Ein ereignisreiches Schuljahr ist vorbei - die Debatte um „Fridays for Future“ und angebliche Schulschwänzerei ließ die Emotionen in den vergangenen Monaten hochkochen. Hinzu kam die länderübergreifende Diskussion um vermeintlich zu schwere Mathematikklausuren im Abitur. 75 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des Berliner Landeschülerausschusses fanden die Aufgaben im Leistungskurs zu schwer, die Klausur im Grundkurs empfanden 70 Prozent der Befragten als zu hart.
Einen nachweisbaren Einfluss auf die Abitur-Noten hatten die angeblich zu anspruchsvollen Prüfungen allerdings nicht. Der Abi-Schnitt lag wie in den vergangenen Jahren bei 2,4. Insgesamt 14.866 Schülerinnen und Schüler legten dieses Jahr die Abiturprüfung ab, mehr als 95 Prozent der Prüflinge bestanden. Besonders erfreulich fiel dabei das Ergebnis in Neukölln aus. Dort waren im vergangenen Jahr noch 10,1 Prozent der Abiturienten durch die Prüfung gerasselt. Dieses Jahr waren es „nur noch“ 5,6 Prozent.
BM


