Corona-Newsblog Berlin

Tempelhof-Schöneberg zum vierten Risikogebiet erklärt

In Berlin sind derzeit 2146 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuelle Entwicklungen, Nachrichten und Zahlen im Newsblog.

Corona-Krise: Das sind die neuen Maßnahmen von Bund und Ländern

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten haben sich wegen steigender Corona-Zahlen auf stärkere Einschränkungen geeinigt, unter anderem in der Gastronomie. AFP fasst die neuen Maßnahmen zusammen.

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Berlin. Das Coronavirus breitet sich in Berlin weiter aus. In unserem Newsblog halten wir Sie über die aktuelle Corona-Lage in Berlin und Brandenburg auf dem Laufenden. Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie in Deutschland, Europa und der Welt finden Sie in diesem Newsblog.

13.04 Uhr: Wir starten unser neues Corona-Newsblog

Alle aktuellen Nachrichten zur Corona-Pandemie in Berlin und Brandenburg lesen Sie in unserem neuen Newsblog.

12.20 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern lässt Berliner weiterhin einreisen

Ungeachtet der hohen Corona-Infektionszahlen in einzelnen Stadtbezirken bleibt Mecklenburg-Vorpommern für alle Berliner uneingeschränkt offen. Wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Schwerin sagte, werde Berlin bei der Risikobewertung weiterhin als Ganzes betrachtet. Einreisebeschränkungen oder Quarantäne für Rückkehrer würden demzufolge erst dann wirksam, wenn Berlin als Stadtstaat insgesamt mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen aufweise. Nach jüngsten Berechnungen liegt der Durchschnittswert für Berlin unter 40. Damit fährt Mecklenburg-Vorpommern, das im Frühjahr wegen seiner restriktiven Einreiseverbote für Touristen Kritik auf sich gezogen hatte, einen weicheren Kurs als das Nachbarland Schleswig-Holstein.

12.17 Uhr: Kalayci bedauert Einstufung als Risikogebiet für Bezirke

Die Berliner Gesundheitssenatorin bedauert, dass Schleswig-Holstein vier Berliner Bezirke als Risikogebiete ausgewiesen hat. „Es nützt nichts, mit dem Finger aufeinander zu zeigen. Wir müssen ins Handeln kommen, die Zeit eilt“, sagte Dilek Kalayci (SPD) am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Wegen zu hoher Corona-Infektionszahlen hat das Bundesland im Nordwesten jetzt auch Tempelhof-Schöneberg als Risikogebiet ausgewiesen. Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg gelten auch weiter als Risikogebiet.

12.05 Uhr: Auch Rheinland-Pfalz wertet Berliner Bezirke als Risikogebiete

Wie Schleswig-Holstein betrachtet auch Rheinland-Pfalz einzelne Berliner Bezirke als Risikogebiet, wenn die Corona-Neuinfektionen die Zahl von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche übersteigen. Damit sind bisher vier Stadtbezirke mit zusammen mehr als eine Million Einwohnern betroffen. Andere Bundesländer dagegen beziehen sich auf die Infektionszahl des Landes Berlin insgesamt, die unter dem Grenzwert 50 liegt. In Rheinland-Pfalz müssen etwa Reisende aus betroffenen Berliner Bezirken in der Regel in Quarantäne, es gibt aber auch Ausnahmen, wie es im Gesundheitsministerium heißt. In Berlin beginnen am kommenden Wochenende die zweiwöchigen Herbstferien.

„Es gelten die gleichen Regelungen, egal ob Luxemburg aktuell Risikogebiet ist, oder beispielsweise Wiesbaden oder ein Berliner Bezirk als Risikogebiet nach den Kriterien eingestuft werden würde“, hieß es im Mainzer Ministerium.

Nicht in Quarantäne muss: Wer täglich oder für bis zu fünf Tage aus beruflichen oder medizinischen Gründen einreist, oder sich maximal 24 Stunden in Rheinland-Pfalz aufhält. Die Ausnahme gilt auch für Menschen, die einen maximal 48 Stunden alten Corona-Test vorweisen können. Auch andere triftige Reisegründe gelten. Dazu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht im eigenen Hausstand wohnenden Lebenspartners, Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen sowie Gründe, die in Ausbildung oder Studium liegen. Rheinland-Pfälzer, die sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen auch nicht in Quarantäne.

11.58 Uhr: Neun neue Corona-Infektionen in Brandenburg

Die Zahl neuer Ansteckungen mit dem Coronavirus ist in Brandenburg auf neun zurückgegangen. Von Sonntag auf Montag seien fünf bestätigte neue Fälle im Landkreis Spree-Neiße, drei im Landkreis Potsdam-Mittelmark und ein neuer Fall im Landkreis Dahme-Spreewald hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Potsdam mit. Die Angaben können wegen des Wochenendes allerdings zeitverzögert gemeldet werden. Am Sonntag wurden noch 39 zusätzliche Ansteckungen registriert. Seit März haben sich insgesamt 4473 Menschen in Brandenburg mit dem Coronavirus angesteckt und 173 starben. 3943 Patienten gelten als genesen, das sind 15 mehr als am Vortag. Die Zahl aktiv erkrankter Menschen nahm um sechs auf 357 ab.

11.20 Uhr: Hochschulen - 12,6 Millionen Euro für Digitalisierung

Der Berliner Senat baut seine Maßnahmen zur Unterstützung digitaler Lehre an den Berliner Hochschulen weiter aus. Das Sofortprogramm „VirtualCampusBerlin“ für die staatlichen und konfessionellen Hochschulen wird fortgesetzt und im Wintersemester 2020/2021 um zehn Millionen Euro erhöht. Davon sind sechs Millionen Euro für den weiteren Ausbau der technischen Infrastruktur vorgesehen, vier Millionen Euro stehen für Sachmittel und für Personal zur Verfügung, die für die Vorbereitung und Durchführung von Online-Vorlesungen, digitalen Seminaren und Prüfungen, oder E-Tutorien eingesetzt werden soll.

Darüber hinaus wird erstmals ein Förderfonds im Umfang von 2,6 Millionen Euro für den Digitalisierungsbedarf der privaten Hochschulen in Berlin eingerichtet.

Im Wintersemester 2020/2021 wollen die Berliner Hochschulen wieder mehr Präsenzlehre anbieten, viele Studiengänge werden allerdings bedingt durch die geltenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiterhin hohe Anteile an digitalen Lehrveranstaltungen enthalten.

Die zusätzlichen Mittel sind Teil eines 30 Mio. Euro Maßnahmenpakets, das der Berliner Senat für Hochschulen und Studierende in der Corona-Pandemie aufgestellt hat.

11.12 Uhr: Innensenator Geisel zu Partys: Bewusstsein muss sich verändern

Illegale Partys trotz steigender Corona-Fallzahlen beschäftigen laut Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) den Senat. Die Feierszene vor allem in der Mitte der Stadt sei „wirklich besorgniserregend“, sagte er dem Sender RBB. Seit Donnerstag habe die Polizei dort jeden Abend drei Parks von mehreren Hundert „Feierwütigen“ geräumt. „Da müssen wir entsprechend dagegen vorgehen“, sagte Geisel. Das werde am Dienstag im Senat beraten. Ein Alkoholverbot ab 23 Uhr sei eine von vielen Möglichkeiten, auch über Sperrstunden könne man reden.

Geisel machte allerdings deutlich, dass er vor allem einen Bewusstseinswandel der Menschen für nötig hält. „Immer nur nach Strafen zu rufen und zu glauben, wir könnten in einer 3,7-Millionen-Einwohner-Stadt neben jeden Feiernden einen Polizisten stellen, ist eben auch ein Irrtum“, sagte der SPD-Politiker. Er erinnerte daran, dass die Berliner die Einhaltung der Regeln im Frühjahr gut hinbekommen hätten - „ich glaube, wenn wir diese Disziplin wieder zeigen, dann werden wir die Situation wieder bewältigen“.

Polizei und Ordnungsämter arbeiteten „am Limit“ und seien präsent, betonte Geisel. Es werde kontrolliert. Angesichts der Vielzahl an Restaurants beispielsweise könne es sich bei den Kontrollen aber natürlich immer nur um Stichproben handeln. Es helfe nicht, „immer Strafe auf Strafe zu türmen“ oder dies anzudrohen, „wenn die Menschen nicht reagieren“.

10 Uhr: Schleswig-Holstein erklärt Tempelhof-Schöneberg zum Risikogebiet

Das Bundesland Schleswig-Holstein hat als vierten Berliner Bezirk nach Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg jetzt Tempelhof-Schöneberg zum Corona-Risikogebiet erklärt. Das geht aus einer am Montag im Internet veröffentlichten Mitteilung der Landesregierung in Kiel hervor. Das Robert Koch-Institut RKI führt Tempelhof-Schöneberg mit 52,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche.

Für Urlauber oder Urlaubsrückkehrer hat das zur Folge, dass sie sich sofort 14 Tage in Quarantäne begeben oder zwei negative Corona-Tests innerhalb von fünf Tagen vorweisen müssen.

8.35 Uhr: Nonnemacher: Corona-Entwicklung in Berlin ist besorgniserregend

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher hat die Entwicklung der Corona-Infektionszahlen in Berlin als besorgniserregend bezeichnet. „Das RKI meldet sieben sogenannte Hotspots in der ganzen Bundesrepublik. Das sind Kreise, die die "50-pro-100.000-Marke überschritten haben, von diesen sieben Hotspots sind vier Bezirke in Berlin“, sagte die Grünen-Politikerin am Montagmorgen dem RBB-Inforadio. „Und bei den sehr engen Verflechtungen zwischen Berlin und Brandenburg und den Pendlerbeziehungen müssen wir da schon aufpassen. Ich hoffe sehr inständig, dass die Kolleginnen und Kollegen in Berlin das in den Griff bekommen.“ Sie blicke besorgt auf Berlin, sagte Nonnemacher.

Die Gesundheitsministerin sieht das Risiko, dass Berliner nach den Verschärfungen der Corona-Maßnahmen in der Hauptstadt und einer neuen Obergrenze für private Feiern nach Brandenburg ausweichen könnten. „Das sollten wir auf jeden Fall verhindern, deshalb hat letzte Woche der Ministerpräsident angekündigt, dass wir diese strengeren Regeln für private Feiern auch für eine Inzidenz von 35 pro 100.000 einführen werden“, sagte Nonnemacher.

8.12 Uhr: Spandaus Stadtrat Frank Bewig (CDU) mit Corona infiziert

Bezirksstadtrat Frank Bewig (CDU) hat sich aufgrund einer am Sonntag festgestellten Coronainfektion in häusliche Quarantäne begeben. „Trotz der Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln gibt es keinen hundertprozentigen Schutz gegen eine Infektion: nun bin auch ich selbst betroffen", erklärte Frank Bewig.

Trotz hohem Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen gehe es ihm soweit gut. "Natürlich halte ich mich exakt an die notwendigen Quarantäneregeln und habe selbst Kontaktpersonen informiert, um niemand Dritten zu gefährden." Das Gesundheitsamt habe bereits gestern mit der Kontaktnachverfolgung begonnen.

Bewig will zunächst von zu Hause aus arbeiten. "Die Arbeit und die Amtsgeschäfte der von mir verantworteten Ämter gehen selbstverständlich uneingeschränkt weiter, für mich zunächst von zu Hause. Ich bin zuversichtlich, dass ich in Kürze nach meiner Genesung auch wieder persönlich mit voller Kraft im Rathaus für unser Spandau arbeiten kann", so Bewig.

5.40 Uhr: Corona-Krise trifft die Reinigungsbranche

Reinigungen und Wäschereien verzeichnen seit März große Umsatzverluste. „Vor der Coronakrise haben wir am Tag 1000 Hemden gewaschen und gebügelt, im Lockdown waren es 400, heute sind wir täglich wieder bei 750 Hemden“, sagt Achim Schneider, Geschäftsführer von „Pinguin Textilpflege“. Zwei Filialen befinden sich an Verkehrsknotenpunkten in der Innenstadt, in den Bahnhöfen Alexanderplatz und Friedrichstraße, sodass Berufstätige ihre Kleidung auf dem Weg zur Arbeit einfach dort abgeben können. „Wenn die Menschen nun im Homeoffice arbeiten, kommen sie dort natürlich seltener vorbei“, so Schneider. „Das schadet unserem Unternehmen, denn wir leben von der Frequenz der Kundschaft.“

Landesweit verzeichnet der Deutsche Textilreinigungs-Verband (DTV) seit Beginn des Lockdown Umsatzeinbrüche von bis zu 80 Prozent in Wäschereien und Reinigungen. Besonders hart traf es Betriebe, die für die Hotellerie und Gastronomie arbeiten: Über Wochen fielen Aufträge wie etwa die Reinigung von Tischdecken weg. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Sonntag, 4. Oktober +++

22.02 Uhr: „Querdenken“-Demo an Silvester in Berlin geplant

Die nächsten beiden größeren Demonstrationen der Stuttgarter Initiative „Querdenken“ gegen die Corona-Politik der Bundesregierung sollen in Leipzig und Berlin stattfinden. In der Hauptstadt soll an Silvester demonstriert werden, kündigte „Querdenken 711“-Gründer Michael Ballweg am Sonntag auf einer Kundgebung in Konstanz an. Angemeldet sei die Veranstaltung schon. In Leipzig wollen die „Querdenker“ am 7. November auf die Straße gehen.

Am Bodensee hatte ein lokaler Ableger der Initiative am Samstag und Sonntag ein Protestwochenende mit einer Menschenkette organisiert, zu der mehrere Tausend Teilnehmer gekommen waren. Erwartet wurden Zehntausende. Zeitgleich hatten sich auch Gegendemonstrationen für Maskenpflicht und Abstandsregeln formiert.

16.55 Uhr: 74 neue Infektionen in Berlin, eine Ampel weiter auf Rot

In Berlin ist keine weitere Person an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 231. Das teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Sonntag mit. 74 neue Infektionen wurden bestätigt, 203 waren es am Sonnabend. 2146 aktuelle Corona-Fälle haben wir insgesamt in Berlin, 2174 waren es am Sonnabend. 13.270 Menschen gelten inzwischen als genesen. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen beträgt 41, zwei mehr als am Sonnabend. Insgesamt liegen 110 Menschen in Krankenhäusern, eine Person weniger als am Sonnabend gemeldet. Die Berliner Corona-Ampel steht für den Bereich der Reproduktionszahl mit 1,21 auf Grün. Der Wert für Neuinfektionen ist mit 37,8 weiter auf Rot, die Ampel für die freien Intensivbetten steht auf Grün.

Die Fallzahlen in den Berliner Bezirken

Die Inzidenz-Zahlen in den Berliner Bezirken

16.23 Uhr: Neuköllner Ernst-Abbe-Gymnasium geschlossen

Das Neuköllner Ernst-Abbe-Gymnasium bleibt am Montag geschlossen. An der Schule gab es mehrere Corona-Fälle. Schulleiter Tilmann Kötterheinrich-Wedekind schickte am Freitag alle Schülerinnen und Schüler nach Hause. „Wir haben an unserer Schule sechs positiv getestete Fälle in sechs betroffenen Klassen. Damit gehen 143 Schüler*innen und 12 Lehrkräfte in die häusliche Quarantäne." Er habe sich in Absprache mit der Schulaufsicht Neukölln dazu entschieden, "alle Schülerinnen und Schüler der Schule ins schulisch angeleitete Lernen zu Hause zu schicken.“ Am Campus Rütli befinden sich wegen Corona-Fällen acht Klassen/Lerngruppen der Stufen 7 bis 13 und 21 Lehrkräfte bis zum Beginn der Herbstferien in Quarantäne.

Die Liste der betroffenen Schulen in Neukölln:

  • Karl-Weise-Schule (GS): Ein*e Schüler*in ist positiv auf Covid‑19 getestet. In der Schule war zunächst eine 1. Klasse betroffen. 4 Lehrkräfte und 28 Schülerinnen und Schüler befinden sich bis zum 2.10. in Quarantäne. Inzwischen gibt es seit 29.9. einen weiteren positiv getesteten Schüler.
  • Clay-Schule (OS): Zwei Schüler*innen aus den Jahrgängen 10 und 12 sind positiv auf Covid‑19 getestet. 8 Lehrkräfte und 87 Schülerinnen und Schüler befinden sich bis zum 6.10. in Quarantäne. Inzwischen gibt es seit dem 29.9. zwei weitere positiv getestete Schüler*innen.
  • Ernst-Abbe-Gymnasium: Zwei Schüler*innen sind positiv auf Covid‑19 getestet. 4 Lehrkräfte und 57 Schüler*innen befinden sich bis zum 9.10. in Quarantäne. Am 1.10. wurde ein weiterer Schüler positiv getestet.
  • Campus Rütli: Sechs Schüler*innen und eine Lehrkraft sind positiv auf Covid‑19 getestet. In der Schule sind acht Klassen/Lerngruppen der Stufen 7-13 und 21 Lehrkräfte betroffen und befinden sich bis zum Beginn der Herbstferien in Quarantäne.
  • Hans-Fallada-Schule: Ein*e Schüler*in ist positiv auf Covid‑19 getestet. In der Schule ist eine 4. Klasse betroffen. 7 Schulbeschäftigte, darunter 3 Lehrkräfte und 15 Schülerinnen und Schüler befinden sich bis zum 6.10. in Quarantäne.
  • Albrecht-Dürer-Gymnasium: Ein*e Schüler*in ist positiv auf Covid‑19 getestet. In der Schule ist eine 7. Klasse betroffen. 8 Lehrkräfte sowie 25 Schülerinnen und Schülern befinden sich bis zum 6.10. in Quarantäne.
  • Kepler-Schule: Ein*e Schüler*in ist positiv auf Covid‑19 getestet. In der Schule sind zwei 9. Klassen betroffen. 7 Schulbeschäftigte, 3 Lehrkräfte sowie 42 Schülerinnen und Schüler befinden sich bis zum 6.10. in Quarantäne.
  • Richard-Schule: Ein*e Schüler*in ist positiv auf Covid‑19 getestet. In der Schule ist eine 3. Klasse betroffen. 2 Lehrkräfte und 22 Schülerinnen und Schüler befinden sich bis zum 7.10. in Quarantäne.
  • Hannah-Arendt-Gymnasium: Ein*e Schüler*in ist positiv auf Covid‑19 getestet. In der Schule sind mehrere Lerngruppen betroffen. 10 Lehrkräfte und 82 Schülerinnen und Schüler befinden sich bis zum 9.10. in Quarantäne
  • Lisa-Tetzner-Schule: Ein*e Schüler*in ist positiv auf Covid‑19 getestet. In der Schule ist eine 2. Klasse betroffen. 1 Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse befinden ab heute in Quarantäne.
  • Katholische Schule St. Marien: Ein Kind hat einen symptomatischen Befund. 7 Lehrkräfte und 99 Schüler*innen befinden sich bis zum 9.10.2020 in Quarantäne.

15.26 Uhr: Kalayci bringt Senatsvorlage zu Alkoholverbot und Kontaktbeschränkungen ein

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalacyi (SPD) zieht angesichts der Feiern in der Öffentlichkeit Konsequenzen: Die SPD-Politikerin hat zur Senatssitzung am Dienstag eine Senatsvorlage eingebracht, die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum vorsieht. Demnach sollen sich wegen der steigenden Corona-Neuinfektionen nur noch fünf Personen oder Personen aus zwei Haushalten in der Öffentlichkeit treffen dürfen. Außerdem soll der Alkoholausschank in Restaurants, Gaststätten, Bars und Clubs von 23 bis 6 Uhr verboten werden, verlautete es am Sonntag aus Senatskreisen. Eine Schließung der Restaurants oder Clubs um diese Uhrzeit sei damit aber nicht verbunden, hieß es. Der Alkoholverkauf in Tankstellen, Supermärkten oder Spätis soll in der Zeit von 23 bis 6 Uhr ebenfalls verboten werden. Geht es nach Kalayci wird der Senat am Dienstag entsprechende Beschlüsse fassen. Alle Details zu den Corona-Plänen der Berliner Gesundheitssenatorin lesen Sie hier.

13.06 Uhr: 39 neue Infektionen in Brandenburg

In Brandenburg sind am Sonntag 39 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Von Freitag auf Samstag waren es noch 42 Ansteckungen, von Donnerstag auf Freitag waren 40 neue bestätigte Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Neuansteckungen bleibt damit wie in der gesamten zurückliegenden Woche auf einem höheren Niveau als in den Wochen zuvor.

Allein aus dem Landkreis Oder-Spree wurden zehn neue Fälle gemeldet. Neun bestätigte Neu-Infektionen kamen im Landkreis Potsdam-Mittelmark hinzu. Insgesamt haben sich dort bislang 681 Menschen mit dem Virus angesteckt. Der Kreis gilt mit der Landeshauptstadt Potsdam (764) als ein Corona-Schwerpunkt. Sieben neue bestätigte Fälle wurden aus dem Kreis Märkisch-Oderland gemeldet. Im Kreis Barnim und in Potsdam haben sich jeweils vier weitere Menschen mit dem Virus angesteckt. Jeweils zwei neue Fälle wurden in der kreisfreien Stadt Cottbus und im Landkreis Havelland registriert. Aus den Kreisen Teltow-Fläming und Oberspreewald-Lausitz wurde jeweils eine neue Infektion gemeldet.

Seit März haben sich damit insgesamt 4464 Menschen im Land mit dem Corona-Virus angesteckt, 3928 gelten als genesen - zwei mehr als einen Tag zuvor. Die Zahl der aktiv Erkrankten stieg um 37 auf insgesamt 363. Die Zahl derjenigen, die bislang in Zusammenhang mit dem Virus starben, beträgt 173.

13.04 Uhr: Linke gegen Alkoholverbotspläne von Kalayci

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) stößt mit ihrer Forderung nach einem nächtlichen Ausschank- und Verkaufsverbot für Alkohol zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf Widerstand in der Koalition. „Es ist wenig hilfreich und erzeugt nur weitere Verunsicherung in der Bevölkerung, wenn unmittelbar nach dem Inkrafttreten der intensiv diskutierten Regeln schon wieder neue Einschränkungen ins Spiel gebracht werden“, sagte Linke-Fraktionschef Carsten Schatz am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Er verwies darauf, dass sich der Senat erst jüngst gegen schon länger diskutierte Alkoholverbote entschieden habe.

„Vielmehr gilt es dafür zu sorgen, dass die bestehenden Regeln eingehalten werden“, so Schatz. „Bevor über weitere Einschränkungen beraten wird, würden wir gerne erst einmal die Studien und Untersuchungen zu Übertragungsorten, Verläufen und Ausbreitungsgeschehen sehen und diskutieren, um die epidemiologische Gesamtlage aktuell einzuschätzen.“ Wenn die Gesundheitssenatorin dazu seit der Senatssitzung am vergangenen Dienstag über neue Erkenntnisse verfüge, dann möge sie diese bitte auf den Tisch legen. „Danach wäre zu entscheiden, welche Konsequenzen sinnvoll und angemessen sind.“

12.02 Uhr: Friedrichshain-Kreuzberg gilt nun als Risikogebiet

Schleswig-Holstein hat am Sonntag mit Friedrichshain-Kreuzberg den dritten Berliner Bezirk wegen der hohen Corona-Infektionszahlen als Risikogebiet ausgewiesen. Auch die Bezirke Mitte und Neukölln gelten weiter als Risikogebiet, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Sonntag sagte. Für Urlauber oder Rückkehrer hat das zur Folge, dass sie sich in Quarantäne begeben oder zwei negative Tests innerhalb von fünf Tagen vorweisen müssen.

Als Grundlage für die Einstufung als ein solches Gebiet dient die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung lag sie am Samstag für Friedrichshain-Kreuzberg bei 59,2, in Mitte bei 61,7 und in Neukölln bei 56,7.

Auch das Bundesland Rheinland-Pfalz stuft Berliner Bezirke als Risikogebiete ein, wenn die Grenze von 50 Corona-Fällen auf 100.000 Einwohner überschritten wird. Bislang werden auf der Homepage der Landesregierung Mitte und Neukölln als Risikogebiete ausgewiesen. Laut der aktuellen Zahlen zählt nun auch Friedrichshain-Kreuzberg dazu.

10.04 Uhr: AfD lehnt Kalayci-Vorstoß für Alkoholverbot ab

Berlins AfD-Fraktion lehnt den Vorstoß von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) für ein nächtliches Ausschank- und Verkaufsverbot für Alkohol zur Eindämmung der Corona- Pandemie ab. „Die Pläne der Senatorin sind völlig übertrieben. Wer soll das durchsetzen“, erklärte der Sprecher für Gesundheit der Fraktion, Herbert Mohr, am Sonntag. Zudem sei die Idee wirtschaftsfeindlich. „So werden Tausende Jobs in Berlin verloren gehen.“ Eindämmende Corona-Maßnahmen müssten verhältnismäßig bleiben. „Es ist daher völlig ausreichend, wenn die Gastronomie die bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen umsetzt“, so Mohr.

8.27 Uhr: Polizei räumt erneut Parks in Mitte

Erneut ist es in der vergangenen Nacht zu einem Polizeieinsatz in Berliner Parks gekommen. Die Polizei räumte den James-Simon-Park und den Weinbergspark, weil sich dort sehr viele dicht aneinander stehende Menschen aufhielten. Die Personen konsumierten auch Alkohol. Insgesamt sollen sich im James-Simon-Park bis zu 600 Personen aufgehalten haben. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. An den vergangenen Wochenenden musste die Polizei die beiden Parks immer wieder räumen, weil die Personen gegen die Corona-Regeln verstießen.

7.55 Uhr: Pankows leere Corona-Klinik bleibt für Notfälle reserviert

Seit April ist das Krankenhaus Prenzlauer Berg als Corona-Klinik mit 200 Betten für den Notfall gerüstet. Wenn eine Vielzahl von Patienten beatmet werden muss, soll das historische Medizingebäude an der Fröbelstraße eine womöglich entscheidende Kapazitätsreserve darstellen – so sieht es der Plan der Senatsgesundheitsverwaltung vor. Bis heute hält sich der Krankenhauskonzern Vivantes für die Aufnahme von Erkrankten bereit. Mit einem Vorlauf von 10 bis 14 Tagen könne man die Belegung starten, wie eine Vivantes-Sprecherin auf Anfrage erklärt. „Die Behandlungsteams werden regelmäßig geschult, um dort eingesetzt werden zu können“, heißt es.

+++ Sonnabend, 3. Oktober 2020 +++

22.28 Uhr: Neukölln gilt in Schleswig-Holstein nun auch als Risikogebiet

Schleswig-Holstein hat nach dem Bezirk Berlin-Mitte auch Berlin-Neukölln wegen der hohen Corona-Infektionszahlen als Risikogebiet im Inland ausgewiesen. Das sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Kiel. Für Urlauber oder Urlaubs-Rückkehrer hat das zur Folge, dass sie sich sofort 14 Tage in Quarantäne begeben oder zwei negative Corona-Tests innerhalb von fünf Tagen vorweisen müssten. Auch die Städte Hamm und Remscheid - beide in Nordrhein-Westfalen - gelten in Schleswig-Holstein als Risikogebiete.

Als Grundlage für die Einstufung als ein solches Gebiet dient die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung lag sie am Samstag für Berlin-Mitte bei 61,7 und in Berlin-Neukölln bei 56,7. Für die Stadt Hamm lag der Wert am Freitag laut Robert Koch-Instituts bei 94,4, in Remscheid bei 50,5.

Bereits seit Ende Juni weist das nördliche Bundesland auch Regionen innerhalb Deutschlands als Risikogebiete aus.

17.16 Uhr: Polizei: Demonstranten in Berlin-Mitte halten sich nicht Corona-Regeln

Viele Teilnehmer einer Anti-Corona-Demonstration in Berlin-Mitte haben am Samstag gegen die Maskenpflicht verstoßen und Abstandsregeln nicht eingehalten. „Trotz mehrfacher Lautsprecherdurchsagen halten sich viele Demonstranten nicht an die Regeln. Es werden nun ihre Personalien aufgenommen“, sagte ein Sprecher der Polizei. Rund 300 Demonstranten hatten sich auf dem Platz des 18. März unter dem Motto „Frieden, Meinungsfreiheit und Demokratie“ versammelt.

Bereits am Freitag hatten die Teilnehmer einer Demonstration auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude gegen die Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstoßen. Der Veranstalter löste die Versammlung auf, bevor die Polizei dies tat.

16.50 Uhr: 203 neue Corona-Infektionen - eine Ampel weiter auf Rot

Das Coronavirus breitet sich in Berlin nach offiziellen Zahlen weiter aus. Die Gesundheitsämter meldeten am Samstag 203 Neuinfektionen nach dem Rekord von 339 am Freitag. 2174 aktuelle Corona-Fälle haben wir insgesamt in Berlin, 2079 waren es gestern.

Der Durchschnittswert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt nun bei 37,8, wie die Gesundheitsverwaltung am Samstag mitteilte. Am Vortag hatte der für die Analyse des Infektionsgeschehens wichtige Wert noch 34,5 gelegen - er steigt seit geraumer Zeit kontinuierlich an.

Im Corona-Warnsystem des Landes steht wegen der hohen Zahl der Neuinfektionen im 7-Tage-Zeitraum eine von drei Ampeln schon seit geraumer Zeit auf Rot. Grün sind die Signale zur Auslastung der Intensivbetten und zum Reproduktionswert. Dieser gibt an, wie viele Menschen ein Corona-Infizierter durchschnittlich ansteckt.

Seit Ausbruch der Seuche im Frühjahr erkrankten in Berlin 15.573 Menschen an Covid-19. 13.168 Patienten (+108) davon gelten als genesen. 231 starben im Zusammenhang mit der Erkrankung (+/-0). Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen beträgt 39, vier mehr als gestern. Insgesamt liegen 111 Menschen in Krankenhäusern, vier weniger als gestern gemeldet.

Corona-Fallzahlen nach Berliner Bezirken, Stand 3. Oktober

Bezirk Fallzahl Genesen
Charlottenburg-Wilmersdorf 1522 (+6) 1281
Friedrichshain-Kreuzberg 1589 (+36) 1339
Lichtenberg 844 (+42) 720
Marzahn-Hellersdorf 739 (+18) 662
Mitte 2480 (+25) 2111
Neukölln 1978 (+0) 1646
Pankow 1316 (+0) 1148
Reinickendorf 1106 (+14) 956
Spandau 853 (+20) 731
Steglitz-Zehlendorf 990 (+16) 825
Tempelhof-Schöneberg 1521 (+26) 1225
Treptow-Köpenick 635 (+0) 524
Berlin 15.573 (+203) 13.168

Quelle: Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit

14.49 Uhr: Mit Maske: „Einheits-Expo“ in Potsdam ist Besuchermagnet

Bei strahlendem Sonnenschein haben Tausende am Tag der Deutschen Einheit einen Ausflug zur Freiluft-Schau in Potsdam unternommen. Viele Familien zogen durch die Stadt und besuchten die „Einheits-Expo“, auf der sich die Bundesländer sowie Bundesrat, Bundestag, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht präsentieren. Wegen der Corona-Pandemie ist seit 5. September bis zu diesem Sonntag statt eines großen Bürgerfestes eine Meile mit Glaspavillons zu sehen.

14.41 Uhr: Zahl der Corona-Infektionen in Brandenburg steigt weiter an

Die Zahl der Corona-Ansteckungen in Brandenburg nimmt weiter zu. Das Gesundheitsministerium meldete am Samstag 42 neue Fälle innerhalb eines Tages. Von Donnerstag auf Freitag waren es 40 neue bestätigte Infektionen, von Mittwoch auf Donnerstag waren landesweit 37 neue Ansteckungen hinzugekommen. Insgesamt haben sich damit seit März 4425 Menschen in Brandenburg mit dem Virus infiziert. Die Zahl derjenigen, die bislang in Zusammenhang mit dem Virus starben, liegt unverändert bei 173. Als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 gelten 3926 Menschen, das sind sieben mehr als einen Tag zuvor. Die Zahl der aktiv Erkrankten liegt bei 326 - 35 mehr als am Vortag.

Allein aus dem Landkreis Oder-Spree wurden neun neue Ansteckungen gemeldet. Im Kreis Teltow-Fläming wurden sieben neue Corona-Infektionen registriert. Jeweils vier neue bestätigte Fälle meldeten die Landkreise Märkisch-Oderland und Havelland. In den Kreisen Barnim, Oberhavel und Spree-Neiße und der Landeshauptstadt Potsdam wurden jeweils drei neue Infektionen bestätigt. Die kreisfreien Städte Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel registrierten jeweils zwei neue Fälle. Jeweils eine neue bestätigte Infektion mit dem Coronavirus wurden aus Cottbus und dem Kreis Ostprignitz-Ruppin gemeldet.

12.16 Uhr: FDP kritisiert Kalayci-Vorstoß für Alkoholverbot

Berlins FDP-Fraktion hat den Vorstoß von Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) für ein nächtliches Ausschank- und Verkaufsverbot für Alkohol kritisiert. Da Polizei und Ordnungsamt das Einhalten der wegen Corona geltenden Hygiene- oder Abstandsregelungen nicht flächendeckend kontrollierten, helfe auch kein Alkoholverbot, erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Florian Kluckert, am Samstag. Zudem würde ein solches Verbot aus seiner Sicht Gastronomen bestrafen, die sich verantwortungsbewusst und rechtskonform verhalten.

„Der Berliner Senat muss endlich die Einhaltung der Regeln durchsetzen“, forderte Kluckert. „Die steigenden Fallzahlen in der Hauptstadt sind kein Wunder, da immer wieder Menschen die Regeln missachten und damit viele andere Bürgerinnen und Bürger einer unsichtbaren Gefahr aussetzen. Wilde Partys, überfüllte Bars, nicht geführte Kontaktlisten in Restaurants - das alles fördert die Ausbreitung von Corona.“

10.53 Uhr: Berlins Gesundheitssenatorin will Alkoholverbot wegen Corona

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci fordert ein Ausschank- und Verkaufsverbot für Alkohol von 23 bis 6 Uhr, um den starken Anstieg der Corona-Infektionen zu bremsen. Dieses müsse für Restaurants, Bars, Clubs und Spätis gelten, sagte die SPD-Politikerin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Gleichzeitig erneuerte Kalayci ihre schon vor einigen Tagen vorgebrachte Forderung nach neuen Kontaktbeschränkungen. Nach ihren Vorstellungen sollten die Begegnungsmöglichkeiten auf zwei Haushalte oder fünf Personen begrenzt werden. Um Schlimmeres zu verhindern, sei jetzt der Zeitpunkt für rasches Handeln, sagte Kalayci. „Wir haben nicht die Zeit zu sagen, wir gucken mal. Die Uhr tickt.“

9.34 Uhr: Keine speziellen Corona-Regeln für Bezirke - drei Bezirke sind Risikogebiet

Der Berliner Senat wird keine speziellen Corona-Regeln für einzelne Bezirke erlassen. Es sei nicht praktikabel in einer Stadt wie Berlin, Stadtteile gesondert zu behandeln, sagte die SPD-Politikerin im Inforadio. Als Grund nannte sie unter anderem die hohe Mobiliät der Einwohner. Zuvor erklärten Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz die Bezirke Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln als Risikogebiet.

8.13 Uhr: Verstoß gegen Corona-Regeln - Polizei räumt Berliner Parks

In der Nacht zu Sonnabend ist es erneut zu einem größeren Polizeieinsatz in Mitte gekommen. Wieder musste eine Hundertschaft den James-Simon-Park räumen, da sich dort knapp 400 Personen aufhielten. Dort feierten sie eng an eng und tranken Alkohol. Auch der Weinbergspark musste geräumt werden. Polizisten mit Helmen drängten die jungen Menschen aus dem Park. Im Einsatz waren auch Polizeihunde.

5.01 Uhr: Obergrenzen für Feiern und Büro-Maskenpflicht treten in Kraft

Angesichts zuletzt gestiegener Corona- Infektionszahlen in Berlin gelten nun neue Beschränkungen. Seit Samstag sind private Feiern im Freien mit mehr als 50 Teilnehmern verboten. In geschlossenen Räumen gilt eine Obergrenze von 25 Teilnehmern. Das gilt nach Angaben der Gesundheitsverwaltung in Wohnungen, aber auch in Restaurants. Ab zehn Teilnehmern müssen bei den Feiern deren Daten dokumentiert werden, um eine Nachverfolgung von Kontakten im Falle einer Infektion sicherzustellen.

Neu ist auch eine allgemeine Maskenpflicht in Büro- und Verwaltungsgebäuden. Sie kommt etwa auf Fluren, auf Wegen zwischen Arbeitsplätzen oder im Aufzug zum Tragen, wenn Mindestabstände nicht einzuhalten sind, nicht jedoch beim Arbeiten am Schreibtisch.

4.31 Uhr: Brandenburgs Kommunen bauen digitales Angebot aus

Viele märkische Kommunen haben ihre Digitalisierung zuletzt vorangetrieben. Beschleunigt wurde der Prozess auch durch die Corona-Krise. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Die letzten Monate haben deutlich gemacht, dass Digitalisierung für die Verwaltung zwingend notwendig ist, um flexibel und belastbar zu bleiben“, sagt etwa Jan Gloßmann, Sprecher der Stadt Cottbus. Die Stadtverwaltung habe sehr schnell reagiert und beispielsweise einen Arbeitsplatz im Homeoffice für 35 Prozent der rund 1400 Beschäftigen geschaffen. Auch künftig solle der Aufbau digitaler Infrastrukturen forciert werden.

In Cottbus können Patientinnen und Patienten im Rahmen einer digitalen Strategie jetzt schon online und bald auch via App im Carl-Thiem-Klinikum einchecken. In Potsdam ist es Bürgerinnen und Bürgern laut einer Stadtsprecherin möglich, online ein Wunsch-Autokennzeichen zu beantragen oder Melderegisterauskünfte zu erhalten.

+++ Freitag, 2.10. 2020 +++

19.38 Uhr: Demonstration vor dem Reichstag aufgelöst

Eine Demonstration gegen die staatliche Corona-Politik vor dem Reichstag ist am Freitag aufgelöst worden. Zwischenfälle gab es laut Polizei nicht. Die von der “Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand” veranstaltete Kundgebung am Platz der Republik startete um 15 Uhr. Rund 500 Teilnehmer hatten sich unter dem Titel “Geeinte Demokratiebewegung proklamiert Übergangsverfassung und Neuwahlen auf Basis des Grundgesetzes” eingefunden. Mund-Nasen-Schutz trug dabei nur ein kleiner Teil der Teilnehmer. Die Polizei teilte mit: "Der Versammlungsleiter hat soeben die Demo auf dem Platz der Republik beendet, da er keinen Einfluss auf seine Teilnehmenden hatte & die Covid19-Bestimmungen weiterhin nicht eingehalten wurden." Bei Demonstrationen über 100 Teilnehmern gilt in Berlin eine Maskenpflicht. Die “Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand” ist als Veranstalter der “Hygienedemos” in Berlin bekannt. Für den 3. Oktober sind weitere Demonstrationen angemeldet, unter anderem vor dem Reichstag und am Brandenburger Tor.

17.05 Uhr: 339 Neuinfektionen in Berlin, zwei weitere Todesfälle

In Berlin sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 231. Das meldet die Senatsgesundheitsverwaltung am Freitag. 339 neue Infektionen wurden bestätigt, 244 waren es am Donnerstag. 2079 aktuelle Corona-Fälle haben wir insgesamt in Berlin, 1915 waren es am Donnerstag. 13.060 Menschen gelten inzwischen als genesen. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen beträgt 35, zwei mehr als am Donnerstag. Insgesamt liegen 115 Menschen in Krankenhäusern, zwölf mehr als am Donnerstag gemeldet.

Die Berliner Corona-Ampel steht für den Bereich der Reproduktionszahl mit 0,83 auf Grün. Der Wert für Neuinfektionen ist mit 34,5 weiter auf Rot, die Ampel für die freien Intensivbetten steht auf Grün.

Die Corona-Fallzahlen in den Berliner Bezirken

16.30 Uhr: 121 Schüler und 27 Lehrer mit Corona infiziert

An den öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in Berlin gibt es aktuell 92 Corona-Fälle bei Schülern. Hinzu kommen 27 betroffene Lehrer, wie die Bildungsverwaltung am Freitag mitteilte. 74 Lerngruppen - in der Regel Klassen - befinden sich deshalb in häuslicher Quarantäne. An Berufsschulen sind aktuell 29 Schüler infiziert. Sechs Lerngruppen sind deshalb in Quarantäne. Die Daten, die die Bildungsverwaltung regelmäßig abruft, beziehen sich auf insgesamt knapp 700 Schulen mit 400.000 Schülern. Der Anteil der Coronafälle liegt sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern im Promillebereich weit unter 0,1 Prozent.

16.20 Uhr: Mehr als 30 Infizierte nach Hochzeitsfeier in Berlin

Eine Hochzeitsfeier in einem Tempelhofer Festsaal hat zu einem der größten einzelnen Ausbrüche des Coronavirus in Berlin seit mehreren Wochen geführt. Nach Angaben der Senatsgesundheitsverwaltung feierten am 21. September mehrere Hundert Menschen gemeinsam. Im Ergebnis haben sich rund 30 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Alle Details zu dem Corona-Ausbruch in Berlin nach einer Hochzeitsfeier lesen Sie hier.

16.07 Uhr: Berlin-Mitte gilt in Schleswig-Holstein als Risiko-Gebiet

Schleswig-Holstein hat den Berliner Bezirk Mitte wegen der Corona-Infektionszahlen als eines vor vier Risikogebieten im Inland ausgewiesen. Erstmals sei das im Falle des Bezirks Mitte am Montag passiert, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag in Kiel. Für Rückkehrer habe das zur Folge, dass diese sich sofort 14 Tage in Quarantäne begeben oder zwei negative Corona-Tests innerhalb von fünf Tagen vorweisen müssten. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Aktuell gelten im Norden innerhalb Deutschlands neben Berlin-Mitte drei weitere Städte und Kreise als Risikogebiete: Der Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern und die Städte Hamm und Remscheid in Nordrhein-Westfalen. Bereits seit Ende Juni weist das nördliche Bundesland auch Regionen innerhalb Deutschlands als Risikogebiete aus.

15.30 Uhr: Neuköllner Gymnasium schickt alle Schüler nach Hause

Das Neuköllner Ernst-Abbe-Gymnasium schickt wegen mehrerer Corona-Fälle alle Schülerinnen und Schüler nach Hause. Schulleiter Tilmann Kötterheinrich-Wedekind teilte am Freitag mit: „Wir haben an unserer Schule sechs positiv getestete Fälle in sechs betroffenen Klassen. Damit gehen 143 Schüler*innen und 12 Lehrkräfte in die häusliche Quarantäne." Er habe sich in Absprache mit der Schulaufsicht Neukölln dazu entschieden, "alle Schülerinnen und Schüler der Schule ins schulisch angeleitete Lernen zu Hause zu schicken.“

13.06 Uhr: Dehoga-Chef: Die Situation für die Hotels ist katastrophal

Für das Hotelgewerbe in Berlin gibt es in der Corona-Krise nach Einschätzungen aus der Branche noch keinen Lichtblick. Im Gegenteil, die jüngsten Zahlen bewertet Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des Deutschne Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin (Dehoga), als alarmierend. „Es ist so schlimm, es übertrifft alle Befürchtungen, die ich hatte“, sagte er. „Ich mag das gar nicht aussprechen. Wenn das so bleibt, dann werden wir hier eine Insolvenzwelle vor uns haben.“

Lengfelder weist auf den Umsatz pro verfügbarem Zimmer hin, für die Hotellerie eine entscheidende Kennzahl. Im September lag der Wert in Berlin bei 31,60 Euro, im Jahr davor bei 115,30 Euro. „Ein Minus von 72,6 Prozent. Das ist eine Katastrophe“, sagte Lengfelder. Üblicherweise gehört der September für die Hotelbranche zu den starken Monaten.

Zwischen Mitte März und Ende September sanken die Werte von 84,8 auf 21,8 Euro. Vom 15. März bis 25. Mai durften Berlins Hotels wegen der Corona-Pandemie keine Touristen mehr beherbergen, die Umsätze brachen entsprechend ein.

12.26 Uhr: Corona-Infektionen nehmen in Brandenburg stetig zu

In Brandenburg steigt die Zahl der neuen Corona-Ansteckungen weiter. Von Donnerstag auf Freitag seien 40 neue bestätigte Fälle hinzugekommen, berichtete das Gesundheitsministerium. Allein der Landkreis Potsdam-Mittelmark meldete zwölf neue Infektionen, der Landkreis Dahme-Spreewald acht und der Landkreis Havelland vier. Am Vortag waren landesweit 37 neue Ansteckungen hinzugekommen. Der Spitzenwert für Brandenburg seit Mai lag bei 42 neuen Fällen am Freitag vor einer Woche.

Seit März sind in Brandenburg insgesamt 4383 Corona-Infektionen registriert worden. Derzeit werden 15 Patienten im Krankenhaus behandelt. Als erkrankt gelten landesweit 291 Menschen, als genesen gelten 3919 Patienten. Beide Zahlen sind Schätzgrößen und werden rechnerisch ermittelt. Die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner der vergangenen sieben Tage liegt im Landesdurchschnitt bei 6,3, in Berlin lag sie am Dienstag bei 32,7.

Die Brandenburger Landesregierung plant schärfere Regeln für private Feiern. Vorgesehen ist eine Obergrenze von 50 Menschen für Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen und von 25 Menschen für Feiern zuhause, wenn es mehr als 35 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen geben sollte. Das Kabinett will am kommenden Dienstag darüber beraten

6 Uhr: Friedrichshain-Kreuzberg lehnt Hilfe der Bundeswehr weiter ab

Friedrichshain-Kreuzberg lehnt die Unterstützung der Bundeswehr für die Verfolgung von Corona-Kontaktpersonen vorerst weiter ab – will aber später darüber endgültig entscheiden. Über entsprechende Anträge von SPD und CDU im Bezirk entschied die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am späten Donnerstagabend nicht. Allerdings ließ die BVV mit der Mehrheit von Grünen und Linken durchblicken, dass sie das Hilfsangebot nur annehmen will, wenn das bestehende Personal im Gesundheits- und Bezirksamt mit der Nachverfolgung von Corona-Kontakten nicht mehr nach kommt.

Die SPD im Bezirk hatte zuvor gefordert, die Kapazitäten bereitzustellen, um die Hilfe der Bundeswehr zu gewährleisten. Entsprechend enttäuscht zeigte sich SPD-Fraktionschef Sebastian Forck. „Das ist ein politisches Täuschungsmanöver“, sagte Forck. Der politische Druck – Friedrichshain-Kreuzberg lehnt als einziger Bezirk die Hilfe bislang ab - habe zu einem Scheinangebot der führenden Fraktionen im Bezirk geführt. „Die Bundeswehr soll jetzt als letztes Mittel einbezogen werden – also kurz vor der Zombie-Apokalypse“, sagte Forck. Der SPD-Fraktionschef befürchtet, dass im Bezirksamt notwendige Aufgaben liegenbleiben, um mit dem hauseigenen Personal die Corona-Verfolgung gewährleisten zu können. Zuvor war in der BVV eine Resolution gescheitert, die den umstrittenen Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) zum Rücktritt auffordern sollte.

Im Abgeordnetenhaus hatte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Vormittag die Hilfe der Bundeswehr für die Nachverfolgung von Corona-Kontaktpersonen ausdrücklich begrüßt. Er verstehe nicht, warum Bezirke darauf verzichteten. Die Bundeswehr leiste den Gesundheitsämtern schnell und unbürokratisch Hilfe, sagte Müller. Auch Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) hatten die ablehnende Haltung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg kritisiert.

Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) wehrte sich am Freitag auf Twitter gegen die Kritik:

Gleichzeitig war sie für mehr Gelassenheit. „Wir haben das Personal mit zivilen Kräften aufgestockt“, sagte die Grünen-Politikerin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Hier geht es nur um eine ideologische Debatte. Oder meint eine Bundesministerin ernsthaft, Deutschland geht wegen Friedrichshain-Kreuzberg verloren?“ Der Bezirk erfülle - etwa bei der Nachverfolgung von Infektionsketten - alle geforderten Standards. „Und nur darum sollte es gehen.“

+++ Donnerstag, 1.Oktober +++

17.05 Uhr: 244 neue Infektionen, ein weiterer Todesfall

In Berlin ist eine weitere Person an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 229. Das teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Donnerstag mit. 244 neue Infektionen wurden bestätigt, 288 waren es am Mittwoch. 1915 aktuelle Corona-Fälle haben wir insgesamt in Berlin, 1808 waren es am Mittwoch. 12.888 Menschen gelten inzwischen als genesen. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen beträgt 33, zwei mehr als am Mittwoch. Insgesamt liegen 103 Menschen in Krankenhäusern, drei mehr als am Mittwoch gemeldet. Die Berliner Corona-Ampel steht für den Bereich der Reproduktionszahl mit 0,83 weiter auf Grün. Der Wert für Neuinfektionen ist mit 32,7 weiter auf Rot, die Ampel für die freien Intensivbetten steht auf Grün.

Die Corona-Fallzahlen in den Berliner Bezirken

15.39 Uhr: Verstöße gegen Corona-Auflagen - Pankow kassiert 22.000 Euro

Pankows Ordnungsamt hat von Beginn der Pandemie bis Ende September 700 Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung registriert. Daraus ergaben sich laut Mitteilung des Bezirksamts Bußgeldforderungen in Höhe von 22.000 Euro. Alle Details zu den Corona-Verstößen und Bußgeldforderungen lesen Sie hier.

13.14 Uhr: Müller - Corona-Hilfe der Bundeswehr in Berlin willkommen

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat klargestellt, dass Hilfe der Bundeswehr in der Corona-Pandemie in der Hauptstadt willkommen ist. „Wenn wir weiterhin Kräfte einsetzen können zur Nachverfolgung zum Beispiel der Infektionsketten (...), dann würde ich mich weiterhin über die Unterstützung sehr freuen“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Er sei dankbar, wenn die Truppe in Berlin weiter helfe, wie auch in anderen Bundesländern. „Und das ist kein Kampfeinsatz im Inneren oder sonstiger Einsatz im Inneren.“

Müller und Kalayci gingen im Parlament nicht direkt auf das Vorgehen des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg ein. Sie verwiesen aber darauf, dass Berlin in der Corona-Pandemie schon viel Unterstützung von der Bundeswehr bekommen habe. Das betreffe etwa den Aufbau eines Notfallkrankenhauses, die Beschaffung von Schutzkleidung, den Betrieb von Teststellen oder Lagerkapazitäten. „Ich werde es an jeder Stelle deutlich machen, dass wir die Hilfe auch weiterhin sehr gerne annehmen“, so Müller.

12.08 Uhr: 1600 Firmenanträge auf Corona-Überbrückungshilfe in Brandenburg

Brandenburger Unternehmen haben bis Ende September rund 1600 Anträge auf sogenannte Überbrückungshilfen in der Corona-Krise gestellt mit einem Gesamtvolumen von gut 20 Millionen Euro. Davon wurden bisher 1000 Anträge mit einem Fördervolumen von 14,7 Millionen Euro bewilligt, wie aus einer Übersicht des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht, die der dpa vorlag. Zuvor hatte das Nachrichtenportal „The Pioneer“ berichtet.

12.07 Uhr: Überbrückungshilfe-Anträge in Höhe von 98 Millionen Euro eingegangen

In Berlin sind bis Ende September rund 6000 Anträge von Unternehmen auf die sogenannte Überbrückungshilfe mit einem Volumen von fast 98 Millionen Euro eingegangen. Rund die Hälfte davon (45,1 Prozent) wurde bislang bewilligt mit einem Fördervolumen von rund 49 Millionen Euro, wie aus einer Übersicht des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht, die dpa vorlag. Zuvor hatte das Nachrichtenportal „The Pioneer“ berichtet. Die durchschnittliche Höhe pro Antrag betrug demnach bundesweit bislang rund 13.400 Euro.

Die Überbrückungshilfen sind Zuschüsse des Bundes zu den Fixkosten der Unternehmen und bemessen sich an der Höhe des Umsatzrückgangs. Sie sollen die wirtschaftliche Existenz betroffener Unternehmen, Soloselbstständiger sowie von Freiberuflern sichern. Die Bundesregierung hatte kürzlich diese Zuschüsse bis Jahresende verlängert sowie erhöht und die Zugangsbedingungen vereinfacht. Demnach können Unternehmen je nach Höhe der Fixkosten für die Monate September bis Dezember bis zu 200.000 Euro an Förderung erhalten.

11.30 Uhr: Nur Ende März gab es mehr Neuinfektionen in Berlin

In Berlin sind 288 neue Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Seit Ausbruch der Pandemie gab es nur Ende März mehr Neuinfektionen. Damals meldete die Gesundheitsbehörde für den 26. März 292 neue Fälle.

10.38 Uhr: Zahl der Corona-Fälle in Brandenburg steigt weiter - 37 neue Infektionen

In Brandenburg ist die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus weiter gestiegen. Das Gesundheitsministerium berichtete am Donnerstag von 37 neuen Fällen innerhalb eines Tages. Das ist bislang der höchste Anstieg in dieser Woche. Von Dienstag zu Mittwoch waren es 27 Ansteckungen, von Montag zu Dienstag lag die Zahl bei 23 neuen Infektionen. Die Zahl der aktiv Erkrankten im Land stieg um 27 auf insgesamt 274. 13 Patienten werden wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt, zwei davon werden intensivmedizinisch beatmet.

Allein aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark wurden neun neue Ansteckungen gemeldet. Damit steigt dort die Zahl der Infektionen auf 660. Der Landkreis ist wie auch die Landeshauptstadt Potsdam (755) ein Corona-Schwerpunkt in Brandenburg. Der Kreis Oberhavel verzeichnete sieben neue Fälle, die Kreise Oder-Spree und Teltow-Fläming registrierten jeweils sechs bestätigte neue Infektionen. Jeweils zwei Ansteckungen wurden aus der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) und den Kreisen Ostprignitz-Ruppin und Havelland gemeldet. Die Kreise Prignitz, Märkisch-Oderland und die Stadt Potsdam meldeten jeweils einen neuen Fall.

10.17 Uhr: Auch Minister Spahn kritisiert Friedrichshain-Kreuzberg

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Weigerung des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg kritisiert, in der Pandemie Hilfe von der Bundeswehr anzunehmen. In den Gesundheitsämtern kämen bei steigenden Infektionszahlen die Beschäftigten irgendwann an ihre Belastungsgrenzen. „Deswegen unterstützen wir auch seitens des Bundes zum Beispiel mit Bundeswehrsoldaten, zum Beispiel vonseiten des Robert Koch-Instituts“, sagte Spahn in der ARD-Sendung „Extra“ zur Corona-Lage am Mittwochabend. „Übrigens wundert es da schon, wenn hier in Berlin-Friedrichshain dann ein Gesundheitsamt aus ideologischen Gründen mitten in der Pandemie keine Hilfe von der Bundeswehr will.“

In elf Berliner Bezirken kommen bereits Soldaten zum Einsatz, die bei der oft telefonischen Nachverfolgung der Kontakte von Infizierten oder in Teams für Tests eingesetzt werden. Zu den bisher 60 Soldatinnen und Soldaten sollen noch einmal 180 dazukommen. Nur der linksalternative Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg geht einen anderen Weg. Eine Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung lehne die Bundeswehrhilfe ab, sagte eine Sprecherin des Bezirksamts am Donnerstag. Da die Bundeswehrsoldaten zudem nur wenige Wochen vor Ort seien, wolle der Bezirk lieber neue Mitarbeiter befristet für ein ganzes Jahr einstellen. Inzwischen arbeiteten bereits 71 Beschäftigte in der sogenannten Kontaktnachverfolgung. 72 seien vorgegeben.

10.12 Uhr: Anbieter von Superfoods darf nicht mehr mit Bezug auf Coronavirus werben

Der Anbieter „Your Superfoods“ darf seine Produkte nicht mehr mit Bezug auf das Coronavirus bewerben. Die Verbraucherzentrale Berlin hatte dagegen geklagt und Recht bekommen. Der Anbieter von Smoothiepulvern schrieb in Pandemie-Zeiten den Produkten immunitätsfördernde Eigenschaften zu. Nach Auffassung der Verbraucherzentrale Berlin nutzte der Anbieter bewusst die Ängste der Kunden aus und erweckte die irreführende Erwartung, mit der Verwendung der Produkte könne ein erhöhter Schutz vor Ansteckung erlangt werden. Auf die Abmahnung hin entfernte das Unternehmen zwar die Aussagen, gab aber nicht die geforderte Unterlassungserklärung ab. Deshalb wurde Klage eingereicht, die nun zu Gunsten der Verbraucherzentrale Berlin entschieden wurde.

7.57 Uhr: Peter Maffay - Dieses Konzert ist für uns wie ein Leuchtturm

Am Freitag will Peter Maffay in der Waldbühne sein erstes Konzert nach langer Corona-Zwangspause geben. "Dieses Konzert ist für uns wie ein Leuchtturm. Es soll ein Signal aussenden. Ein Signal der Hoffnung, dass wir irgendwann in eine gewisse Normalität zurückkehren werden", sagt der Sänger. „Back to Live“ - unter diesem Motto waren in den vergangenen Wochen wieder eine Reihe von Künstler unter Corona-Hygiene- und Abstandsregelungen in der Waldbühne aufgetreten, darunter Roland Kaiser, Sido und Helge Schneider. Hier lesen Sie das Interview mit Peter Maffay.

1.01 Uhr: Bundeswehr-Hilfe abgelehnt: Kramp-Karrenbauer kritisiert Berliner Bezirk

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die ablehnende Haltung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg gegen Hilfe der Bundeswehr zur Nachverfolgung von Kontakten bei Corona-Infizierten kritisiert. Das berge die Gefahr, eine Verschärfung der Lage für ganz Berlin zu riskieren, sagte die CDU-Chefin dem „Tagesspiegel". „Mir fehlt jedes Verständnis, dass Rot-Rot-Grün es eher riskiert, dass es rasant steigende Infektionen gibt, dass Infektionsketten nicht nachverfolgt oder nicht eingedämmt werden können, als sich von der Bundeswehr helfen zu lassen“, sagte Kramp-Karrenbauer. Sie sieht „ideologische Gründe“. Überall sonst werde die Hilfe der Soldatinnen und Soldaten dankbar angenommen.

In elf Berliner Bezirken kommen bereits Soldaten zum Einsatz, die bei der oft telefonischen Nachverfolgung der Kontakte von Infizierten oder in Teams für Tests eingesetzt werden. Zu den bisher 60 Soldatinnen und Soldaten sollen noch einmal 180 dazukommen.

Nur der linksalternative Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg möchte nicht auf sie zurückgreifen – obwohl die Zahl der Neuinfektionen dort besonders hoch ist. In dem Bezirk mit rund 290.400 Einwohnern gibt es bisher 1395 bestätigte Corona-Infektionen. Die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner an den vergangenen sieben Tagen liegt knapp unter dem kritischen Wert 50.

+++ Mittwoch, 30. September +++

17.09 Uhr: Sozialsenatorin - Finanzierung für Kältehilfe steht

Am Donnerstag startet in Berlin die Kältehilfe für Obdachlose. Geht es nach Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Die Linke), steht trotz Mehrkosten die Finanzierung für die diesjährige Saison. Die Corona-Pandemie stellt die Kältehilfe in diesem Jahr vor besondere Probleme: Um die Hygieneregeln einzuhalten, können in den Einrichtungen weniger Betten zur Verfügung gestellt werden. Um auf die geplanten 1000 Betten zu kommen, sind mehr Einrichtungen nötig, was zu mehr Kosten führt, sagte ein Sprecher der Behörde.

Die Kältehilfe könne nun mit einem solchen entzerrten Konzept beginnen, sagte Breitenbach am Mittwoch bei der 4. Berliner Strategiekonferenz zur Wohnungslosenhilfe. Wie viel mehr dieses neue Konzept kostet, sagte Breitenbach nicht. Vor einer Woche hatte die Politikerin gesagt, dass man mit der Finanzverwaltung im Gespräch sei. Ein weiterer Nachtragshaushalt werde diskutiert und beschlossen, vermutlich nach den Herbstferien.

17.04 Uhr: Füchse stornieren Dauerkarten - Nur 1000 Besucher bei Heimspielen

Die Füchse Berlin haben die bereits verkauften Dauerkarten für die neue Saison storniert. Da die aktuelle Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin wegen der Corona-Pandemie weiter nur 1000 Teilnehmer bei Indoor-Veranstaltungen zulässt, bleiben bei Abzug der Teams, Betreuer, Dienstleister und des Service-Personals nur 350 Plätze für Fans. Der Berliner Handball-Bundesligist hatte gehofft, mit einem Hygienekonzept für die Max-Schmeling-Halle mehr Zuschauer zulassen zu können.

17.01 Uhr: 1808 aktuelle Corona-Fälle, eine Ampel springt auf Rot

In Berlin ist keine weitere Person an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 228. 288 neue Infektionen wurden bestätigt, 173 waren es gestern. 1808 aktuelle Corona-Fälle haben wir insgesamt in Berlin, 1676 waren es gestern. 12.751 Menschen gelten inzwischen als genesen.

Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen beträgt 31, vier mehr als gestern. Insgesamt liegen 100 Menschen in Krankenhäusern, neun mehr als gestern gemeldet.

Die Berliner Corona-Ampel steht für den Bereich der Reproduktionszahl mit 0,93 weiter auf Grün. Der Wert für Neuinfektionen springt mit 30,2 auf Rot, die Ampel für die freien Intensivbetten steht auf Grün. Das Berliner Frühwarnsystem zur Bewertung der Corona-Lage signalisiert bei Doppel-Gelb Beratungsbedarf. Zeigt die sogenannte Corona-Ampel Doppel-Rot, sieht der Senat Handlungsbedarf.

Die Fallzahlen für die Berliner Bezirke:

16.47 Uhr: Corona-Förderung jetzt auch für Berliner Vereine

Ehrenamtliche und Vereine können ab Donnerstag Fördergelder von der landeseigenen Investitionsbank Berlin (IBB) beantragen. Das Zuschussprogramm für gemeinnützige Organisationen (Soforthilfe X) startet zum 1. Oktober und sieht eine Förderung von bis zu 20.000 Euro vor. Die minimale Fördersumme liegt bei 1000 Euro. Die Anträge können ab 9 Uhr morgens ausschließlich online gestellt werden.

Gefördert werden Organisationen mit Sitz in Berlin, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen, als steuerbegünstigt gelten, die durch die Corona-Pandemie in einen existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass geraten sind, in denen freiwilliges und ehrenamtliches Engagement eine tragende Rolle spielt, und die nicht vollumfänglich institutionell gefördert werden. Wer aus Geld aus dem Rettungsschirm des Berliner Landesportbunds erhält oder bereits aus der Soforthilfe IV des Landes erhalten hat, wird nicht unterstützt.

15.55 Uhr: Dehoga - Gastwirte können falsche Namenseinträge kaum verhindern

Berlins Gastwirte sehen kaum Möglichkeiten zu verhindern, dass Gäste schummeln, wenn sie im Restaurant ihren Namen hinterlassen sollen. „Wenn jemand einfach einen anderen, falschen Namen schreibt, hat der Gastronom keine Chance“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Dehoga Berlin, Thomas Lengfelder, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Etwas anderes sei es bei offensichtlichen Fake-Namen wie Donald Duck. „Da muss der Gastronom kurz draufgucken und sagen "Trag mal bitte deinen richtigen Namen ein"“, sagte Lengfelder. „Aber er ist nicht befugt, den Personalausweis zu verlangen. Gastronomen sind Unternehmer und keine Aufsichtsbehörde.“

Laut der geltenden Infektionsschutzverordnung müssen Gäste Vor- und Familiennamen, Telefonnummer, Anschrift oder E-Mail-Adresse und Anwesenheitszeit angeben. Gastronomen sind verpflichtet, eine solche Anwesenheitsdokumentation zu führen, Gäste dazu, vollständige und zutreffende Angaben zu machen. „Wir appellieren seit vielen Wochen an Gastwirte und Gäste, dass sie sich an die Dokumentationspflicht halten sollen“, sagte Lengfelder. „Das ist auch kein Kavaliersdelikt, wenn man das nicht macht. Es betrifft letztendlich uns alle, wenn die Verordnung wieder verschärft wird.“

15.23 Uhr: Dilek Kalayci - Einsparungen können sich rächen

Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder, Dilek Kalayci (SPD), hält gute Arbeitsbedingungen in Kliniken und Pflegeheimen, ausreichend Personal und faire Bezahlung auch nach der Corona-Zeit für unerlässlich. Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig das Gesundheitswesen sei und wie schnell sich Einsparungen hier rächen könnten, erklärte die Berliner SPD-Senatorin am Mittwoch bei einer Kundgebung von Beschäftigten aus Krankenhäusern und Altenpflege in der Hauptstadt.

Im Gesundheitswesen werde während der Pandemie viel geleistet. Dafür dürfe es nicht nur warme Worte und Applaus geben. Die Politik habe sich daher mit verschiedenen Maßnahmen auf den Weg gemacht, die Attraktivität von Gesundheits- und Pflegeberufen zu steigern. Dazu gehörten verbindliche Personalvorgaben für Kliniken oder Schritte hin zu mehr Ausbildung.

13.41 Uhr: CDU-Fraktion - Senat muss Regeln endlich durchsetzen

Die Berliner CDU-Fraktion hat dem rot-rot-grünen Senat vorgeworfen, beim Umsetzen der eigenen Regeln zu versagen. „Mit den Verboten ist der Senat immer schnell, mit der Umsetzung ist er außerordentlich erfolglos“, sagte Fraktionschef Burkard Dregger am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Der Senat hatte am Dienstag unter anderem eine Obergrenze für private Feiern im Freien von 50 Teilnehmern und eine Maskenpflicht im Büro beschlossen, die allerdings nicht am Schreibtisch gelten soll. Dregger warf dem Senat vor, das Durchsetzen von Regeln sei in Berlin „äußerst bescheiden“. Das müsse sich ändern.

„Wir haben erkannt, dass in bestimmten Bezirken in Berlin das Infektionsgeschehen überdurchschnittlich gestiegen ist, dazu gehören Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg“, sagte der Oppositionsführer. „Deswegen erwarte ich, dass der Senat die Kontrollressourcen gezielt dort einsetzt, wo das Infektionsgeschehen nach oben geht und wo es undisziplinierte Superspreader-Partys und andere Zusammenkünfte gibt.“

13.36 Uhr: Brandenburg prüft Berliner Corona-Regeln - Kompromiss gesucht

Die rot-schwarz-grüne Brandenburger Landesregierung will die schärferen Berliner Corona-Regeln für private Feiern prüfen. „Wir wollen natürlich immer, dass keine zu großen Brüche an der Grenze Berlin-Brandenburg auftreten, aber wir haben natürlich in Berlin im Moment ein sehr großes Infektionsgeschehen“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. „Bei uns in Brandenburg steigt es sehr langsam und ist noch auf niedrigem Niveau. Wir müssen da einen Kompromiss finden.“

Brandenburg plant nach Angaben von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) eine Obergrenze von 50 Menschen für Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen und von 25 Menschen für Feiern zuhause, wenn es mehr als 35 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen geben sollte. Die Zahl lag am Dienstag bei rund fünf.

12.51 Uhr: Kritik aus der Wirtschaft an Maskenpflicht im Büro

Von Seiten der Wirtschaft gibt es deutliche Kritik am Beschluss des Berliner Senats, eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz einzuführen. Danach ist in Büro- und Verwaltungsgebäuden ab Samstag vorgeschrieben, zum Beispiel im Flur und im Aufzug eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, allerdings nicht am Schreibtisch. „Wir wissen von einer Reihe von Unternehmen, die die Maskenpflicht im Büro schon längst eingeführt haben“, sagte Christoph Irrgang, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin am Mittwoch.

Jedes Unternehmen habe großes Interesse daran, die Ansteckungsrisiken gering zu halten. „Das ändert jedoch nichts daran, dass es für eine Eindämmung des Infektionsgeschehens sicher hilfreicher wäre, wenn die Einhaltung bereits bestehender Regeln konsequenter kontrolliert würde, anstatt neue Vorgaben einzuführen.“ Es sei hinreichend bekannt, dass die größten Ansteckungsgefahren von privaten Partys mit hunderten Teilnehmern ausgingen. „Hier einzuschreiten, sollte oberste Priorität für die Behörden haben.“

11.35 Uhr: Wieder mehr Ansteckungen mit dem Coronavirus in Brandenburg

Die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus in Brandenburg steigt weiter an. Innerhalb eines Tages wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch 27 neue Fälle gemeldet. Von Montag auf Dienstag waren es 23 Infektionen. Die Neuinfektionen konzentrieren sich nicht auf eine einzelne Region.

Aus dem Landkreis Havelland wurden sechs neue Fälle gemeldet, die Landkreise Dahme-Spreewald, Märkisch-Oderland und Potsdam Mittelmark registrierten jeweils vier neue Infektionen. Jeweils zwei neue bestätigte Fälle meldeten der Kreis Ostprignitz-Ruppin und die Landeshauptstadt Potsdam. In den Kreisen Barnim, Teltow Fläming, Oberspreewald-Lausitz und den kreisfreien Städten Cottbus und Brandenburg an der Havel wurde jeweils ein Fall registriert.

Damit haben sich seit März 4306 Menschen im Land mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl derjenigen, die bislang in Zusammenhang mit dem Virus starben, liegt landesweit unverändert bei 173. Aktuell werden neun Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt, zwei werden intensivmedizinisch beatmet. 3886 Menschen gelten als genesen - das sind 17 im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der aktiv Erkrankten liegt bei 247.

11.17 Uhr: Dr Motte und weitere DJs fordern Unterstützung der Bundesregierung

Deutschlands international etablierte Elektro-Szene kämpft in der Corona-Pandemie ums Überleben: Vor diesem Hintergrund haben Musik- und Kulturschaffende in einem Offenen Brief an die Bundesregierung um Unterstützung geworben. Zu den Schirmherren gehören prominente Namen wie der Berliner Dr. Motte, Paul Kalkbrenner und Paul van Dyk. „Das Lebensgefühl Techno prägt bereits Generationen. So viele Dichter, Denker und Komponisten der modernen Zeit tummeln sich hier und sie wollen gehört werden“, heißt in dem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Schreiben. „Ignorieren Sie nicht ihre künftigen Wähler und ignorieren Sie nicht das, was wir geschaffen haben.“

Nach Angaben der Organisation Booking United, einer Interessengemeinschaft aus der Musikwirtschaft für Agenturen, Künstler-Tourneen, DJs und Live-Auftritte, haben die Künstler sowie die Agenturen seit März zwischen 95 und 100 Prozent ihrer Einnahmen verloren. „Es gibt leider noch kein greifbares Ende der Pandemie-Beschränkungen für unsere Branche. Die Umsätze der Agenturen und Künstler werden 2021 nicht auf das Vorkrisen-Niveau zurückkehren.“ Wie geholfen werden könne? „Geben Sie uns Selbstständigen aus dem Kultursektor eine respektvolle finanzielle Hilfe.“

11.12 Uhr: FDP-Fraktion kritisiert Senatsbeschlüsse zur Corona-Pandemie

Die Berliner FDP-Fraktion übt scharfe Kritik an den jüngsten Senatsbeschlüssen zu Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. „Die erneuten Eingriffe in die Grundrechte der Menschen in unserer Stadt sind nur noch schwer zu vermitteln, weil eine klare Linie fehlt“, kritisierte FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja am Mittwoch. „Die Fraktion der Freien Demokraten im Abgeordnetenhaus behält sich vor, die Verfassungs- und Rechtmäßigkeit der Verordnung prüfen zu lassen.“

Czaja sagte, statt blindem Aktionismus seien Augenmaß und pragmatische Lösungen das Gebot der Stunde. „Die Gesundheit der Menschen ist ein hohes Gut, aber auch bei steigenden Infektionszahlen kann der Gesundheitsschutz nicht über alle Freiheitsrechte gestellt werden.“ Das gelte vor allem da, wo Einschränkungen und Infektionsschutz erkennbar nicht in einem sinnvollen Verhältnis stünden.

„Während der Senat daran scheitert, die Corona-Partys in Parks und Waldstücken unter Kontrolle zu bekommen, soll es jetzt eine Maskenpflicht in Bürogebäuden richten.“ Die Datengrundlage dafür sei nicht klar. „Die Einschränkungen treffen nicht die vernunftlosen Regelbrecher, sondern vor allem die Beschäftigten, die wirtschaftlich Tätigen und damit genau die Vernünftigen, die sich auch bisher schon an alle Regeln gehalten haben“, kritisierte der FDP-Fraktionschef.

9.56 Uhr: Arbeitslosigkeit weiter gesunken - Lage bleibt angespannt

Nach dem Corona-Schock im Frühjahr ist die Arbeitslosigkeit in Berlin im September weiter gesunken. 209.282 Frauen und Männer waren in dem Monat arbeitslos gemeldet, 5021 weniger als im August, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Wie in den Vorjahren sei die übliche Herbstbelebung eingetreten, hieß es zur Erklärung. „Gleichwohl bleibt die Lage fragil und anfällig für Risiken, zum Beispiel in Folge von verzögerten Insolvenzen“, sagte der Berlin-Brandenburger Agenturleiter Bernd Becking. Die Arbeitslosenquote der Bundeshauptstadt lag im September bei 10,5 Prozent. Das waren 2,7 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor.

8.54 Uhr: Berliner Linke fordern bessere Erklärung neuer Corona-Maßnahmen

Der Gesundheitsexperte der Berliner Linksfraktion, Wolfgang Albers, hat mit Blick auf die neuen Corona-Beschlüsse des Senats vor Panikmache gewarnt. Albers sagte am Mittwoch im RBB-Inforadio zum Teil sei das Handeln von Emotionen getrieben. „Die Linke trägt die neuen Berliner Beschlüsse zwar mit. Aber die Politik kann nicht so einfach in private Haushalte hineindirigieren. Stattdessen sollte sich die Politik endlich Gedanken darüber machen, was sie in der Vergangenheit zu tun unterlassen hat. Vieles, was jetzt notwendigerweise geregelt wird, ist in der Vergangenheit versäumt worden. Die Gesundheitsämter sind zum Beispiel vernachlässigt worden.“

Albers sagte, die Politik sei heute zum Teil angstbestimmt und emotionalisiert. Das sollte in Zukunft anders werden. „Es ist wichtig, aus diesem Panikmodus herauszukommen. Den Menschen muss ein Weg aufgezeigt werden, mit der Krankheit zu leben. Wir werden sicherlich noch lange damit zurechtkommen müssen, auch wenn ein Impfstoff gefunden sein sollte.“

Albers erklärte, Corona-Beschränkungen müssten gut erklärt werden, um die Menschen mitzunehmen. Deshalb sei Sachlichkeit wichtig. „Es muss zwischen Infektionsgeschehen und Krankheitsgeschehen unterschieden werden. In den vergangenen sieben Tagen hat es knapp 1110 Neuinfektionen in Berlin gegeben. Davon mussten nur 31 in Krankenhäusern behandelt werden. Wir müssen diese Zahlen zwar ernst nehmen, aber das darf nicht zu Panik führen.“

6.03 Uhr: Wo es die meisten Corona-Ausbrüche in Berlin gibt

Bei den meisten Neuinfektionen ist es für die Gesundheitsämter unmöglich, sie auf einen bestimmten Ausbruch an einem Ort zurückzuverfolgen. Eine Statistik des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, listet in den letzten vier Wochen 674 von insgesamt mehr als 3000 Neuinfektionen auf, hinter denen ein bekannter Ausbruch steht. Es gibt also einen Ort oder eine Situation, an dem zwei oder mehr Infektionen in einem Zusammenhang nachgewiesen wurden.

Berliner Orte und Situationen mit den meisten Corona-Ausbrüchen

  • Das Papier zeigt den Schwerpunkt der Ansteckung in privaten Haushalten. Dort registrierten die Ämter 135 Ausbrüche mit 388 Infizierten.
  • Die zweitwichtigste Quelle, der Arbeitsplatz, folgt mit nur zehn Ausbrüchen und 32 Fällen.
  • An den Schulen registrierten die Ämter neun Ausbrüche mit 31 Infizierten.
  • Für Kindergärten weist die Statistik zwei Ausbrüche mit 23 Fällen aus.
  • Unter die Rubrik Freizeit fallen sieben Ausbrüche mit allerdings 79 angesteckten Personen.
  • Zwei Corona-Ausbrüche in Altenheimen führten in den vergangenen vier Wochen zu 47 Infektionen.
  • Kaum eine Rolle spielen hingegen Gaststätten, hier gab es zwei Fälle mit zwei oder mehr Infizierten, zwölf Menschen fingen sich dabei das Virus ein.
  • Beim Picknicken gab es einen Ausbruch mit zwei Betroffenen.
  • Keine Rolle im bekannten Infektionsgeschehen spielten zuletzt Vereine, Flüchtlingsunterkünfte und Wohnheime.

+++ Dienstag, 29. September 2020 +++

22.58 Uhr: Drosten betont Zuverlässigkeit von PCR-Corona-Tests

Der Virologe Christian Drosten hat die Zuverlässigkeit der PCR-Tests auf das Coronavirus Sars-CoV-2 betont. Angesichts von Behauptungen in sozialen Medien, die Tests seien oft falsch positiv und wiesen mitunter nur Fragmente des Virus nach, sagte der Virologe der Berliner Charité: „Ohne ein volles Virus-Genom gibt es keine Virus-Reste.“ Es gebe auch keine Verwechslungen mit sonstigen Viren wie etwa anderen Erkältungsviren und Coronaviren, fügte er im NDR-Podcast „Das Coronavirus-Update“ hinzu. „Die PCR ist da einfach zweifelsfrei.“ Daten zur Validierung habe schon die erste Publikation zu dem PCR-Test im vorigen Januar enthalten.

„Unsere PCR war zwar die erste, die ist aber längst nicht mehr die einzige“, sagte Drosten. „Die Labore sind eigentlich alle inzwischen dazu übergegangen, die Tests von Herstellern zu beziehen. Die haben unsere PCR zum Teil übernommen, zum Teil aber auch ein bisschen modifiziert. Und allen ist gemeinsam, dass die zusätzlich zu unserer Validierung noch mal wieder selber Validierungen gemacht haben.“ Andernfalls dürfe man solche Tests nicht verkaufen. „Die muss man ja zertifizieren lassen.“ Das PCR-Verfahren biete „eine sehr wasserdichte Diagnostik“.

20.53 Uhr: Michael Müller - Berliner Ampelsystem wird Vorbild für andere Länder

Die Berliner Corona-Ampel soll nach den Worten des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) Vorbild für andere Bundesländer werden. „Was mich besonders gefreut hat, dass alle gesagt haben, wir brauchen ein Warnsystem - und zwar so wie das in Berlin oder ähnlich wie in Berlin“, sagte Müller nach der Videoschalte der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). „Wir haben das schon vor einem Vierteljahr eingerichtet“, sagte Müller. „Jetzt orientieren sich daran viele oder alle und werden etwas Ähnliches beschließen.“

Als erstes Bundesland zog nun Rheinland-Pfalz mit einem Ampelsystem nach - allerdings hat es die Farben Gelb-Orange-Rot. Es gilt seit Dienstag. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte am Montag noch gesagt, dass sie das Bild einer Ampel „für weniger passend“ hält. „Denn in der Corona-Pandemie stehen die Zeichen nicht auf Grün, das führt zu einer falschen Sicherheit.“

20.02 Uhr: Berliner Senat beschließt Maskenpflicht in Büros

Wegen zuletzt gestiegener Corona-Infektionszahlen gilt in Berlin künftig eine Maskenpflicht in Büro- und Verwaltungsgebäuden. Beim Arbeiten am Schreibtisch soll die Regelung nicht greifen. Das beschloss der Berliner Senat am Dienstag.

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19.55 Uhr: Keine Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum werden in Berlin nicht verschärft. Es mache keinen Sinn, den Leuten zu verbieten, sich draußen zu treffen, weil die Ansteckungsgefahr unter freiem Himmel sehr viel geringer sei als in geschlossenen Räumen, so Kultursenator Klaus Lederer (Linke).

19.53 Uhr: Senat beschließt wegen Corona Obergrenze bei Feiern

Angesichts gestiegener Corona-Infektionszahlen in Berlin dürfen private Feiern im Freien künftig nur noch mit maximal 50 Teilnehmern stattfinden. In geschlossenen Räumen gilt eine Obergrenze von 25 Teilnehmern. Ab zehn Teilnehmern, etwa bei einer Familienfeier, müssen die Gastgeber sowie Gastronomen eine Anwesenheitsliste führen.

Keine Beschränkungen wird es hingegen bei den Zuschauerzahlen bei Kultur-, Sport- und Kongressveranstaltungen in Berlin geben. "Wir werden bei den Veranstaltungsgrößen bleiben", sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke): "Wir haben Hygienekonzepte, da ist die Gefahr gering", sagte er.

18.14 Uhr: Brandenburg will schärfere Obergrenze für Feiern

Die Menschen in Brandenburg müssen sich für den Fall einer deutlichen Zunahme neuer Corona-Infektionen auf strengere Regeln für das Feiern einstellen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kündigte Pläne für eine schärfere Obergrenze von 50 Menschen für Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen an, wenn es mehr als 35 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gibt. In privaten Räumen sollten sich nach einer Empfehlung dann nicht mehr als 25 Leute treffen. Regional könnten auch niedrigere Werte angesetzt werden. Das Kabinett berät in der kommenden Woche darüber.

Für private Feiern im Haus, in der Wohnung oder im Garten gilt in Brandenburg derzeit generell eine Obergrenze von 75 Teilnehmern. Für Großveranstaltungen ist in geschlossenen Räumen eine Obergrenze von 1000 Menschen festgelegt, maßgeblich ist aber die Zahl von Gästen bei der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln je nach Raumgröße.

17.28 Uhr: Illegale Tanzparty: Berliner Gastronom muss 5000 Euro zahlen

Mittes Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) kündigt Schließungen von Bars und Gaststätten an, sollten sie massiv gegen Hygienevorschriften verstoßen. Nicht daran gehalten, hatte sich offenbar ein Wirt am Alexanderplatz im August. Anstatt auf Abstände zu achten, entwickelte sich an dem entsprechenden Abend eine ausgelassene Party in einem geschlossenen Zelt, bei der laut Bezirksamt die Hygienevorschriften massiv verletzt worden sind.

Gegen den Betreiber wurde nun ein Bußgeld in Höhe von 5000 Euro verhängt. „Das ist die letzte Eskalationsstufe gewesen, sozusagen die dunkelgelbe Karte“, sagte von Dassel der Berliner Morgenpost und spricht damit eine Warnung an alle Gastronomiebetriebe im Bezirk aus. Beim nächsten Mal zeigt der Bezirk rot. „Nach Erlass der hohen Bußgelder haben wir nun auch die Möglichkeit, Schließungen von gastronomischen Betrieben als verhältnismäßig und somit rechtmäßig durchzusetzen.“

17.17 Uhr: Besucherterrasse am Flughafen Tegel öffnet für mehrere Wochen wieder

Bevor der Flughafen Tegel am 8. November schließt, öffnet die Besucherterrasse noch einmal. Sie ist wegen der Corona-Krise seit Mitte März geschlossen, kann vom 3. Oktober bis 7. November aber wieder genutzt werden, wie die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft (FBB) mitteilte. Kostenlose Tickets sollen dafür ab Donnerstag (1. Oktober) online zu buchen sein. Wegen der Abstandsregeln ist nur eine begrenzte Anzahl an Personen gleichzeitig auf der Terrasse zugelassen, täglich zwischen 11 Uhr und 20.30 Uhr gut 900 Personen. Die Besuchszeit ist pro Person auf eine Stunde begrenzt.

17 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt auf 173 - Eine Ampel weiter auf Gelb

In Berlin haben sich nachweislich 173 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert, das geht aus den aktuellen Zahlen der Senatsgesundheitsverwaltung hervor. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 228. 12.595 Menschen gelten als genesen, damit sind aktuell 1676 Menschen infiziert. 91 Menschen werden zurzeit in Krankenhäusern behandelt, davon 27 intensivmedizinisch.

Die meisten Neuinfektionen verzeichnet Neukölln (+31), gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg (+30) und Mitte (+24).

Die Corona-Ampel für den R-Faktor steht mit 0,98 weiter auf Grün, der Wert für die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, steigt weiter an und steht jetzt auf 28,9. Die Ampel zeigt damit weiter Gelb, bei 30 würde sie auf Rot springen. Die Ampel für den Prozentsatz der Intensivbettenbelegung bleibt mit 2,1 Prozent auf Grün.

Corona-Fallzahlen nach Berliner Bezirken, Stand 29. September

Bezirk Fallzahl Genesen
Charlottenburg-Wilmersdorf 1416 (+9) 1216
Friedrichshain-Kreuzberg 1471 (+30) 1268
Lichtenberg 788 (+6) 693
Marzahn-Hellersdorf 702 (+6) 636
Mitte 2314 (+24) 2019
Neukölln 1839 (+31) 1569
Pankow 1249 (+7) 1096
Reinickendorf 1047 (+17) 924
Spandau 786 (+4) 692
Steglitz-Zehlendorf 932 (+8) 794
Tempelhof-Schöneberg 1383 (+17) 1176
Treptow-Köpenick 572 (+14) 512
Berlin 14.499 (+173) 12.595

Quelle: Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit

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