- Zwei Männer wurden in Wilmersdorf niedergeschlagen und ausgeraubt
- Marzahn: Mann zeigt Hitlergruß
- Mitte: Festnahme nach Raub
- Es brannte in einer Kneipe in Oberschöneweide
- In Pankow erlitt ein Mann eine Stichverletzung
- Der Zoll beschlagnahmte rund 16.000 Zigaretten in zwei Reisebussen auf der A10
- Die Polizei nahm in Neukölln einen aggressiven Mann fest
Berlin. Zwei Männer sind in der vergangenen Nacht in Wilmersdorf niedergeschlagen worden. Die Verdächtigen raubten eine Tasche und eine Geldbörse. In Weißensee erlitt ein Mann bei einem Streit eine Stichverletzung. In einer Straßenbahn in Marzahn hat ein Mann den Hitlergruß gezeigt und Fahrgäste bedroht. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 16. Februar 2024: 25-Jähriger verletzt und beraubt – Tatverdächtiger festgenommen
17.04 Uhr: Ein 25-Jähriger ist im Ortsteil Wedding in Mitte von mehreren Männern verletzt und beraubt worden. Wie die Polizei mitteilte, sollen am frühen Freitagmorgen drei bis vier mutmaßliche Täter am Leopoldplatz auf den Mann zugegangen sein. Unvermittelt soll dann einer aus der Gruppe dem 25-Jährigen mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen haben, sodass er zu Boden ging. Daraufhin sei er von den Männern mehrfach getreten worden. Einer der Männer soll dann Mobiltelefon und Bargeld aus der Jackentasche des Verletzten gestohlen haben.
In Begleitung von Polizisten erkannte der 25-Jährige den mutmaßlichen Haupttäter wenig später wieder. Die Einsatzkräfte nahmen den 26-jährigen Tatverdächtigen fest. Rettungskräfte brachten den 25-Jährigen mit einer Platzwunde in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern laut Polizei an.
Mann zeigt in Straßenbahn in Hitlergruß
15.45 Uhr: In einer Straßenbahn in Marzahn hat ein Mann den Hitlergruß gezeigt und Fahrgäste bedroht. Eine junge Frau zeigte den Vorfall vom späten Mittwochabend bei der Polizei an, wie am Freitag mitgeteilt wurde. An der Haltestelle Alte Hellersdorfer Straße und Zossener Straße sollen der Mann und eine Begleiterin beim Aussteigen die junge Frau und ihren Bruder bedroht und beleidigt haben. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen.
Polizei zieht in Prenzlauer Berg Kokstaxi aus dem Verkehr
12.51 Uhr: Ein sogenanntes Kokstaxi ist am Mittwoch von zivilen Beamten in Prenzlauer Berg (Pankow) gestoppt worden. Das teilte die Polizei am Freitag beim Kurznachrichtendienst X mit. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurden Drogen und Bargeld gefunden. In der Wohnung des Fahrers entdeckten die Polizisten weitere Drogen, Bargeld sowie verschreibungspflichtige Arzneimittel. Der Verdächtige wurde festgenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Mittwoch ging unseren Zivilkräften vom #A51 ein sog. #Kokstaxi in #PrenzlauerBerg ins Netz.
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) February 16, 2024
Im Auto: Drogen & Bargeld
In der Wohnung: weitere Drogen, Bargeld & verschreibungspflichtige Arzneimittel.
Der Tatverdächtige wurde für unser #LKA43 eingeliefert.
^tsm pic.twitter.com/POSOnA4rbI
Zoll beschlagnahmt rund 16.000 Zigaretten in zwei Reisebussen auf der A10
11.32 Uhr: Über 16.000 Zigaretten haben Zöllner bei der Kontrolle von zwei Reisebussen auf der A10 beschlagnahmt. Wie das Hauptzollamt Potsdam am Freitag mitteilte, kontrollierten die Beamten am vergangenen Wochenende im Rahmen einer Standkontrolle unter anderem zwei Reisebusse. Zum Einsatz kamen dabei Tabak- und Rauschgiftspürhunde sowie ein sogenannter ScanVan, ein mobiles Röntgenprüfsystem auf einem Fahrzeug mit spezieller Inneneinrichtung. Durch das Röntgen der Gepäckstücke wurden den Angaben zufolge in einem Koffer eines 65-Jährigen insgesamt 14.200 Zigaretten gefunden. Gegen den 65-Jährigen wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.
Bei einem weiteren Reisebus stellten die Zöllnerinnen und Zöllner ein Postpaket mit Zigaretten sicher. Insgesamt waren in dem Paket 2200 Zigaretten. Den Angaben zufolge muss sich der Absender des Pakets wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung verantworten. Insgesamt sei ein Steuerschaden von rund 3000 Euro verhindert worden, hieß es.
Geldeintreiber verletzt Mann in Pankow

9.05 Uhr: Ein 35-Jähriger hat am Donnerstag in Weißensee (Pankow) eine Stichverletzung erlitten. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte ein Mann gegen 21.10 Uhr ein ihm bekanntes Paar an der Börnestraße aufgesucht, weil diese seinen Geldforderungen nicht nachgekommen seien. Auf der Straße soll er zunächst der 38-jährigen Frau gedroht haben. Als ihr 35 Jahre alter Lebensgefährte dazu kam, habe der Bekannte mit einem spitzen Gegenstand einmal in seinen Oberkörper gestochen. Danach flüchtete er. Polizisten übernahmen die Erstversorgung des 35-Jährigen, der anschließend von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht wurde. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) übernimmt die weiteren Ermittlungen.
Feuerwehr löscht Kellerbrand in Kneipe in Oberschöneweide

8.50 Uhr: In einem Keller einer Kneipe an der Ecke Edisionstraße / Hemholtzstraße in Oberschöneweide (Treptow-Köpenick) hat es in der vergangenen Nacht gebrannt. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurden mindestens 15 Personen, darunter auch ein Polizist, von Sanitätern gesichtet. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.
Polizei nimmt aggressiven Mann in Neukölln fest

8.37 Uhr: Ein Mann ist in der vergangenen Nacht in Neukölln festgenommen worden. Zuvor soll er sich mit Personen gestritten haben. Während der Festnahme verhielt sich der Mann aggressiv gegenüber den Polizisten. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen übernommen.
Zwei Männer in Wilmersdorf niedergeschlagen und ausgeraubt
8.26 Uhr: In der vergangenen Nacht hat es in Wilmersdorf innerhalb kurzer Zeit zwei Überfälle gegeben. Zunächst wurde gegen 0.25 Uhr ein Mann auf Höhe der Kreuzung Brandenburgische Sraße Ecke Sigmaringer Straße durch einen Faustschlag gegen den Kopf von hinten niedergeschlagen. Zwei Verdächtige entrissen dem 59-Jährigen die Tasche und flüchteten. Der Mann erlitt durch den Sturz eine Wunde an der Hand.
Nur gut 30 Minuten später – gegen 1 Uhr – wurde ein Mann an der Pfalzburger Straße durch einen Schlag gegen den Kopf hinterrücks niedergeschlagen. Als der 64-Jährige am Boden lag, durchsuchten ihn zwei Männer und entwendeten die Geldbörse. Anschließend flüchteten sie. Rettungskräfte brachten den 64-Jährigen mit Schmerzen im Bereich des Kiefers und Schwellungen in ein Krankenhaus.
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BM/dpa


