• In Neukölln wurde ein Mann durch einen Schuss verletzt
  • Bei einem Unfall auf der Stadtautobahn gab es Verletzte
  • In Kreuzberg stürzte eine Radfahrerin und verletzte sich am Kopf
  • In Lichterfelde wurde nach Zündung eines Knallkörpers mehrere Fenster entglast
  • In Charlottenburg wurde ein Drogenhändler festgenommen

Berlin. In Neukölln wurde ein Mann durch einen Schuss verletzt. Auf der Stadtautobahn A100 gab es einen schweren Unfall. In Charlottenburg wurde ein Drogenhändler festgenommen. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 17. Februar 2024: Toter bei Brand in Friedrichshain

19.41 Uhr: Am Sonnabend ist am Abend ein Brand in einer Wohnung an der Auerstraße in Friedrichshain ausgebrochen. Die Feuerwehr war dort seit etwa 19 Uhr im Einsatz. Wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr der Berliner Morgenpost sagte, brannte ein Zimmer der Wohnung in der zweiten Etage komplett aus. Bei den Löscharbeiten fanden die Feuerwehrleute eine tote Person in dem ausgebrannten Zimmer. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

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Parteibüro in Lichterfelde beschmiert

16.29 Uhr: Unbekannte haben in der Nacht zu Sonnabend ein Parteibüro in Lichterfelde beschmiert. Eine Streife des Zentralen Objektschutzes stellte am Morgen gegen 8 Uhr fest, dass an den Rollläden des Büros im Jungfernstieg und am Mauerwerk auf einer Fläche von insgesamt zwei mal acht Metern mit schwarzer Farbe mehrere Schriftzüge aufgetragen wurden. Zudem sei Bauschaum zwischen Rollläden und Frontscheibe gesprüht worden, so die Polizei.

Drogen frei Haus geliefert – Festnahme

15.06 Uhr: Zivilpolizisten haben am Freitagnachmittag in der Nürnberger Straße in Charlottenburg einen Drogenhändler festgenommen. Die Beamten beobachteten den 26-Jährigen gegen 13.30 Uhr, als dieser mit einem Mietfahrzeug in der Nürnberger Straße parkte und dort in einem Hauseingang Betäubungsmittel an eine 23 Jahre alte Frau verkaufte. Bei der Überprüfung übergab diese den Einsatzkräften ein Tütchen mit mutmaßlichen Betäubungsmitteln, zu dem sie angab, es bei dem Tatverdächtigen gekauft zu haben. Sie muss sich jetzt wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Bei der Kontrolle des Mannes und freiwilligen Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten 15 Mikroreagenzgefäße mit kokainsuspekter Substanz, fast 30 Tütchen mit cannabissuspekter Substanz sowie Bargeld und ein mutmaßlich für den Drogenhandel genutztes Smartphone. Der Mann, der angab, keine Fahrerlaubnis zu besitzen, wurde in Gewahrsam genommen und der Kriminalpolizei übergeben. Der Tatverdächtige soll einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Knallkörper gezündet – mehrere Fenster entglast

13.40 Uhr: Bei einer Explosion sind mehrere Fensterscheiben eines Fitnessstudios in Lichterfelde zerstört worden. Polizeibeamte fanden danach vor dem Gebäude die Reste eines Böllers. Bei Bauarbeiten in dem Haus in der Goerzallee hatte ein Mann am Freitagnachmittag plötzlich einen lauten Knall gehört, danach entdeckte er mehrere beschädigte Fenster, wie die Berliner Polizei am Samstag mitteilte. Insgesamt 16 Glasscheiben des Sportcenters wurden zerstört, Verletzte gab es nicht. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind laut Polizei noch unklar. Das LKA ermittelt unter anderem wegen Sachbeschädigung, auch Videoaufnahmen wurden gesichert.

Radfahrerin erleidet bei Sturz Kopfverletzungen

13.20 Uhr: Eine Radfahrerin ist in Kreuzberg mit einem Fußgänger zusammengestoßen und gestürzt - sie erlitt Kopfverletzungen. Wie die Polizei am Samstag angab, war die 62-Jährige mit ihrem Fahrrad am Freitag auf der Obentrautstraße unterwegs gewesen, als ein Fußgänger zwischen den geparkten Autos auf den Radweg trat. Der 18-Jährige habe die Radfahrerin nach eigener Aussage nicht rechtzeitig gesehen, sodass er mit ihr zusammenprallte. Dadurch sei die 62-Jährige auf den Kopf gestürzt und zunächst nicht ansprechbar gewesen. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus. Laut Polizei war sie ohne Helm unterwegs. Der 18-Jährige blieb unverletzt. Die Unfallermittlungen laufen.

Mann in Neukölln durch Schuss verletzt

8.04 Uhr: Bei einer Auseinandersetzung in Neukölln ist ein Mann niedergeschossen worden. Passanten fanden den 35-Jährigen in der Nacht zu Samstag gegen 4.45 Uhr blutend auf dem Gehweg der Sonnenallee an der Ecke Schönstedtstraße. Das teilte die Polizei mit. Der Mann hatte demnach eine Verletzung am Bein und wurde im Krankenhaus operiert. Der Täter flüchtete den Angaben zufolge.

Nach Zeugenaussagen war es zwischen dem 35-Jährigen und dem mutmaßlichen späteren Schützen in einer Kneipe zu einem Streit gekommen, bei dem Pfefferspray versprüht wurde. Mehrere Menschen verließen mit Atemwegsreizungen das Lokal. Dann habe der Täter draußen auf dem Gehweg mehrfach geschossen und den 35-Jährigen ins Bein getroffen. Polizisten leisteten Erste Hilfe, bis alarmierte Sanitäter übernahmen. Lebensgefahr bestand nicht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Schwerer Unfall auf der Stadtautobahn

8 Uhr: Bei dem Zusammenstoß von drei Autos auf der Stadtautobahn A100 bei Schmargendorf sind sieben Menschen leicht verletzt worden. Sechs von ihnen wurden laut Feuerwehr zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll einer der Fahrer am Samstagmorgen zwischen dem Rathenautunnel und der Abfahrt Kurfürstendamm in nördlicher Richtung möglicherweise wegen technischer Mängel am Fahrzeug die Kontrolle über den Wagen verloren haben. Der Wagen wurde sichergestellt. Die Menschen hätten sich selbst aus den Wagen befreit, hieß es. Ein Auto lag auf der Seite und wurde durch einen Feuerwehrkran aufgerichtet.

BM/dpa