Fahrpreiskosten

Berliner Grüne fordern Stopp bei Preiserhöhung im Nahverkehr

„Wenn man etwas Neues entwickeln will, sollte man die geplante Fahrpreiserhöhung erst einmal auf Eis legen“, erklärt Ramona Pop

Bus und Bahn sollen in Berlin und Brandenburg ab 2017 um durchschnittlich 0,56 Prozent teurer werden

Bus und Bahn sollen in Berlin und Brandenburg ab 2017 um durchschnittlich 0,56 Prozent teurer werden

Foto: Andreas Froese

Die Grünen wollen sich für einen Stopp der gerade erst angekündigten Erhöhung der Fahrpreise bei BVG und S-Bahn in Berlin einsetzen. Die Fraktionsvorsitzende Ramona Pop sagte der Berliner Morgenpost, dass man in den Sondierungsgesprächen von SPD, Linken und Grünen übereingekommen sei, beim öffentlichen Nahverkehr den Ausbau vorantreiben zu wollen. Gleichzeitig sollen Bus und Bahn bezahlbar bleiben. „Wenn man etwas Neues entwickeln will, sollte man die geplante Fahrpreiserhöhung erst einmal auf Eis legen“, sagte Pop.

In der vergangenen Woche hatte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg beschlossen, dass einige Tarife ab Januar 2017 steigen sollen. Betroffen sind vor allem Berufspendler aus Brandenburg, deren Monatskarte künftig 100,50 Euro kosten soll. Zudem ist geplant, den Preis des Einzelfahrscheins für die Zone AB in Berlin von bisher 2,70 Euro auf 2,80 Euro zu erhöhen.