zunehmen, bleibt der Protest auch in diesem Jahr unverzichtbar.“

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Die Demo umfasst viele Dutzende Trucks und kleinere Fahrzeuge, dazu werden etliche Fußgruppen erwartet. Neben der Loveparade-Nachfolge-Veranstaltung „Rave the Planet“ dürfte der CSD damit das größte Open-Air-Event des Jahres in Berlin werden. An dieser Stelle erfahren Sie die wichtigsten Infos über den Christopher Street Day 2025.

VeranstaltungChristopher Street Day (CSD)
OrtBerlin
Termin26. Juli 2025, ab 11.30 Uhr
StartLeipziger Straße Ecke Spittelmarkt
ZielSiegessäule/Straße des 17. Juni/Brandenburger Tor

CSD Berlin 2025: Route – Das ist die Strecke der Demo

Die Route beim CSD 2025 in Berlin entspricht weitgehend der Strecke des Vorjahres und führt wieder von der Leipziger Straße über den Nollendorfplatz bis zur Straße des 17. Juni. Nach einer Eröffnungszeremonie (11.30 Uhr) soll sich der Zug gegen 12 Uhr in Bewegung setzen. Den Endpunkt dürften die ersten Wagen gegen 15.30 Uhr eintreffen. Vor dem Brandenburger Tor soll es am Abend die Abschlusskundgebung geben. Die Strecke im Detail:

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  • Start: Leipziger Straße Ecke Spittelmarkt
  • Leipziger Straße
  • Potsdamer Platz
  • Potsdamer Straße
  • Bülowstraße
  • Nollendorfplatz
  • Kleiststraße
  • An der Urania
  • Schillstraße
  • Lützowplatz
  • Klingelhöferstraße
  • Hofjägerallee
  • Großer Stern
  • Ziel: Siegessäule/Straße des 17. Juni

Wie viele Menschen werden erwartet?

Der Veranstalter, der Verein Berliner CSD, rechnet mit etwa 500.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Sperrungen, Staus, volle S-Bahn: Darauf müssen sich Verkehrsteilnehmer einstellen

Entlang der Strecke kommt es vor allem in der Zeit zwischen 12 und 19 Uhr zu umfangreichen Sperrungen und Verkehrsbehinderungen. Empfohlen wird, in der westlichen Innenstadt auf S-Bahn und U-Bahn auszuweichen, da viele Buslinien wegen des Umzugs umgeleitet, verkürzt oder unterbrochen sein werden. Zudem gibt es laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) diverse Sperrungen:

Sperrungen von Donnerstag, 24. Juli, 6 Uhr bis Sonntag, 27. Juli, 24 Uhr

  • Straße des 17. Juni zwischen Großem Stern und Brandenburger Tor
  • Ebertstraße zwischen Scheidemannstraße und Behrenstraße
  • Yitzhak-Rabin-Straße
  • Rechter Fahrstreifen des Großen Sterns zur östlichen Straße des 17. Juni

Sperrungen von Samstag, 26. Juli, 12 Uhr bis Sonntag, 27. Juli, 3 Uhr

  • Scheidemannstraße/John-Foster-Dulles-Allee zwischen Yitzhak-Rabin-Straße und Große Querallee
  • Bereich Großer Stern inklusive der zuführenden Straßen (Straße des 17. Juni ab Bachstraße, Altonaer Straße, Bartningallee ab Flensburger Straße, Paulstraße, Spreeweg, Hofjägerallee ab Tiergartenstraße)

Sperrungen am Samstag, 26. Juli, von 6 bis 24 Uhr

  • Leipziger Straße zwischen Charlottenstraße und Axel-Springer Straße

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CSD in Berlin: Das ist das Programm bei der Pride

Nach der Demo gibt es rund um die Siegessäule bis in die Nacht ein umfangreiches Programm. Die Hauptbühne steht vor dem Brandenburger Tor. Dort geht es um 15 Uhr mit dem Kinderprogramm los. Ab 17 Uhr moderieren Ricarda Hofmann und Brix Schaumburg dann das Hauptprogramm. Mit dabei sind unter anderem:

  • Ness
  • Amberlux
  • Duct Tape
  • Der Cast des Musicals „Romeo & Julia“
  • Alle Farben
  • Monrose

Zwischendurch gibt es immer wieder Redebeiträge. Zusätzlich gibt es verschiedene DJ-Bühnen:

  • Iriedaily Bühne (Disco): Maloin & chrizzT (Straße des 17. Juni, Nähe Yitzhak-Rabin-Straße; ab 14 Uhr)
  • „Nie wieder still“ Bühne (Pop): Bianca Beat & Ihr Boss, Uff & U-Seven (Straße des 17. Juni, Nähe Brandenburger Tor; ab 16.30 Uhr)
  • B-Musik All Time Favorites Stage (Oldies): Marsmädchen (Nähe Sowjetisches Ehrenmal; ab 15 Uhr)
  • REWE Schlager Bühne (Schlager): derMicha (Nähe Große Queralle; ab 16.30 Uhr)
  • Electronic Ballroom Techno Stage (Techno): B_nito, hardy hard, DJoker Daan & Dana (Tiergarten, Nähe Siegessäule; ab 18.30 Uhr)
Beim CSD 2025 in Berlin werden wieder Hunderttausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.
Beim CSD 2025 in Berlin werden wieder Hunderttausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.© FFS | Sergej Glanze

Wieso heißt der Christoper Street Day eigentlich Christopher Street Day?

Es war wohl nicht der erste Protest, aber sicherlich der Bekannteste: 1969 stürmten Polizisten in New York die Bar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street und lösten einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus. Da sich die Aufstände in der Christopher Street abspielten, adaptierten die Macher der Demonstration den Straßennamen. Oftmals wird der CSD aber auch „Pride-Day“ genannt. Das englische Wort „pride“, also Stolz, spielt vor allem auf den Stolz auf Anderssein und die Vielfältigkeit an. 1979 fanden in Berlin, Köln und Bremen die ersten deutschen CSDs statt.

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